Oliver Dyma – Författare
Visar alla böcker från författaren Oliver Dyma. Handla med fri frakt och snabb leverans.
2 produkter
2 produkter
1 618 kr
Skickas inom 5-8 vardagar
The series Studies of the Bible and Its Reception (SBR) publishes peer-reviewed monographs and collected volumes which explore the reception history of the Bible in a wide variety of academic and cultural contexts. Closely linked to the multi-volume project Encyclopedia of the Bible and Its Reception (EBR), this book series is a publication platform for works which cover the broad field of reception history of the Bible in various religious traditions, historical periods, and cultural fields. Volumes in this series aim to present the material of reception processes or to develop methodological discussions in more detail, enabling authors and readers to more deeply engage and understand the dynamics of biblical reception in a wide variety of academic fields. De Gruyter provides you with an array of publications in the area of Bible and biblical Reception: Handbooks of the Bible and Its Reception (HBR) Journal of the Bible and its Reception (JBR) Archaeology of the Biblical Worlds
Del 40 - Forschungen zum Alten Testament 2. Reihe
Die Wallfahrt zum Zweiten Tempel
Untersuchungen zur Entwicklung der Wallfahrtsfeste in vorhasmonäischer Zeit
Häftad, Tyska, 2010
1 752 kr
Tillfälligt slut
Die heutige Sicht auf die großen Wallfahrtsfeste Pesach, Wochen- und Laubhüttenfest ist vor allem durch die Darstellungen im Neuen Testament, bei Josephus und in verschiedenen rabbinischen Texten geprägt. Oliver Dyma geht der Frage nach, ab wann man mit großen Wallfahrten nach Jerusalem mit Teilnehmern aus aller Welt rechnen kann. Hierzu analysiert er zunächst die sogenannten Kultkalender als normative Grundlage (Ex 23; Ex 34; Dtn 16; Lev 23; Num 28f.). Anschließend untersucht er die fiktionalen Darstellungen der zwei großen Pesachfeiern in den Chronikbüchern (2 Chr 30 und 35) sowie die fiktiven Erinnerungen an die Wallfahrten im Buch Tobit. Hierbei liegt der Schwerpunkt auf der Frage, welche historischen Rückschlüsse diese Texte für die Zeit ihrer Abfassung zulassen. In beiden Werken liegt ein besonderer Fokus auf den Wallfahrern aus dem Gebiet des ehemaligen Nordreiches, jedoch mit unterschiedlicher Akzentsetzung, was auf eine veränderte Wallfahrtspraxis hindeutet. Die sogenannten Wallfahrtspsalmen (Ps 120-134) erweisen sich schließlich als historisch kaum auswertbare Quellen. In der Zusammenschau zeigt sich, dass man vor der Zeit der Hasmonäer kaum mit einem großen Wallfahrtsbetrieb am Jerusalemer Tempel rechnen kann. Durch eine Analyse verschiedener Termini, die sonst dafür in Anschlag gebracht werden, zeigt Oliver Dyma, dass von einer spezifischen Wallfahrtsterminologie im Alten Testament nicht die Rede sein kann. Abschließend ordnet er die gewonnenen Erkenntnisse historisch ein und wirft einen Blick auf die weitere Entwicklung.