Silva Werneburg – författare
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Die Familie ist ein Hort der Liebe, Geborgenheit und Zärtlichkeit. Wir alle sehnen uns nach diesem Flucht- und Orientierungspunkt, der unsere persönliche Welt zusammenhält und schön macht. Das wichtigste Bindeglied der Familie ist Mami. In diesen herzenswarmen Romanen wird davon mit meisterhafter Einfühlung erzählt. Die Romanreihe Mami setzt einen unerschütterlichen Wert der Liebe, begeistert die Menschen und lässt sie in unruhigen Zeiten Mut und Hoffnung schöpfen. Kinderglück und Elternfreuden sind durch nichts auf der Welt zu ersetzen. Genau davon kündet Mami.Die meisten Touristen hatten den Strand bereits verlassen, waren in ihre Hotels zurückgekehrt oder tummelten sich noch auf der breiten Promenade, als Catalina Dagero ihren schon etwas altersschwachen blauen Kleinwagen auf einem Parkplatz an der Playa de Palma abstellte. Mütterlich legte sie ihren Arm um Mario und wanderte mit ihm hinüber zu der kniehohen Betonmauer, die den Sandstrand von der Promenade trennte. Fast an jedem Abend kam sie mit dem zwölfjährigen Jungen hierher, um den Sonnenuntergang zu beobachten. Auch an diesem Tag verschwand die Sinne blutrot hinter den Bergen, die die Bucht seitlich begrenzten. Früher hatte Mario oft mit seinen Eltern auf der Mauer gesessen und dem Sonnenuntergang zugeschaut. Lena und Alonso Hernandez waren gute Eltern gewesen, die alles für ihren Sohn getan und mit ihm zusammen als glückliche Familie gelebt hatten. Tagsüber waren sie stets von der Arbeit, die ihre kleine Autovermietung in Son Veri Nou mit sich brachte, in Anspruch genommen worden. Aber ihre Freizeit hatten sie ihrem Sohn gewidmet, Ausflüge mit ihm unternommen und ihn zu einem freundlichen, naturverbundenen Jungen erzogen.Vor drei Wochen hatte das Schicksal mit unerbitterlicher Härte zugeschlagen. Auf dem Weg zu dem Kollegen, der sich erst kürzlich auf Mallorca niedergelassen hatte, waren Lena und Alonso Hernandez verunglückt. Ein junger, noch unerfahrener Autofahrer hatte den Wagen der beiden in der Sierra Torellas von der Bergstraße abgedrängt, nachdem er selbst die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hatte. Lena und Alonso waren in eine Schlucht gestürzt und hatten diesen Unfall nicht überlebt. Mario wußte, daß seine Eltern
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Die Familie ist ein Hort der Liebe, Geborgenheit und Zärtlichkeit. Wir alle sehnen uns nach diesem Flucht- und Orientierungspunkt, der unsere persönliche Welt zusammenhält und schön macht. Das wichtigste Bindeglied der Familie ist Mami. In diesen herzenswarmen Romanen wird davon mit meisterhafter Einfühlung erzählt. Die Romanreihe Mami setzt einen unerschütterlichen Wert der Liebe, begeistert die Menschen und lässt sie in unruhigen Zeiten Mut und Hoffnung schöpfen. Kinderglück und Elternfreuden sind durch nichts auf der Welt zu ersetzen. Genau davon kündet Mami.Mit einem gequälten Augenaufschlag blickte Martin Adler seufzend zur Decke. Seine Kinder, die achtjährigen Zwillinge Daniel und Ricarda, machten ihm das Leben manchmal nicht leicht, und heute zeigten sie sich besonders uneinsichtig.»Es ist doch nur für zwei Tage«, redete der Vater seinen Kindern gut zu. »Donnerstag fliege ich nach Berlin, und am Samstag bin ich schon wieder hier. Wenn die geschäftliche Besprechung nicht so ungeheuer wichtig wäre, würde ich euch bestimmt nicht verlassen. Aber es muß sein, und ich bin froh, daß Ariane bereit ist, auf euch aufzupassen, während ich fort bin. Ihr werdet euch schon mit ihr vertragen.