Michael Dellwing - Böcker
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11 produkter
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Langweiliges Verbrechen
Warum KriminologInnen den Umgang mit Kriminalität interessanter finden als Kriminalität
Häftad, Tyska, 2011
385 kr
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Crime ist – neben Sex – ein spannendes Thema. Die Boulevardpresse bestätigt das täglich. Gerade aber eine wachsende Zahl von KriminologInnen sieht das anders. Sie finden das Verbrechen langweilig. Kriminalität ist für sie das Ergebnis von Etikettierungen. Und diese Etikettierungen interessieren sie – unter interaktionstheoretischen, sozial-ökologischen, polit-ökonomischen und herrschaftssoziologischen Gesichtspunkten. Die Wahrnehmungs- und Bedeutsamkeitsdifferenzen zwischen einem Großteil der KriminalwissenschaftlerInnen und großen Teilen der Bevölkerung sind größer geworden. Die Autoren geben viele Antworten auf die mit diesen Entwicklungen gestellten Fragen.
385 kr
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Ethnografie hat weiterhin den Geruch von Abenteuer. Der vorliegende Band bietet eine Heranführung an die ethnografische Haltung und Praxis, mit der das immersive Abenteuer der Feldarbeit und das akademische Abenteuer der Schreibarbeit zusammen bestritten werden können.Als von Interaktionisten verfasste Einführung bietet er Einsteigern eine klassische, zurück zu den Chicagoer Wurzeln führende Praxis an, in der Intersubjektivität, Offenheit, Unwägbarkeit, Aufs-Feld-Einlassen und kreative Neuschöpfung aus dem Feld heraus betont werden. Dabei ist er theoretisch fundiert und feldpraktisch ausführlich gehalten: Mit reichhaltigen Beispielen zeigt er auf, wie die Sammlung von Material, die begleitende Analyse und das schlussendliche Verfassen eines analytisch gebundenen Feldberichts organisiert werden können. Zugleich aber steht er in der interaktionistischen Tradition, die "Realität des Feldes" als primäre Realität zu sehen, die nicht durch extern angelegte Theorie oder Methode planiert werden darf. Damit ist es eine Einleitung in eine kreative, pluralistische und bescheidene ethnografische Haltung.
Krankheitskonstruktionen und Krankheitstreiberei
Die Renaissance der soziologischen Psychiatriekritik
Häftad, Tyska, 2013
505 kr
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Die Psychiatrie gehörte einmal zu den prominentesten Zielen soziologischer Kritik: Die Subjektivierung und Verkörperlichung von Interaktionsproblemen als objektive „Krankheitszustände“ konnte aussoziologischer Perspektive lange nur als simplistische Verkürzungkomplexer sozialer Prozesse auffallen.
286 kr
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Erving Goffmans zeitlose Klassiker liefern eine unprätentiöse, alltagsnahe und hinterlistige Soziologie: Er holt seine Leser an ihrer Alltagserfahrung ab, verfremdet diese langsam und führt sie so zu Grundeinsichten der Disziplin: Er zeigt an leicht nachvollziehbaren Szenen der face to face-Interaktion, wie bemerkenswert das scheinbar Unbemerkenswerte ist. Es geht Goffman um Erkenntnis der Tänze, Spiele, Rituale, Darstellungen - wie auch immer man es nennen mag - in denen wir uns in Interaktionen aufeinander beziehen und eine gemeinsame Realität sichern. Das geschieht immer im Wissen, dass diese Realität delikat und zerbrechlich ist und es an uns und unserer Handlung in Situationen liegt, sie zu sichern, Gesichter zu schützen und Stabilität zu leisten. Goffman legt das Skalpell an diese kleinen, unscheinbaren Interaktionen an und deckt so auf, welche Leistung und welcher Aufwand hinter dem steckt, was wir für selbstverständlich halten: was für ein kleines Wunder Alltagsinteraktion seinkann.
455 kr
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Wie leisten Menschen Ordnung in Beziehungen? Wie gewinnt "Dreck" soziale Bedeutung? Von Totengräbern in Siebenbürgen zu lap-dancern in den USA haben sich die Beiträge einer "geerdeten Soziologie" verschrieben, die den Alltag neugierig betrachtet, um seine verborgenen lokalen Ordnungsleistungen zu entdecken. Der "Alltag" wird dabei nicht als abgetrennte Sektion der Welt beschrieben: Es steht nicht "Alltag" gegen "Ausnahme". "Alltag" ist vielmehr ein Zugriff zur Perspektivenänderung, die eine Orientierung zur konstanten Leistung von Bedeutung in einem pluralistischen, "dicht bevölkerten" Universum herstellt. Dieser Band bietet eine lebensweltliche, ethnografisch orientierte und interpretative Soziologie, die die Welt verrätselt und enträtselt, indem sie einen Einblick in die "Matrix" dieser Welt an einem bestimmten ihrer Knotenpunkte zeigt: Alltäglichkeiten sind von ihr als aufwändige und kreative Leistungen zu erkennen, die alles andere als "natürlich" oder "selbstverständlich" sind.
