Martin Stuflesser – författare
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PDF, Tyska, 2013186 kr
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Vor 50 Jahren stießen die Bischöfe der Katholischen Kirche eine grundlegende Reform des Gottesdienstes an. Andere christliche Konfessionen machten sich in dieser Zeit ebenfalls auf den Weg liturgischer Reformen. Ein internationales Autorenteam aus verschiedenenen christlichen Kirchen - Katholiken, Protestanten, Anglikaner, Orthodoxe, Methodisten, Baptisten u. a. - untersucht, wie sich der Gottesdienst in der Vergangenheit entwickelt hat, widmet sich aber auch besonders der Frage, vor welchen Herausforderungen die Liturgie heute steht. Sichtbar wird dabei der immense Reichtum der liturgischen Traditionen sowie ihr Potenzial für die Erfordernisse der Zukunft.
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PDF, Tyska, 2013248 kr
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Die Liturgiereform brachte weitreichende Veränderungen in den normativen Vorgaben, die die gottesdienstliche Praxis regeln. Dies gilt auch für die Liturgie der Kar- und Ostertage. Die konkrete Feier vor Ort ist jedoch mit den Vorgaben liturgischer Bücher und Normen nicht schlechthin identisch. Sie entwickelt sich, auch unabhängig von den offiziellen Vorschriften, weiter. Die Beiträge nehmen empirische Daten als Grundlage für eine liturgiewissenschaftliche Reflexion der konkret geübten Praxis. Sie zeigen an lokalen Beispielen Tendenzen und Entwicklungslinien in der Feier des Ostertriduums auf, stellen sie in den Kontext aktuell geführter Diskussionen und leisten damit einen Beitrag zur Erforschung der praktischen Rezeptionsgeschichte der Liturgiereform.
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PDF, Tyska, 2014143 kr
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Aus Anlass des 50-jährigen Jubiläums der Liturgiekonstitution des II. Vatikanischen Konzils hat der Würzburger Liturgiewissenschaftler Martin Stuflesser hochkarätige Autoren versammelt, um die Rezeption der Liturgiereform sowie Perspektiven für die Zukunft zu reflektieren. Kardinal Friedrich Wetter bedenkt den Zusammenhang von Liturgiereform und Kirchenreform. Erzbischof Piero Marini, ehemaliger päpstlicher Zeremonienmeister, widmet sich dem Thema "Die Liturgiekonstitution des Zweiten Vatikanischen Konzils und die Papstliturgie unter Johannes Paul II.", und Kardinal Gerhard Ludwig Müller präsentiert die erneuerte Liturgie als wirksames Mittel gegen eine Kultur ohne Gott. Ihre Beiträge werden von namhaften Liturgiewissenschaftlern - Rupert Berger, Winfried Haunerland und Nicole Stockhoff - kommentiert und im Blick auf aktuelle Erfordernisse weitergeführt.
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PDF, Tyska, 2015186 kr
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Mit seinem Werk "Symbol und Sakrament" hat Louis-Marie Chauvet den sakramententheologischen Diskurs neu inspiriert. Das sogenannte "postmetaphysische Zeitalter" zwingt dazu, theologische Fragen zu den Sakramenten neu zu diskutieren, da die klassischen Denkformen in eine Plausibilitätskrise geraten sind. Chauvet sucht Auswege aus dieser Krise, indem er die Sakramententheologie mit zeitgenössischen philosophischen Geistesströmungen (Fundamentalontologie, analytische Sprachphilosophie, Phänomenologie, Strukturalismus, Dekonstruktivismus, Psychoanalyse usw.) in einen intensiven Dialog bringt.In kritischer Auseinandersetzung mit den Impulsen Chauvets prüfen die Autorinnen und Autoren des vorliegenden Bandes aus philosophischer und theologischer Perspektive die Tragweite dieses Ansatzes und diskutieren seine Chancen und Grenzen.
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PDF, Tyska, 2016179 kr
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Wie die Liturgie selbst, so passt sich auch die liturgische Bildung im Lauf der Geschichte den jeweiligen kulturellen Veränderungen an: von der Mystagogie in der frühen Kirche zur Allegorese im Mittelalter, vom Erklären, Wissen und Verstehen seit der Frühen Neuzeit zu einem mehr funktionalen Verständnis der liturgischen Bildung etwa seit der Liturgischen Bewegung des 20. Jahrhunderts. Aber auch die jeweilige Konzeption von Liturgiewissenschaft beeinflusst die Optionen für liturgische Bildung. Deshalb diskutierten internationale Experten aus verschiedenen Kirchen beim 25. Kongress der Societas Liturgica die Ziele liturgischer Bildung, ihre unterschiedlichen Methoden, die Bedingungen ihrer Möglichkeit und vor allem die jeweiligen liturgietheologischen Konzepte.