«»Werden wir nicht«, erwiderte Ricarda zornig. »Ariane ist eine blöde Ziege.«Martin Adler schmunzelte belustigt. »Sag mal, wie redest du denn von der Frau, die wahrscheinlich eure neue Mutti wird, Rieke?«Ricarda, die von allen nur Rieke gerufen wurde, schob schmollend die Unterlippe vor. »So eine Mutti brauchen wir nicht. Ich kann sie nicht leiden und Daniel auch nicht.«»Das stimmt«, bestätigte der Junge. »Warum sollten wir sie auch mögen? Sie kann uns ja auch nicht ausstehen. Wieso kann Käthe nicht auf uns aufpassen? Sie ist wenigstens lieb zu uns und meckert nicht dauernd, wenn Ilka einmal ein paar Haare verliert oder mit schmutzigen Pfoten ins Haus kommt.«»Käthe ist am Freitag bei ihrem ältesten Bruder eingeladen. Er feiert seine goldene Hochzeit. Sie freut sich schon lange auf dieses Fest. Ich kann nicht von ihr verlangen, daß sie euretwegen darauf verzichtet. Ob es euch gefällt oder nicht, ihr werdet mit Ariane vorliebnehmen müssen. Vielleicht ist es
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In der völlig neuen Romanreihe "Fürstenkrone" kommt wirklich jeder auf seine Kosten, sowohl die Leserin der Adelsgeschichten als auch jene, die eigentlich die herzerwärmenden Mami-Storys bevorzugt.Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit."Fürstenkrone" ist vom heutigen Romanmarkt nicht mehr wegzudenken.Die untergehende Abendsonne tauchte das ehrwürdige alte Schloss in ein zauberhaftes Licht. Die schneeweiße Fassade schien jetzt in einem zarten Rosaton zu leuchten, und die mit Kupfer belegten Türme der beiden Seitenflügel erstrahlten in beinahe mystisch anmutendem Glanz.Herward Graf von Lichtenau saß auf einer der weitläufigen Terrassen, die sich auf der Rückseite des Schlosses befanden, und ließ seinen Blick über den Park gleiten. Was er dort sah, gefiel ihm. Überall hatten die Gärtner kunstvolle Blumenbeete angelegt, die zu dieser Jahreszeit bereits üppig blühten. In den Bäumen sangen die Vögel ihr Abendlied, und auf dem See im hinteren Teil des Parks zogen zwei weiße Schwäne ihre Runden. Eigentlich hätte der Graf ein glückliches Leben führen können. Er residierte in einem prachtvollen Schloss, das sich schon seit vielen Generationen im Familienbesitz befand, und kannte keine finanziellen Sorgen. Die Verpachtung großer Ländereien und die Vermietung zahlreicher exklusiver Immobilien sicherten ihm ein Leben in Luxus. Trotzdem lag seit fast zwei Jahren ein Schatten auf Schloss Lichtenau, ein düsterer Mantel von Trauer. Nein, so richtig glücklich war der achtundfünfzig Jahre alte Graf nicht.Er schreckte aus seinen Gedanken auf, als plötzlich der Butler Arnold auf die Terrasse kam und ihn ansprach. Der erfahrene Angestellte, der sich schon seit beinahe dreißig Jahren im Dienst der Familie befand, hatte sich diskret und nahezu lautlos genähert.»Herr Graf, die Mamsell Annerose lässt fragen, ob Sie heute Abend besondere Wünsche für das Dessert haben. Wenn das nicht der Fall ist, würde sie Fruchtgelee servieren.«»Fruchtgelee?« Herward dachte kurz nach. »Ja, richten Sie
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Die Familie ist ein Hort der Liebe, Geborgenheit und Zärtlichkeit. Wir alle sehnen uns nach diesem Flucht- und Orientierungspunkt, der unsere persönliche Welt zusammenhält und schön macht. Das wichtigste Bindeglied der Familie ist Mami. In diesen herzenswarmen Romanen wird davon mit meisterhafter Einfühlung erzählt. Die Romanreihe Mami setzt einen unerschütterlichen Wert der Liebe, begeistert die Menschen und lässt sie in unruhigen Zeiten Mut und Hoffnung schöpfen. Kinderglück und Elternfreuden sind durch nichts auf der Welt zu ersetzen. Genau davon kündet Mami.Mit aufmerksamen Blicken beobachtete der Graupapagei von der Gardinenstange aus, wie Beatrice Jenke in der Küche hantierte. Schließlich startete er mit kräftigen Flügelschlägen und landete zielsicher unmittelbar neben der Kartoffelschüssel, die auf der Anrichte stand. Beatrice pellte dort gerade die noch heißen Kartoffeln ab und legte sie anschließend in die Schüssel. Blitzschnell griff der Vogel mit seinem starken Schnabel zu und biß ein Stück aus einer der gelben Knollen.»Au!