Konstantin Chatziathanasiou – författare
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Kommande
Del 39 - Studien und Beiträge zum Öffentlichen Recht
Verfassungsstabilität
Eine von Artikel 146 Grundgesetz ausgehende juristische und (experimental-)ökonomische Untersuchung
Inbunden, Tyska, 2019
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Tillfälligt slut
Wann ist eine Verfassung stabil? Konstantin Chatziathanasiou geht der Frage interdisziplinär nach. Dazu setzt er bei Artikel 146 Grundgesetz an. Diese rätselhafte Schlussvorschrift verweist auf Bedingungen jenseits des rein Rechtlichen. Die politische Ökonomie beschreibt diese Bedingungen näher: Die Verfassung muss unterschiedliche Interessen so in Ausgleich bringen, dass die Befolgung im Eigeninteresse der Adressaten liegt. Die quantitative Verfassungsvergleichung gibt weitere Anhaltspunkte - ohne aber Ursachen und Wirkungen bestimmen zu können. Hier liegt die Stärke von Entscheidungsexperimenten, in denen verfassungstheoretisch relevante Annahmen unter kontrollierten Bedingungen geprüft werden. In einem eigenen Experiment untersucht der Autor die Akzeptanzbedingungen einer sozialen Ordnung. Die Ergebnisse deuten auf die Rolle von (materieller) Gleichheit hin und leisten einen Beitrag zu einer Theorie der stabilen Verfassung.Es "handelt [...] sich bei Verfassungsstabilität um einen äußerst lesenswerten wissenschaftlichen Erfolg. Chatziathanasiou entfaltet mit seiner Studie eine interdisziplinäre Ambition, bei der die Interdisziplinarität nicht nur als Feigenblatt dient. Vielmehr werden verfassungsdogmatische und experimentalökonomische Teile organisch arrangiert [...]. In diesem Nachweis, dass grundlegende Fragen der Rechtswissenschaft einer sinnvollen experimentellen Behandlung zugänglich sind, liegt der Kernertrag dieser Schrift."Stephan Meyer Juristenzeitung — 2020, 37–38
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Fristen sind tückisch. Sie regeln die Dauer unserer Anstellung, die Dringlichkeit unserer Aufgaben, bisweilen rauben sie uns den Schlaf. Kurzum: Sie bestimmen unser Leben. Aber als "notwendiges Übel" entziehen sie sich dem kritischen Blick: Trotz der Ubiquität von Fristen sind wissenschaftliche Auseinandersetzungen damit vergleichsweise rar. Dieses Buch stößt in diese Lücke und widmet sich als "Fristenbuch" der Theorie und Wirkung sowie der Materialität und Kultivierung von Fristen. Der Zugang ist methodisch vielfältig. Ausgehend von Opernstoffen werden Funktionen und Dynamiken der rechtlichen Strukturierung von Zeit analysiert. Diese Fäden werden in den darauffolgenden Kapiteln weitergesponnen: Sie stellen interdisziplinäre Bezüge her und behandeln die Herstellung intertemporaler Gleichheit durch juridisches Zeitmanagement, die Notwendigkeit demokratischer Fristbindung, den Einsatz von Fristen zur Krisenbewältigung, die Auswirkungen von Zeitdruck im Kontext von Bürokratieabbau und schließlich die materielle Wirklichkeit der Frist auf ihrem holprigen Weg in eine vollends digitalisierte Zukunft. Die Macht der Frist erweist sich dabei durchgängig als schillernd.