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PDF, Tyska, 2018327 kr
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Was sind eigentlich Sakramente, was heißt "Sakramentalität"?Zur Beantwortung dieser Frage sind diekonkreten liturgischen Vollzüge zu berücksichtigen, indenen sich der Gehalt der Sakramente "zeigt". Grundsätzlichernoch müssen aber auch die Erkenntnisseaus Philosophie und Kulturtheorie, Anthropologie,Religionswissenschaften und Ritual Studies in dietheologische Forschung einbezogen werden. Aufeinem internationalen Kongress hat sich die SocietasLiturgica in ökumenischer Offenheit mit diesen Themenbefasst und ein Fundament für die weitere Forschungauf dem Weg zu einer generellen Theologieder Sakramentalität gelegt.
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PDF, Tyska, 2018309 kr
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Forschungsinterviews mit liturgischen Akteuren inDeutschland haben gezeigt, wie sehr diese sich bei derPlanung und Gestaltung liturgischer Feiern nicht nurvon den liturgischen Normen, sondern auch von pastoralen,soziologischen, praktischen Einflüssen sowieritualtheoretischen, theologischen und persönlichenErwägungen leiten lassen. Aus verschiedenen Perspektivenwird eine Vielzahl von Fragen geklärt: WelchenZweck erfüllen liturgische Normen in der LiturgieundKirchengeschichte bis heute? Wie können Veränderungendes Rituals dem aktiven Mitvollzug derAkteure dienen oder auch hinderlich sein? WelcheErwartungen haben Gläubige an den Gottesdienst?Welche Auswirkung haben soziologische Prägungenkirchlicher Mitarbeiter?
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PDF, Tyska, 2020248 kr
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Wie drückt sich der Sinngehalt der Eucharistie in ihrer konkreten Feiergestalt aus? Das ist die zentrale Fragestellung, mit der Martin Stuflesser die Bedeutung der Eucharistiefeier erschließt. Die knappen historischen Rückblicke, die das Werden der Eucharistiefeier bis zur heutigen Feiergestalt nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil nachzeichnen, stehen ganz im Dienst dieses Anliegens.In verständlicher Sprache und auf der Grundlage aktueller liturgiewissenschaftlicher Forschungsergebnisse stellt der Autor die einzelnen Teile der Eucharistiefeier vor und widmet dabei dem Herzstück der Eucharistie, dem Hochgebet, besondere Aufmerksamkeit. Außerdem werden praktische Fragen (z. B. Wie bereitet man eine Messe vor?) ebenso behandelt wie die ökumenischen Probleme oder die Verehrung der Eucharistie außerhalb der Messe.
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PDF, Tyska, 2021223 kr
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Im Kontext des Synodalen Wegs initiierte die Liturgiekommission der Deutschen Bischofskonferenz im Oktober 2020 eine Fachtagung zum Thema Klerikalismus in der Liturgie, die pandemiebedingt online, aber mit einigen Hundert Teilnehmer*innen stattfand. Debatten und Ergebnisse werden hier dokumentiert. Im Blick sind Formen unangemessener Machtausübung und Herausstellung des priesterlichen Amtes, wie sie in der gottesdienstlichen Praxis vorkommen, aber auch Asymmetrien und Hierarchien, die durch die liturgischen Ordnungen selbst vorgesehen sind. Diese können, derart legitimiert, verschiedene Formen von Klerikalismus befördern. In vier großen Themenblöcken handeln Beiträge aus Theologie und Kulturwissenschaften über "Symbole der Macht und ihre Inszenierung", "Reden und Tun – Performanz des Gottesdienstes", die "Symbolik des Unterschieds" und über "Männer an der Macht – Liturgie und Geschlecht".
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PDF, Tyska, 2023482 kr
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Die aktuellen Debatten um eine Reform der Sozialgestalt von Kirche, wie sie etwa auf dem Synodalen Weg geführt werden, schließen häufig auch Fragen der Liturgie mit ein. Nach der Tagung der Liturgiekommission der Deutschen Bischofskonferenz zu dem Themenkomplex "Gottesdienst und Macht" schließt die Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft katholischer Liturgiewissenschaftlerinnen und Liturgiewissenschaftler im deutschen Sprachgebiet mit dem Thema "Liturgia/ecclesia semper reformanda?!" an. Die Fragestellung, inwiefern eine Reform der Kirche unabdingbar auch mit einer Reform der Liturgie einhergeht, wird aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet und diskutiert.