« beschwerte er sich gleich anschließend und schüttelte sich. »Au, au!«»Das kommt davon, wenn man stiehlt, Jacki«, meinte Beate. »Jetzt hast du dir den Schnabel verbrannt. Warte lieber noch ein Weilchen. Wenn die Kartoffeln abgekühlt sind, bekommst du ein Stück davon.«Jacki, durch den Schaden klug geworden, lief aufgeregt um die Schüssel herum, ohne noch einmal nach der begehrten Nascherei zu greifen. »Lecker, lecker«, schnarrte er dabei. »Gib Jacki Leckerchen.«»Du bekommst schon deinen Anteil, du kleine Nervensäge«, erwiderte Beatrice lächelnd. »Aber ein bißchen warten mußt du noch.«Geduld hatte noch nie zu Jackis Stärken gehört. Nervös umkreiste er weiterhin die Schüssel. Nach einer Weile prüfte Beatrice die Kartoffeln, brach die, die Jacki bereits angebissen hatte, in kleine Stücke und legte diese auf einen Dessertteller.»So, jetzt kannst du dich gefahrlos bedienen, mein kleiner Freund.«Beatrice schaute dem Vogel zu, wie er mit Genuß an dem Leckerbissen knabberte. Sie liebte diesen Papagei, der ihr den ganzen Tag lang Gesellschaft leistete und sie schon so oft aufgeheitert hatte. Jacki war ein guter Freund, mit dem sie sich unterhalten und dem sie all ihre Sorgen mitteilen konnte. Obwohl Jacki
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Die Familie ist ein Hort der Liebe, Geborgenheit und Zärtlichkeit. Wir alle sehnen uns nach diesem Flucht- und Orientierungspunkt, der unsere persönliche Welt zusammenhält und schön macht. Das wichtigste Bindeglied der Familie ist Mami. In diesen herzenswarmen Romanen wird davon mit meisterhafter Einfühlung erzählt. Die Romanreihe Mami setzt einen unerschütterlichen Wert der Liebe, begeistert die Menschen und lässt sie in unruhigen Zeiten Mut und Hoffnung schöpfen. Kinderglück und Elternfreuden sind durch nichts auf der Welt zu ersetzen. Genau davon kündet Mami.Schon seit einer halben Stunde saß der zottelige braune Promenadenmischling auf dem Treppenabsatz vor der Haustür und beobachtete die schmale Straße, die am Vorgarten vorbeiführte. Hin und wieder passierte ein Auto das Grundstück. Doch für keins davon hatte der kleine Hund Interesse gezeigt. Als sich dann aber eine dunkelgrüne Limousine näherte, hob der Mischling die Ohren. Jeder Muskel seines Körpers spannte sich, und als der Wagen schließlich in die Auffahrt bog und anhielt, gab es für den kleinen Kerl kein Halten mehr. Wie ein Gummiball schnellte er hoch und eilte dem Fahrer, der gerade ausstieg, entgegen.»Hallo, Kuddel«, begrüßte Gunnar Urbach den Vierbeiner, beugte sich zu ihm hinab und kraulte dessen Fell. »Hast du schon lange auf mich gewartet? Tut mir leid, heute ist es ein bißchen später geworden. Aber jetzt bin ich ja da. Wollen wir mal sehen, was dein Frauchen macht?«Als hätte Kuddel die Worte genau verstanden, lief er schon vor zur Haustür, die gerade von Daniela Urbach geöffnet wurde. Mit einem etwas gequält wirkenden Lächeln schaute die junge Frau ihrem Mann entgegen und umarmte ihn, als er den Treppenabsatz erreicht hatte. Auch bei ihr entschuldigte Gunnar sich.»Ich wollte schon Schluß machen, als noch ein Klient mit einem aktuellen und ziemlich schwierigen Problem kam. Den wollte ich nicht einfach wegschicken. Du bist hoffentlich nicht böse, weil ich mich verspätet habe. Wie ist es dir inzwischen ergangen? Hattest du einen schönen Tag?«»Jeder Tag ist wie der andere«, erwiderte Daniela. »Schöne Zeiten wird es für mich wohl nicht mehr geben. Aber
