Thomas Leif - Böcker
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Recherche: Kein Zauberwerk sondern Handwerk. Hans Leyendecker Erst Stille, dann ist Atem zu hören. Der Laptop zwitschert und piepst. Jemand rutscht auf dem Stuhl herum, klopft mit den Fingern auf der Schreibtischkante einen kompli zierten Takt. Dann geht er auf und ab und schnieft ganz laut. Später hämmert er in die Tasten. Kurz gesagt: Da schreibt einer. Warum schreibt einer? Weil er nichts anderes gelernt hat oder weil er es weit bringen will? Wenn es weit gebracht hat, kreiselt er kunstvolle Kritiken im Feuilleton. Es gibt vorzügliche Reporter und in den Wirtschaftsteilen gut informierte Redakteure. Die Deutschen sind Meister im Meinungsjournalismus. Wer den Leitartikel tuten, den Fernsehkommentar sprechen darf, hat den Ausweis höchster Kompetenz erreicht. Aber die Zeitung und Sender beschäftigen nur wenige Rechercheure, die Enthüllungsstories liefern wollen. Die Sparte ist chronisch unterbesetzt. Wann haben Sie im deutschen Fernsehen in jüngerer Zeit eine bilanzsichere Dokumentation unsauberer politischer Vorgänge gesehen? Wann die letzte Enthüllung gelesen, die das Wort verdient? "Leidenschaft Recherche"? Ein Viertel aller deutschen Journalisten recherchiert pro Tag nicht mehr als eine Stunde. Zum Vergleich: In Amerika recherchieren vierundvierzig Prozent der Reporter und nur achtzehn Prozent kommentieren. In Amerika gibt es einen Verein, der IRE heißt. IRE ist das Kürzel für "Investigative Reporters and Editors". Der 1975 gegründete Verein hat mehr als fünftausend Mitglieder und etliche der Kollegen arbeiten in Rechercheteams, sogenannten Task Forces, die von der Routine der Tages berichterstattung befreit sind.
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Lobbyisten scheuen das Licht der Offentlichkeit, gewinnen in der Berliner Republik aber immer mehr an politischem Einfluss. Dennoch wird die "stille Macht" Lobbyismus von der Wissenschaft, den Medien und der Offentlichkeit selten in seinem gesamten Machtspektrum gewurdigt. In diesem Buch wird der Lobbyismus umfassend analysiert und der standig wachsende Einflussbereich von Wirtschaft auf politische Entscheidungen neu vermessen. Die politische und wissenschaftliche Analyse zur aktuellen Entwicklung der politischen Lobbyarbeit wird durch neue Studien und zahlreiche Fallbeispiele etwa der Pharmalobby, Strassenbaulobby und Agrarlobby erganzt. Wichtige Lobbyisten aussern sich zu ihrer Arbeit in Berlin. Auch der machtige, aber unkontrollierte Lobbyismus in Brussel wird behandelt. Lobbyismus ist ein grosses Tabuthema im parlamentarischen System der Bundesrepublik Deutschland. Erstmals werden unbekannte Einflusszonen aufgedeckt, die wichtigsten Akteure und ihre Machttechniken beschrieben. Die Macht der "Funften Gewalt" wird mit diesem Buch transparenter - ein Hintergrunddossier und gleichzeitig ein wichtiges Kapitel verschwiegener Sozialkunde.
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Train the Trainer „Ich kann Journalisten instrumentalisieren. Ich weiß, auf was sie abfahren, und wenn ich eine Nachricht produzieren will, weiß ich, wo ich sie hinsetze. “ Klaus Wowereit, in der Talkshow „Beckmann“, (10/2007) Recherche-Journalismus als Antwort auf die Krise der Mediendemokratie In seinem biogra sch gestützten Buch „Das Leben ist der Ernstfall“ hat Jürgen Leinemann immer wieder kluge Gedanken und bittere Wahrheiten zur Innena- stattung des Journalismus eingestreut. Wenn der frühere Spiegel-Star (Jahrgang 1937) seine Beobachtungen nach einem langen und erfolgreichen Journalisten-Leben bilanziert, dann sind seine Analysen zur Gefährdung des Qualitätsjournalismus ernsthafter, als manche Mahnung in üchtigen Kongress-Reden. Auf Seite 182 bemerkt er: „Mich bedrückt dabei vor allem, dass sich auch die Einstellung vieler jüngerer Kollegen zu ihrem Beruf offensichtlich verändert hat. Sie erscheinen mir karriere- und egobesessener einerseits, unverbindlicher und leidenschaftsloser in der Sache andererseits. Gibt es denn gar nichts mehr, wofür man sich begeistern kann? Und nichts was einen erbittert und aufregt?“ Leinemann verklärt die ‚alten zeiten‘ nicht; aber ohne diese tektonischen Veränderungen würde heute nachhaltiger nach der Verantwortung der Bankmanager für den Finanz-Kollaps des Staates gefragt. Mitten in der schwersten Wirtschafts- und Finanzkrise der Bundesrepublik und in einem monatelangen Weichzeichner-Wahlkampf wurden alle möglichen Themen verhandelt. Nur: die Verantwortung der Banken für diese Wirtschaftskrise wurde weitgehend ausgeblendet. Trotz der bilanzsicheren Verantwortungs-Analyse verzichten Politik und viele Medien (noch) auf eine gründliche Analyse der B- kenkrise. Die Medien sollten eigentlich ineiner Zeit, in der täglich mit Milliarden- Steuer-Subventionen jongliert wird, ein verlässliches Navigationssystem sein. Sollten.
Vom Sozialstaat zur Wohlfahrtsgesellschaft?
Akteure zwischen Pflicht und Engagement
Häftad, Tyska, 1998
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