Vergemeinschaftung in Zeiten der Zombie-Apokalypse
Gesellschaftskonstruktionen am fantastischen Anderen
Häftad, Tyska, 2014
405 kr
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Im besonderen Verhältnis zu sonstigen sozialen Bedeutungen und Identitäten, die in soziologischer Perspektive immer als konstruiert erscheinen, bietet die Beschäftigung mit fantastischen Anderen hier eine Chance: Denn im Spiegel des Fantastischen und Irrealen kann das Eigene in seiner Konstruiertheit offensichtlich gemacht werden.
356 kr
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Beckers, Herbert Blumers und Stanley Fishs, deren Ansätze in erster Linie die lokale Kategorisierung im interaktiven Raum zwischen in konkreten Situationen handelnden Menschen betonen.Sowohl die interaktionistische Devianzsoziologie als auch der Rechtspragmatismus haben in diesem Sinne lange gegen die Position opponiert, Abweichung bzw.
385 kr
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Das Jahrbuch Soziale Interaktion bietet dem Forschungs- und Denkstil des Symbolischen Interaktionismus im deutschen Sprachraum eine Plattform. Seit den 1970er Jahren liegen die entsprechenden Referenztexte von George Herbert Mead, Herbert Blumer, Erving Goffman oder Anselm Strauss in Übersetzung vor.
571 kr
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Die Serie ist mittlerweile zum zentralen Element der Gegenwartskultur geworden. Damit hat sie dem Fernsehen, das einst belächeltes und herabgewertetes Medium war, kulturelle Bedeutung und im „Quality TV“ eine Rolle als künstlerische Leistung verschafft.Der vorliegende Band steht auf der Basis dieser Entwicklung. Er möchte nachzeichnen, in welchem Netz von Akteuren und deren aufeinander bezogenen Erwartungen die US-Serie und ihre künstlerische Anerkennung aufkommen. Dabei rückt er die Prozesse in den Vordergrund, in denen die Produktion unterstellen muss, was wirtschaftliche Abnehmer, Regulierungsbehörden und Publikum wahrscheinlich tun werden und zeigt auf, wie diese Akteure die Produktion in unterschiedlichen wirtschaftlichen Kontexten beurteilen und beeinflussen. Anhand zeitgenössischer Kult(ur)serien wird so die Entwicklung nachgezeichnet, die letztendlich zur modernen Form des seriellen Erzählens geführt hat.An die Stelle von Inhaltsanalysen, wie sie in der Fernsehforschung vermehrt aufgekommen sind, und Rezeptionsstudien, die die Erforschung von Medieninhalten zunehmend in den Raum des aufeinander bezogenen Handelns von Interpretationsgemeinschaften überführt haben, tritt hier eine Erforschung des „looking-glass-Fernsehens“, die zum Verständnis der Strukturen beitragen möchte, in denen modernes Serienfernsehen gemacht wird.
286 kr
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Als „zentrales Nervensystem des 21. Jahrhunderts“ (Doctorow 2017) ist das Internet heute so tief in die Gegenwartswelt und ihre Alltagspraktiken eingewoben, dass es schwierig wäre, ein sozialwissenschaftliches Forschungsfeld zu identifizieren, das digitale Kulturen noch ignorieren könnte.Ethnografie steht bereits im Zentrum der Untersuchung von Online-Kontexten. Ihren Kern macht die Orientierung an Deutungen aus, wie sie unter den Beteiligten tatsächlich verwendet werden. Da Deutungen kontextabhängig sind, besteht die Ethnografie darauf, dass die Deutungen der Beteiligten nur in ihrem Herkunftsumfeld erforscht werden können. Sie hat hierfür den Begriff der „naturalistischen Forschung“ entwickelt. Diese Fokussierung der Ethnografie auf Innendeutungen erfasst dabei auch die Methode: Die Ethnografie war immer von Anpassung, Flexibilität und Bescheidenheit geprägt, die im Zweifel Vorrang vor mitgebrachten methodischen Regeln haben. Eine „neue“ Ethnografie für die Onlineforschung ist daher nicht notwendig. Die Wahl der Forschungswege orientiert sich regulär an den Arten tatsächlicher Interaktion im Feld.Ein „digitaler Naturalismus“, der diese Orientierung in die Onlineforschung bringt, kann vermeiden, dass verbreitete Außendeutungen, die ein Verständnis digitaler Kulturen regulär häufig eher behindern, über methodische Umwege zurück in die Forschung gelangen.
585 kr
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