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In der völlig neuen Romanreihe "Fürstenkrone" kommt wirklich jeder auf seine Kosten, sowohl die Leserin der Adelsgeschichten als auch jene, die eigentlich die herzerwärmenden Mami-Storys bevorzugt.Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit."Fürstenkrone" ist vom heutigen Romanmarkt nicht mehr wegzudenken.E-Book 25: Warte auf mich!E-Book 26: Komteß WirbelwindE-Book 27: Flucht ins GlückE-Book 28: Schon immer hab ich ihn geliebtE-Book 29: Vom Adel unerwüschtE-Book 30: Du wirst deinem Glück nicht entkommenE-Book 1: Warte auf mich!E-Book 2: Komteß WirbelwindE-Book 3: Flucht ins GlückE-Book 4: Schon immer hab ich ihn geliebtE-Book 5: Vom Adel unerwüschtE-Book 6: Du wirst deinem Glück nicht entkommen
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In der völlig neuen Romanreihe "Fürstenkrone" kommt wirklich jeder auf seine Kosten, sowohl die Leserin der Adelsgeschichten als auch jene, die eigentlich die herzerwärmenden Mami-Storys bevorzugt.Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit."Fürstenkrone" ist vom heutigen Romanmarkt nicht mehr wegzudenken.E-Book 37: Die Entscheidung des Fürsten ReilingenE-Book 38: Weil meine Sehnsucht dir gehört, Mariella!E-Book 39: Glaub an das Glück, CharlotteE-Book 40: Die Gefangenen von Schloß AhrgauE-Book 41: Sein Traum vom Glück hieß IsabellE-Book 42: Was zählt, ist nur die LiebeE-Book 1: Die Entscheidung des Fürsten ReilingenE-Book 2: Weil meine Sehnsucht dir gehört, Mariella!E-Book 3: Glaub an das Glück, CharlotteE-Book 4: Die Gefangenen von Schloß AhrgauE-Book 5: Sein Traum vom Glück hieß IsabellE-Book 6: Was zählt, ist nur die Liebe
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Die Familie ist ein Hort der Liebe, Geborgenheit und Zärtlichkeit. Wir alle sehnen uns nach diesem Flucht- und Orientierungspunkt, der unsere persönliche Welt zusammenhält und schön macht. Das wichtigste Bindeglied der Familie ist Mami. In diesen herzenswarmen Romanen wird davon mit meisterhafter Einfühlung erzählt. Die Romanreihe Mami setzt einen unerschütterlichen Wert der Liebe, begeistert die Menschen und lässt sie in unruhigen Zeiten Mut und Hoffnung schöpfen. Kinderglück und Elternfreuden sind durch nichts auf der Welt zu ersetzen. Genau davon kündet Mami.Mit einem liebevollen Klaps auf die Kruppe beförderte Kathrin die neun Jahre alte Apfelschimmelstute Tosca in die Box und schob anschließend die Gittertür zu. Die Schimmelin, die den ganzen Tag über draußen auf der Weide gewesen war, steckte ihr Maul zufrieden in die Krippe und malmte das kurz zuvor eingefüllte Kraftfutter. Kathrins Schwester Sandra führte die beiden braunen Wallache Wotan und Astor in deren Boxen. Im Gegensatz zu Tosca bedienten die Wallache sich zunächst an den automatischen Tränken und schauten erst anschließend in ihre Krippen. Die beiden Geschwister nahmen auf der großen Futterkiste in der Stallgasse Platz. Es gehörte zu ihrer Gewohnheit, den Pferden abends noch ein wenig Gesellschaft zu leisten, dem friedlichen Malmen der Pferdezähne zu lauschen und den typischen Geruch eines Pferdestalles zu genießen. Durch die großen Fenster rechts und links neben dem Eingangstor konnte man zu dem etwa fünfzig Meter entfernt