Simone Ladwig-Winters – författare
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PDF, Tyska, 2022284 kr
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Dieses Buch bietet einen umfassenden Überblick über die Verdrängung der jüdischen Rechtsanwältinnen und -anwälte aus ihrem Berufsstand, die im April 1933 einsetzte. Es schildert die politischen und rechtlichen Voraussetzungen und dokumentiert in einem biografischen Verzeichnis über 1.800 Lebensläufe, die teils in erzwungener Emigration, teils in der Ermordung durch die Nationalsozialisten endeten.Die Schicksale lassen erahnen, welcher Verlust an intellektueller Größe, sprachlicher Brillanz und menschlicher Vielfalt durch die gewaltsame Ausgrenzung und Vertreibung der betroffenen Juristen bewirktwurde.Vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage des Standardwerks.
Inbunden, Tyska, 2022
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PDF, Tyska, 2015217 kr
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Die jüdische Geschichte Berlins ist genauso alt (oder so jung?) wie die Geschichte der Stadt selbst: Sie geht auf das 13. Jahrhundert zurück. Der vorliegende Band soll aber nicht nur die Geschichte der Jüdinnen und Juden in Berlin oder den Zusammenhang zwischen jüdischer Kultur und Großstadtkultur beschreiben, sondern nach der tiefen Verbindung fragen, die sich im Laufe der Zeit zwischen der Stadt und ihrer jüdischen Bevölkerung entwickelt hat und die selbst nach der Shoah nicht vollständig abgebrochen ist. Gibt es so etwas wie eine ''Wahlverwandtschaft'' zwischen Berlin und den Jüdinnen und Juden, die gleichzeitig im Zeichen einer ''Liebesgeschichte'' und einer ''Tragödie'' steht? Kann man diese Beziehung unter Theodor Fontanes Formel eines "berlinisch-jüdischen Geistes" subsumieren?Berlin und die Juden konzentriert sich auf das 19. und das frühe 20. Jahrhundert, eine Epoche, die traditionell als ''Goldenes Zeitalter'' der deutschen jüdischen Geschichte bezeichnet wird. Die Beiträge beleuchten die Geschichte der Wechselbeziehung zwischen Berlin und ''den Juden'' näher. Dabei wird eine neue Perspektive auf jüdische Intellektuelle wie Heinrich Heine, Walter Benjamin und Arnold Schönberg sowie auf Humboldts jüdische Mitstreiter eröffnet. Nach Studentinnen und Akademikerinnen als einer weiblichen Avantgarde der Großstadt wird gefragt und nicht zuletzt nach Berliner ''jüdischen Orten'' im weitesten Sinne des Wortes – von Berliner Topographien bis zu Stadttexten und Stadtpresse über Kaufhäuser und jüdische Lehreinrichtungen.