Rodrigo Garcia Cadore – författare
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Del 10 - Rechtstheorie - Legal Theory
"Rechtswidriges Recht"
Die Merkl-Sander-Kontroverse innerhalb der Wiener Schule der Rechtstheorie
Inbunden, Tyska, 2024
2 014 kr
Tillfälligt slut
In Bezug auf das Problem des "rechtswidrigen Rechts" herrschte eine Kontroverse zwischen zwei Schülern Hans Kelsens (1881-1973): Adolf Julius Merkl (1890-1970) und Fritz Sander (1889-1939). Auf dem Spiel stand nicht weniger als die Frage, wer über die Rechtmäßigkeit einer Rechtsentscheidung entscheidet und welche Konsequenzen daraus folgen. Während Merkl der Rechtswissenschaft das Primat zuschrieb, beharrte Sander auf dem Primat des Rechtsverfahrens bzw. der Rechtspraxis. Rodrigo Garcia Cadore bietet eine Polemographie an - eine ideen- und intellektuellgeschichtlich informierte rechts(wissenschafts)theoretische Rekonstruktion einer Polemik, die bislang nicht erschlossenes Archivmaterial nutzt und die Vielfalt der Reinen Rechtslehre(n) durch die Aufdeckung von grundlegend unterschiedlichen Ansichten zum Umgang des Rechts mit "Fehlern" innerhalb der Wiener Schule zum Ausdruck bringt. Somit wird die Reine Rechtslehre durch Wiederentdeckung für die heutige rechtstheoretische Diskussion anschlussfähiger gemacht.Die Arbeit wurde mit dem Werner-von-Simson-Preis 2022 der Universität Freiburg - für die beste Doktorarbeit auf dem Gebiet des Europarechts und der Staatstheorie - und mit dem Carl-von-Rotteck-Promotionspreis 2022 der Universität Freiburg ausgezeichnet.
Die Lehre von der Rechtskraft entwickelt aus dem Rechtsbegriff
Studienausgabe der Originalausgabe 1923
Häftad, Tyska, 2025
457 kr
Skickas inom 3-6 vardagar
Ausgehend vom rechtsdogmatischen Problem der Rechtskraft von Urteilen und Verwaltungsakten entwickelt Adolf Julius Merkl in seiner Lehre von der Rechtskraft aus dem Jahre 1923 eine so präzise wie kraftvolle Rechtstheorie. Aus der These, dass Recht grundsätzlich relativ unveränderbar ist, entwickelt er eine eigenständige Theorie der Rechtskraft. So bettet er die von ihm begründete (und durch Hans Kelsen übernommene) Stufenbaulehre sowie seine Theorie des "Fehlerkalküls", die den Umgang des Rechts mit fehlerhaften Entscheidungen als tragende Strukturprinzipien beschreibt, in die Theorie der Rechtsdynamik ein. Die bisher schwer zugängliche Schrift erweist sich als intellektuelles Kraftzentrum der Reinen Rechtslehre und präsentiert Merkl als eigentlichen Architekten zentraler Grundgedanken der Wiener Schule.