Olav Krämer - Böcker
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Del 20 - Spectrum Literaturwissenschaft/Spectrum Literature
Denken erzählen
Repräsentationen des Intellekts bei Robert Musil und Paul Valéry
Inbunden, Tyska, 2009
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Die Studie widmet sich der Repräsentation – im Doppelsinn von „theoretischer Konzeption“ und „literarischer Darstellung“ – des Denkens bei Robert Musil und Paul Valéry. Einerseits ideengeschichtlich, andererseits narratologisch-rhetorisch ausgerichtet, stellt die Arbeit zunächst Musils und Valérys theoretische Erörterungen des Denkens in den Mittelpunkt und verortet sie im Kontext zeitgenössischer Entwicklungen in Psychologie und Philosophie, in einem wissenschaftsgeschichtlichen Umfeld des frühen 20. Jahrhunderts mithin, in dem das Denken auf grundlegend neue Weisen konzeptualisiert wird. Neben offenkundigen Affinitäten hebt die Studie insbesondere auch die Differenzen zwischen Musil und Valéry hervor; die zwei Autoren werden zwar oft als Geistesverwandte betrachtet, tatsächlich bestehen jedoch fundamentale Unterschiede zwischen ihren anthropologischen und epistemologischen Konzepten. Ein weiterer Fokus liegt auf den literarischen Darstellungen des Denkens, die sich in Musils Roman Der Mann ohne Eigenschaften und in Valérys Essays, Erzählungen und Kurzprosatexten finden. Die spezifischen Verbindungen narrativer, argumentativer und explikativer Strukturen in den Texten werden in detaillierten Analysen herauspräpariert, die neue Einsichten in die Beziehungen zwischen Schreibverfahren und theoretischen Konzepten des Denkens bei zwei Gründerfiguren der klassischen Moderne eröffnen.
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Das Lehrgedicht des 18. Jahrhunderts gilt als eine der charakteristischen literarischen Erscheinungen der Aufklärung, hat in der Forschung aber nur wenig Aufmerksamkeit gefunden. So gibt es bisher noch keine komparatistische Untersuchung dieses Gegenstands, obwohl bekannt ist, dass viele Lehrgedichte international eine große Wirkung ausübten. Die Studie nimmt sich dieses Desiderats an und analysiert repräsentative Lehrgedichte der deutschen, englischen und französischen Literatur; die Reihe der behandelten Autoren reicht von John Dryden bis Johann Wolfgang von Goethe. Die leitenden Fragen zielen auf die rhetorischen Verfahren der Gedichte, auf ihre Arten der Wissensverarbeitung und auf ihre prägenden Kontexte. Die Arbeit zeigt, dass das Lehrgedicht jener Zeit nicht, wie oft angenommen wird, in erster Linie ein Instrument der Popularisierung philosophischen und wissenschaftlichen Wissens war. In seinen einflussreichsten Manifestationen gestaltete es vielmehr den Anspruch des Einzelnen, selbstständig eine sinnstiftende Deutung des Weltganzen zu entwerfen. Damit eröffnet die Studie auch eine neue Sicht auf die Beziehung zwischen dem Lehrgedicht des 18. Jahrhunderts und der um 1800 aufkommenden philosophischen Lyrik.