Wolfgang von Keitz – författare
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Tyska, 2026105 kr
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Im Jahr 1925 veroffentlichte Wilhelm Litten unter dem Titel "e;Persische Flitterwochen"e; seine Erinnerungen an seine Zeit in Persien. Wilhelm Litten, Dragoman (Dolmetscher) an der kaiserlichen Gesandtschaft in Teheran und spater Konsul in Tabris schilderte als Zeitzeuge die Kriegswirren des Ersten Weltkrieges auf die noch junge Konstitutionelle Monarchie in Persien. Litten hatte Zeit seines Lebens an die "e;erweiterten Ausgabe"e; gearbeitet, ist aber vor der Veroffentlichung am 28. Januar 1932 in Bagdad verstorben. Das aus seinem Nachlass stammende Manuskript wird heute im Politischen Archiv des Auswartigen Amtes verwahrt. Die Veroffentlichung dieser erweiterten Fassung unter dem von Litten selbst gewahlten neuen Titel "e;Schicksalsfahrten"e; kommt zwar etwas spater als Litten geplant hatte, kommt aber nicht zur Unzeit. In Europa herrscht wieder Krieg. Wir erleben eine Zeitenwende. Litten schildert die Auswirkungen dieses Krieges aus der Perspektive eines deutschen Diplomaten in Persien. Persien hatte bereits vor dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges im Jahre 1906 eine dramatische Umwalzung erlebt, die Konstitutionelle Revolution. Die Konstitutionelle Revolution, die den Ubergang von der absoluten zur konstitutionellen Monarchie bedeutete, brachte Persien eine liberale Verfassung europaischen Stils, mit burgerlichen Freiheitsrechten, Volkssouveranitat, Gewaltenteilung, und Wahlen zu einem Parlament, das seine eigenen Gesetze verabschieden konnte. Die Einfuhrung eines sakulares Bildungssystem und der damit verbundenen gesellschaftlichen Wandel bildeten die Grundlage fur den spateren wirtschaftlichen Aufstieg des Landes.
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Tyska, 2023277 kr
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Iran ist wieder in den Fokus der Weltpolitik gerückt. Die Bevölkerung im Iran begehrt gegen ein islamistisches Regime auf, das nach dem Sturz der konstitutionellen Monarchie eine Islamische Republik errichtet hat. Auf den Straßen Irans hört man Rufe nach "Reza Schah, Reza Schah". Die Iraner und vor allem die Iranerinnen sehen ihre Zukunft in der Rückkehr zu einem Staatswesen mit einem frei gewählten Parlament und einem Schah an der Spitze als Staatsoberhaupt, der als Garant für Stabilität und Wohlstand gilt. Wer war Reza Schah, und warum werden heute im Iran Rufe nach einem Mann laut, der vor beinahe hundert Jahren durch eine Verfassungsänderung Schah wurde?Als Reza Khan mit einem Staatsstreich im Februar 1921 die politische Bühne betrat, war die staatliche Einheit Irans gefährdet. Iran drohte zu einer bolschewistischen Republik zu werden. Im Norden Irans war eine Sozialistische Sowjetrepublik ausgerufen worden. Und auch hier muss man sich wieder fragen, wie es möglich war, dass im Norden Irans eine bolschewistische Bewegung entstehen konnte? Wo-ran ist die Übernahme der Macht der Bolschewiken in ganz Iran gescheitert? Und welche Rolle spielte Reza Kahn, ein bis dato vollkommen unbekannter Offizier der persischen Kosaken, bei der Niederschlagung dieser bolschewistischen Bewegung?Dass wir heute sehr detaillierte Informationen über die damaligen politischen Vorgänge im Iran haben, haben wir einem Glücksfall zu verdanken. Die deutsche Gesandtschaft war im Laufe des Ersten Weltkrieges auf Drängen von England und Russland geschlossen worden. Nur Rudolf Sommer, der Geschäftsträger der Deutschen Gesandtschaft, blieb in Teheran und schrieb detaillierte Berichte, telegrafierte nach Berlin, was er eilig übermitteln wollte. Er übersetzte Artikel aus den Tageszeitungen, um Hintergrundinformationen über die politischen Geschehnisse an das Auswärtige Amt zu senden.
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Tyska, 202483 kr
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Dieses Buch ist eine Chronologie der Auseinandersetzung zwischen Abdol Hossein Sardari, einem iranischen Diplomaten in Paris, und der Deutschen Botschaft über die Rettung iranischer Juden in Frankreich. Sie zeigt, dass Anstand und Menschlichkeit über Verblendung und Unmenschlichkeit triumphieren können.Abdol Hossein Sardari, wer war dieser Mann, der so vielen Menschen jüdischen Glaubens das Leben gerettet hat? Fariborz Mokhtari hat ihm in seinem 2011 erschienen Buch "In the Lion''s Shadow" ein Denkmal gesetzt. Das Buch beginnt mit den Worten "Dies ist eine wahre Geschichte …". In der Tat, die Geschichte von Abdol Hossein Sardari ist wahr, und sie liegt nur einige Jahrzehn-te zurück.