liegenden Wohnhaus der Familie blicken. Bei diesem Haus handelte es sich um einen alten Bauernhof, den der Immobilienmakler Sebastian Steffens vor zehn Jahren für seine Familie gekauft hatte. Das Anwesen war vollständig restauriert worden und wirkte jetzt wie ein Schmuckstück, das dem Ort in einer wundervollen Alleinlage vorgelagert war. Seit fast vier Jahren gab es auch den nach modernen Gesichtspunkten erbauten und trotzdem zum Stil des Wohnhauses passenden Pferdestall mit angrenzender Weide. Damals hatten Sandra und Kathrin es sich nämlich in den Kopf gesetzt, reiten zu lernen. Sebastian und seine Frau Nicola hatten dagegen nichts einzuwenden gehabt und ihre Kinder in eine Reitschule geschickt. Gleichzeitig war der Stall gebaut worden, und als die Kinder einigermaßen sattelfest geworden waren, hatte Tosca Einzug gehalten. Die damals noch sehr dunkle, inzwischen etwas heller gewordene Apfelschimmelstute war ein Weihnachtsgeschenk für Sandra und Kathrin gewesen. Damit sich das Pferd in dem Stall, der über vier Boxen verfügte, nicht zu einsam fühlte, hatte Sebastian die beiden Wallache eines guten Freundes in Pension genommen. Den beiden Schwestern machte es nichts aus, sich auch um die Gastpferde zu kümmern, sie auf die Weide zu bringen, abends wieder in den Stall zu holen, ihr Fell zu pflegen und die Krippen zu füllen. Manchmal, wenn der Freund ihres Vaters keine Zeit hatte, durften sie Wotan und Astor auch reiten. Sie mochten die Wallache, aber ihre Herzen gehörten Tosca. Mit geradezu abgöttischer Liebe hingen die Geschwister an dieser Stute, die die ihr entgegengebrachte Zuneigung mit absoluter Zuverlässigkeit und Freundlichkeit dankte. »Sag mal, weißt du eigentlich, was mit Mutti und Vati los ist?«
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Nun gibt es eine exklusive Sonderausgabe – Fürstenkrone ClassicIn der völlig neuen Romanreihe "Fürstenkrone" kommt wirklich jeder auf seine Kosten, sowohl die Leserin der Adelsgeschichten als auch jene, die eigentlich die herzerwärmenden Mami-Storys bevorzugt.Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit.Schwungvoll durchquerte Valentin Graf von Ahlenburg die Halle des Wasserschlosses. Auf dem italienischen Marmorfußboden hallten seine Schritte wider und erfüllten den Raum. Durch die bodentiefen Fenster, die am Ende der Halle den Blick in den Park freigaben, drang das Sonnenlicht und spielte mit den prachtvollen facettenreichen Kristalllüstern. Wie kleine farbenfrohe Sterne tanzten die Lichtreflexe über die Gemälde an den Wänden. Der Graf wollte gerade die breite schwungvolle Treppe hinaufsteigen, als sich eine der zahlreichen Türen öffnete, die von der Halle abgingen. Arthur, der nicht mehr ganz junge Hausdiener, der seit fast vierzig Jahren im Dienst der Familie stand, kam auf Graf Valentin zu und nahm ihm die Jacke ab. »Sie gestatten, dass ich mich um Ihre Garderobe kümmere, Herr Graf.« »Ja, danke, Arthur. Ich bin auf der Suche nach meiner Mutter. Wissen Sie, ob sie sich oben in ihren Privaträumen aufhält?« »Nein, dort ist sie nicht. Ihre Frau Mutter befindet sich auf der Südterrasse. Sie wollte dort die ersten warmen Strahlen der Frühlingssonne ausnutzen. Eine der Hausdamen hat ihr dort soeben Kaffee serviert.« »Kaffee? Das ist eine ausgezeichnete Idee. Lassen Sie mir doch bitte auch eine Tasse Kaffee auf die Terrasse bringen.« Arthur nickte lächelnd und zog sich zurück. Graf Valentin wanderte durch den großen Salon, an den sich die Südterrasse anschloss. Diese großzügige Terrasse überspannte den Wassergraben und war mit stilvollen wetterfesten Möbeln bestückt.
