Robert Bauernfeind – författare
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Del 27 - Cultural Animal Studies
Weder Fisch noch Fleisch
Tierpräparationen vor 1850 interdisziplinär betrachtet
Häftad, Tyska, 2026
627 kr
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Dieser interdisziplinäre Sammelband nimmt historische Tierpräparate und vormoderne Präparationstechniken in den Blick. Beitragende aus den Geisteswissenschaften, dem Präparationshandwerk und der Museumspraxis widmen sich in einem disziplinenübergreifenden Dialog den konservierten Tierkörpern, mitsamt ihren Herstellungspraktiken, Materialitäten und Geschichten, in Bild und Text, sowie ihrem Anteil an der Wissensproduktion im Spannungsfeld von Natur und Kunst. So rückt die Tierpräparation vor 1850, vor der Etablierung moderner Praktiken, als bislang übersehenes, aber bedeutendes Kapitel materieller Wissenskultur in ein neues Licht.
629 kr
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Dieser interdisziplinäre Sammelband nimmt historische Tierpräparate und vormoderne Präparationstechniken in den Blick. Beitragende aus den Geisteswissenschaften, dem Präparationshandwerk und der Museumspraxis widmen sich in einem disziplinenübergreifenden Dialog den konservierten Tierkörpern, mitsamt ihren Herstellungspraktiken, Materialitäten und Geschichten, in Bild und Text, sowie ihrem Anteil an der Wissensproduktion im Spannungsfeld von Natur und Kunst. So rückt die Tierpräparation vor 1850, vor der Etablierung moderner Praktiken, als bislang übersehenes, aber bedeutendes Kapitel materieller Wissenskultur in ein neues Licht.
Del 2 - Hainhoferiana
Das Meer in der Kammer
Häftad, Engelska, 2024
385 kr
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E-bok
PDF, Tyska, 2019163 kr
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Diese Ausgabe von Tierstudien steht unter dem Motto "Tiere erzählen". Tieren wird traditionell der Logos (Sprache, Rationalität) abgesprochen. Was passiert, wenn Tiere Sprache erhalten und sie nicht nur Laute produzieren? Inwiefern wird dadurch die Speziesgrenze neu perspektiviert? Werden Tiere notwendig anthropomorphisiert, wenn ihnen eine (eigene) Stimme verliehen wird, mit der sie ihre Geschichten erzählen können? U.a. diesen Fragen widmen sich die Aufsätze zu erzählenden Tieren in medialen, naturgeschichtlichen und literarisch-philosophischen Kontexten. Die Analysen leisten eine Relektüre von bekannten ikonischen Tieren wie dem weißen Hai, dem gestiefelten Kater oder dem bösen Wolf. Es wird deutlich, dass die Semiotik und Sprache der Tiere immer auch eine politische Dimension besitzen, die besonders im Hinblick auf vom Krieg traumatisierte Hunde oder in der Klage geschlachteter Schweine über Tiertransporte manifest wird. Die drei Bildstrecken beschäftigen sich mit dem Erzählen von Tieren und für Tiere in der Kunst: in der Autobiographie ausgestopfter Tiere, dem Lesen von Ameisenspuren und der Neuerzählung des Gilgamesch-Epos für Affen.
E-bok
PDF, Tyska, 2023179 kr
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Der blaue Planet müsste eigentlich 'Wasser' heißen und nicht 'Erde', ist er doch zu zwei Dritteln von diesem Element bedeckt. Zudem beinhaltet der ozeanische Raum etwa 90 % des gesamten Biosphärenvolumens. So hat Steve Mentz kürzlich gefordert, die derzeitige Epoche nicht mehr Anthropozän, sondern wahlweise "Okeanocene", "Aquacene", "Thalassocene" oder einfach "Ozean" zu nennen. 'Ozean' würde demnach sowohl den gegenwärtigen planetarischen Ort als auch die gegenwärtige planetarische Zeit bezeichnen.In der Wissenschaftslandschaft bilden sich seit einigen Jahren die Blue Humanities heraus – in akademischen Spielarten Critical Ocean Studies, Hydro-Criticism, Tidalectics oder Hydrofeminism –, die als neue, interdisziplinäre Forschungsrichtungen die Weltmeere in den Blick nehmen. Das geschieht allerdings meist ohne in spezifischer Weise die maritimen Tiere zu betrachten.Dabei liegt im Wasser nicht nur der Ursprung des tierlichen Lebens, sondern es wimmelt in jedem Tropfen Meerwasser nur so von animalen Entitäten und Potenzialitäten. Ozeane sind daher immer sympoietische Ökosysteme für tierliche und nicht-tierliche Ko-Existenzen und Ko-Kreationen und können weder auf ihre Funktionen als Klimastabilisatoren, CO2-Lager, Sauerstoff- und Nahrungsmittelproduzenten noch als Bühne für rein menschliche Dramen von beispielsweise Schiffbruch, imperialer Eroberung und weltumspannendem Handel reduziert werden.Diese Ausgabe von Tierstudien ist deshalb ganz den Tieren gewidmet, denen der Ozean Lebensraum ist, und stellt einen ersten Versuch tiersensibler Blue Humanities dar. Es stehen Wale, Haie, Oktopoden, Hummer, Austern, Korallen, Aale, Störe und Albatrosse im Fokus der wissenschaftlichen und künstlerischen Beiträge. Dabei geht es um fluide Naturecultures, die Biodiversität der Meere, Walgesang, Haifischbecken, die Plastikverschmutzung der Ozeane, Korallensterben, Hochseefischerei, feministische Kinship-Verhältnisse mit Meeressäugern, das aquatisch Imaginäre und die Denkfigur des Tentakulären. Sie beleuchten u.a., wie Kunst, Film, Literatur, Computerspiel und Musik für den Schutz der Meere und ihrer Bewohner*innen sensibilisieren.Mit wissenschaftlichen Beiträgen von Katahrina Alsen, Raj Sekhar Aich / Tabea Weber, Martin Bartelmus, Robert Bauernfeind, Andrea Diederichs, Christina Gruber, Thomas Hawranke / Tabea Weber, Christian Hoiß, Nina Schüchter und Martin Ullrich.Mit künstlerischen und essayistischen Beiträgen von Alexis Pauline Gumbs, Sarah Heuzeroth, Courtney Mattison, Nicole Schuck und Shimabuku.