Wolfgang Putschke – författare
Sachtypologie der Landfahrzeuge
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Literaturgeschichte
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It was the late co-editor of the series “Handbücher zur Sprach- und Kommunikationswissenschaft”, Gerold Ungeheuer, who was first to recognize the need for this handbook, and who committed himself to the all important inclusion in the series. The editors dedicate this volume to his memory.
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Die Reihe HANDBÜCHER ZUR SPRACH- UND KOMMUNIKATIONSWISSENSCHAFT erschließt einen Wissensbereich, der sowohl die allgemeine Linguistik und die speziellen, philologisch orientierten Sprachwissenschaften als auch diejenigen Wissenschaftsgebiete umfasst, die sich in den letzten Jahrzehnten aus der immer umfangreicher werdenden Forschung über die vielfältigen Erscheinungen des kommunikativen Handelns entwickelt haben.
In der klassischen Disziplin der Sprachwissenschaft erscheint eine Zusammenfassung des Wissensstandes notwendig, um der im Wechsel der Theorien rasch voranschreitenden Forschung eine Bezugsbasis zu geben; in den neuen Wissenschaften können die Handbücher dem Forscher Übersicht geben und Orientierung verschaffen.
Um diese Ziele zu erreichen, wird in der Handbuchreihe, was
die Vollständigkeit in der Darstellung, die Explizitheit in der Begründung, die Verlässlichkeit in der Dokumentation von Daten und Ergebnissen und die Aktualität im Methodischenangeht, eine Stufe der Verwirklichung angestrebt, die mit den besten Handbuchkonzeptionen anderer Wissenschaftszweige vergleichbar ist. Alle Herausgeber, die der Reihe und diejenigen der einzelnen Bände, wie auch alle Autoren, die in den Handbüchern ein Thema bearbeiten, tragen dazu bei, dieses Ziel zu verwirklichen. Veröffentlichungssprache ist Englisch.Wenngleich als Hauptzweck der Handbuchreihe die angemessene Darstellung des derzeitigen Wissensstandes in den durch die jeweiligen Handbuchbände abgedeckten Ausschnitten der Sprach- und Kommunikationswissenschaft zu gelten hat, so wird doch bei der Abgrenzung der wissenschaftlichen Bereiche, die jeweils in einem Handbuchband erschlossen werden sollen, keine starre Systematik vorausgesetzt. Die Reihe ist offen; die geschichtliche Entwicklung kann berücksichtigt werden. Diese Konzeption sowie die Notwendigkeit, dass zur gründlichen Vorbereitung jedes Bandes genügend Zeit zur Verfügung steht, führen dazu, dass die ganze Reihe in loser Erscheinungsfolge ihrer Bände vervollständigt werden kann. Jeder Band ist ein in sich abgeschlossenes Werk.
Die Reihenfolge der Handbuchbände stellt keine Gewichtung der Bereiche dar, sondern hat sich durch die Art der Organisation ergeben: die Herausgeber der Reihe bemühen sich, eine Kollegin oder einen Kollegen für die Herausgabe eines Handbuchbandes zu gewinnen. Hat diese/r zugesagt, so ist sie/er in der Wahl der Mitherausgeber und bei der Einladung der Autoren vollkommen frei. Die Herausgeber eines Bandes planen einen Band inhaltlich unabhängig und werden dabei lediglich an bestimmte Prinzipien für den Aufbau und die Abfassung gebunden; nur wo es um die Abgrenzung zu anderen Bänden geht, sind die Reihenherausgeber inhaltlich beteiligt. Dabei wird davon ausgegangen, dass mit dieser Organisationsform der Hauptzweck dieser Handbuchreihe, nämlich die angemessene Darstellung des derzeitigen Problem- und Wissensstandes in den durch die jeweiligen Handbuchbände abgedeckten Teilbereichen, am besten verwirklicht werden kann.
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Gegenstand der Beiträge ist der Language and Culture Atlas of Ashkenazic Jewry , ein retrospektives Tonarchiv zum modernen europäischen Jiddisch mit ca. 5000 Stunden gesprochener Sprache. Angeregt wurde die Publikation durch die Aufbereitung der Originalsammlung als elektronisch aufbereitetes Archiv unter eydes.de im Internet.
18 Autoren bearbeiten wissenschaftsgeschichtliche, jiddistische, linguistische, ethnographische, historische und informatische Aspekte des Archivs und seines Umfelds. Unter anderem werden quantitative Methoden der 1960er Jahre aufgegriffen und korpuslinguistisch gewendet. Manche Autoren waren selbst an der Entstehung des Archivs in den 1960er Jahren beteiligt, sie analysieren und bewerten jetzt aus 50-jähriger Distanz. Der Band trägt zur Vergegenwärtigung des Jiddischen in Europa bei und damit zur Neuerkundung des mitteleuropäischen Raumes nach der Wende. Die Beiträge, fokussiert auf das Archiv, sind wissenschaftliche Reflexe auf die Vernichtung der europäischen Heimat des Jiddischen. Es wird sichtbar, wie dieser Verlust in Jiddistik, Linguistik und angrenzenden Kulturwissenschaften seinen Niederschlag gefunden hat und wie Wissenschaftler ihre gesellschaftliche Verantwortung in ihrer Fachdisziplin umsetzen.