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Die Familie ist ein Hort der Liebe, Geborgenheit und Zärtlichkeit. Wir alle sehnen uns nach diesem Flucht- und Orientierungspunkt, der unsere persönliche Welt zusammenhält und schön macht. Das wichtigste Bindeglied der Familie ist Mami. In diesen herzenswarmen Romanen wird davon mit meisterhafter Einfühlung erzählt. Die Romanreihe Mami setzt einen unerschütterlichen Wert der Liebe, begeistert die Menschen und lässt sie in unruhigen Zeiten Mut und Hoffnung schöpfen. Kinderglück und Elternfreuden sind durch nichts auf der Welt zu ersetzen. Genau davon kündet Mami.Nicht einmal einhundert Meter von dem alten ehrwürdigen Gymnasium entfernt lag eine Grillstube, zu deren besten und treuesten Kunden die Schüler und Schülerinnen gehörten. Im Gegensatz zu ihren jüngeren Kameraden durften die Schüler der Oberstufe das Gelände auch während der großen Pause verlassen, und so herrschte in der Grillstube bereits vormittags reger Andrang. Die achtzehn Jahre alte Rebecca Kronenberg fand sich an diesem Tag auch in der Grillstube ein und bestellte sich einen kleinen Imbiß. An einem abgelegenen Tisch in einer Fensternische entdeckte sie ihren Freund und Mitschüler Nils Trappmann. Es kam ihr gelegen, daß er allein dort saß. Mit ihrem Teller und einem Getränk in der Hand ging sie zu ihm hinüber und nahm Platz. »Hallo Nils, es ist gut, daß ich dich hier treffe. Ich muß nämlich dringend mit dir sprechen, und hier sind wir einigermaßen ungestört.« »Hört sich ziemlich geheimnisvoll an«, meinte Nils und schob sich ein Stück Tomate in den Mund. Seine hellblauen Augen unter dem blonden Lockenkopf schauten Rebecca erwartungsvoll an. »Was gibt es denn? Wenn du glaubst, daß ich dir die Lösungen der nächsten Matheklausur vorhersagen kann, muß ich dich enttäuschen. Ich habe keine Ahnung, welche Aufgaben sich der gute alte Lohmann für uns eigentlich ausgedacht hat.« »Es geht nicht um die Klausur. Ich habe viel wichtigere Dinge mit dir zu besprechen und zwar ganz private. Eigentlich weiß ich gar nicht so recht, wie ich es dir sagen soll.« Nils grinste Rebecca an. »Das kann ich mir kaum vorstellen. Du bist doch sonst nicht auf den Mund gefallen.
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Große Schriftstellerinnen wie Patricia Vandenberg, Gisela Reutling, Isabell Rohde, Susanne Svanberg und viele mehr erzählen in ergreifenden Romanen von rührenden Kinderschicksalen, von Mutterliebe und der Sehnsucht nach unbeschwertem Kinderglück, von sinnvollen Werten, die das Verhältnis zwischen den Generationen, den Charakter der Familie prägen und gefühlvoll gestalten.Mami ist als Familienroman-Reihe erfolgreich wie keine andere! Seit über 40 Jahren ist Mami die erfolgreichste Mutter-Kind-Reihe auf dem deutschen Markt!»Eigentlich finde ich das nicht fair«, beschwerte sich die zehnjährige Elisabeth Behring bei ihrer Mutter. »Am ersten Schultag sollte man eine Schultüte bekommen. Morgen ist mein erster Schultag, aber eine schöne gefüllte Tüte bekomme ich nicht.« »Aber Lilly«, erwiderte Claudia Behring lachend. »Was hast du denn für komische Einfälle? Eine Schultüte bekommen Kinder nur an ihrem allerersten Schultag, und der liegt in deinem Fall schon ein paar Jahre zurück. Wer die Grundschulzeit hinter sich hat und ins Gymnasium kommt, ist doch schon viel zu groß und zu vernünftig für eine so bunte Tüte mit lauter Süßigkeiten und Spielsachen.« »Das finde ich nicht. Dafür ist man nie zu groß. Aber vielleicht hast du recht. Es sähe schon seltsam aus, wenn ich morgen als einziges Kind mit einer solchen Tüte in der Schule erscheinen würde. Das gäbe wahrscheinlich ein großes Gelächter.« Claudia nickte zustimmend. »Eben, und lächerlich machen willst du dich bestimmt nicht.« Lilly seufzte abgrundtief auf. »Das Leben ist nicht einfach. Wenn man langsam erwachsen wird, muß man auf viele schöne Dinge verzichten, nur weil man sich nicht lächerlich machen will. Hoffentlich finde ich in der neuen Schule wenigstens sofort ein paar gute Freundinnen.
