Michael Schwab-Trapp - Böcker
Visar alla böcker från författaren Michael Schwab-Trapp. Handla med fri frakt och snabb leverans.
3 produkter
3 produkter
Konflikt, Kultur und Interpretation
Eine Diskursanalyse des öffentlichen Umgangs mit dem Nationalsozialismus
Häftad, Tyska, 1996
501 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Ordnungen der Gewalt
Beiträge zu einer politischen Soziologie der Gewalt und des Krieges
Häftad, Tyska, 1999
550 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Der vorliegende Band dokumentiert eine Tagung, die von der Sektion »Poli tische Soziologie« der Deutschen Gesellschaft für Soziologie im Juni 1998 an der Universität-Gesamthochschule Siegen zum Thema »Krieg und Ge walt« abgehalten wurde. Die Entscheidung, das Thema Krieg und Gewalt zum Gegenstand einer Sektionssitzung zu machen, hatte recht unterschiedli che Gründe. Es gab auf der einen Seite aktuelle tagespolitische Anlässe - wie den Krieg im ehemaligen Jugoslawien oder die öffentliche Diskussion über eine vermeintliche Zunahme der Gewalt in unserer Gesellschaft. Zum ande ren hatte ein Ende 1997 erschienenes Sonderheft der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie unter dem Titel »Soziologie der Gewalt« eine Diskussion über die soziologische Analyse der Gewalt angeregt. Die dort geführte Diskussion verortete die gegenwärtige soziologische Forschung über Gewalt zwischen einer "Variablensoziologie", die zwar einiges über die Ursachen der Gewalt, jedoch kaum etwas über die Gewalt selbst verrät, und dem Programm einer "dichten Beschreibung" der Gewalt, das sich ihren konkreten Erscheinungsformen zuwendet und diese im Anschluß an empiri sche Analysen theoretisch zu bestimmen sucht. Die Tagung griff diese Dis kussion auf und nahm sie zum Anlaß, um Gewalt als soziales und politisches Handeln empirisch und theoretisch in den Blick zu nehmen. Die Koordinaten einer politischen Soziologie der Gewalt umspannen notwendigerweise einen weiten Themenkreis.
600 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Die vorliegende Studie ist aus einem DFG-Projekt hervorgegangen, das ur sprünglich die deutschen Diskussionen über den Krieg am Golf im Jahre 1991 und den Jugoslawienkonflikt des Jahres 1995 in diskursanalytisch verglei chender Perspektive untersuchen sollte. Dieses Projekt wurde 1996/1997 ge plant und beantragt, 1998 genehmigt und am 15. Oktober 1998 gestartet. Ihm lag die forschungsleitende Hypothese zugrunde, dass in den Diskursen über den Krieg am Golf und in Jugoslawien die Tabuisierung des Krieges aufge hoben wird, die die deutsche politische Kultur seit 1945 auszeichnet, in dem Gebot "Nie wieder Krieg" ihren wohl prägnantesten Ausdruck gefunden hat und in einer politischen Praxis militärischer Selbstbeschränkung verwirklicht wurde. } Ergänzt wurde diese Hypothese durch zwei Zusatzannahmen. Die erstedieser beiden Annahmen ging davon aus, dass der im politischen Feld wie in der politischen Öffentlichkeit vorherrschende Dissens über den Einsatz militärischer Mittel zur Lösung politischer Konflikte in den zu untersuchen den Diskursen sukzessive in einen Konsens über die Legitimität militärischer Interventionen überführt wird. Anders und im Blick auf das politische Feld formuliert: Zu den forschungsleitenden Hypothesen des Projekts gehörte die Annahme, dass die zwischen den Regierungs- und Oppositionsparteien bis dato bestehenden Konflikte über die Legitimität militärischer Interventionen durch zunehmende Gemeinsamkeiten verdrängt werden, und dass in diesem Prozess ein zentraler Bereich der deutschen politischen Kultur vereinheitlicht wird - die politische Kultur des Krieges.