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Nun gibt es eine exklusive Sonderausgabe – Fürstenkrone ClassicIn der völlig neuen Romanreihe "Fürstenkrone" kommt wirklich jeder auf seine Kosten, sowohl die Leserin der Adelsgeschichten als auch jene, die eigentlich die herzerwärmenden Mami-Storys bevorzugt.Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit.Die untergehende Abendsonne tauchte das ehrwürdige alte Schloss in ein zauberhaftes Licht. Die schneeweiße Fassade schien jetzt in einem zarten Rosaton zu leuchten, und die mit Kupfer belegten Türme der beiden Seitenflügel erstrahlten in beinahe mystisch anmutendem Glanz. Herward Graf von Lichtenau saß auf einer der weitläufigen Terrassen, die sich auf der Rückseite des Schlosses befanden, und ließ seinen Blick über den Park gleiten. Was er dort sah, gefiel ihm. Überall hatten die Gärtner kunstvolle Blumenbeete angelegt, die zu dieser Jahreszeit bereits üppig blühten. In den Bäumen sangen die Vögel ihr Abendlied, und auf dem See im hinteren Teil des Parks zogen zwei weiße Schwäne ihre Runden. Eigentlich hätte der Graf ein glückliches Leben führen können. Er residierte in einem prachtvollen Schloss, das sich schon seit vielen Generationen im Familienbesitz befand, und kannte keine finanziellen Sorgen. Die Verpachtung großer Ländereien und die Vermietung zahlreicher exklusiver Immobilien sicherten ihm ein Leben in Luxus. Trotzdem lag seit fast zwei Jahren ein Schatten auf Schloss Lichtenau, ein düsterer Mantel von Trauer. Nein, so richtig glücklich war der achtundfünfzig Jahre alte Graf nicht. Er schreckte aus seinen Gedanken auf, als plötzlich der Butler Arnold auf die Terrasse kam und ihn ansprach. Der erfahrene Angestellte, der sich schon seit beinahe dreißig Jahren im Dienst der Familie befand, hatte sich diskret und nahezu lautlos genähert. »Herr Graf, die Mamsell Annerose lässt fragen, ob Sie heute Abend besondere Wünsche für das Dessert haben. Wenn das nicht der Fall ist, würde sie Fruchtgelee servieren.« »Fruchtgelee?« Herward dachte kurz nach. »Ja, richten Sie der Mamsell bitte aus, dass ich damit einverstanden bin.« »Das werde ich umgehend erledigen. Kann ich sonst noch etwas für Sie tun?«
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In der völlig neuen Romanreihe "Fürstenkrone" kommt wirklich jeder auf seine Kosten, sowohl die Leserin der Adelsgeschichten als auch jene, die eigentlich die herzerwärmenden Mami-Storys bevorzugt.Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit."Fürstenkrone" ist vom heutigen Romanmarkt nicht mehr wegzudenken.Suchend ließ Alwin Rehbeck seine Blicke über den Blumengarten gleiten, der hinter dem Haus lag. Es war gar nicht so einfach, seine Frau zwischen den üppigen Blütenstauden zu finden. Schließlich entdeckte er sie inmitten der hohen, leuchtend gelben Herbstastern. Juliane Rehbeck war damit beschäftigt, einen hübschen Strauß für die Vase zu schneiden. »Ich hole die Pferde von der Weide und bringe sie in den Stall«, teilte Alwin seiner Frau mit. »Es wird Zeit für die beiden. Die Sonne geht gleich unter.« Juliane nickte und blickte ihrem Mann nach. Mit schwungvollen Schritten ging der Einundsechzig-jährige zur Weide hinüber, die unmittelbar an den Garten grenzte. Sein Alter sah man dem kräftig gebauten Mann von großem Wuchs nicht an. Sein Beruf als Hufschmied, den er bis vor wenigen Monaten noch ausgeübt hatte, hatte ihn jung gehalten. Auch jetzt sorgte Alwin dafür, dass er körperlich fit blieb. Er war auch heute noch ein guter Reiter, wanderte gern und betätigte sich in seinem Rentnerdasein als Kunstschmied. Die beiden zehn und elf Jahre alten Holsteiner hatten den Tag auf ihrer Weide verbracht. Sie hoben die Köpfe als sie Alwin erblickten und kamen langsam näher. Romeo und Badina wussten genau, dass es jetzt in den Stall ging. Das war ihnen recht. Zwar liebten sie den Aufenthalt unter freiem Himmel, aber im Stall wartete eine mit Kraftfutter gefüllte Krippe auf sie. Dieses leckere und herzhafte Futter war ihnen dann doch noch lieber als das etwas langweilige Gras von der Weide.