Forschung Gesellschaft – serie
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19 produkter
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Häftad, Tyska, 2005
615 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Dörte Weber entwickelt vor dem Hintergrund verschiedener Ansätze der Geschlechterforschung ein sozialpsychologisches Modell zur Analyse von Konstruktions- und Dekonstruktionsprozessen von Geschlecht. Exemplarisch wendet sie dieses Analysemodell in einer Meta-Untersuchung auf wissenschaftliche Studien an, die die Rolle von Geschlecht in einem "klassischen" Frauenberuf, der Pflege, zum Gegenstand haben.
Häftad, Tyska, 2005
767 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Trotz einer Vielzahl an Veröffentlichungen zu Sinti und Roma sind bislang kaum empirische Forschungen auf der Basis von teilnehmender Beobachtung und Interviews durchgeführt worden. Eine Analyse der Beschaffenheit der angetroffenen Barrieren fand bisher nicht statt. In einer ethnographischen Fallstudie untersucht Ute Koch die Zuwanderung einer Gruppe von Roma aus dem ehemaligen Jugoslawien in eine westdeutsche Großstadt im Verlauf der 1980er Jahre und ihre anschließende Lebensführung. Anstatt von der Differenz von Kulturen auszugehen, fragt die Autorin, wie soziale Grenzen zwischen Roma und Nicht-Roma hergestellt und reproduziert werden, wie die Interagierenden diese Grenzziehungen deutlich machen und was sie im jeweiligen Kontext bedeuten.
Häftad, Tyska, 2005
686 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Im Zentrum der Studie steht die Frage, ob und inwieweit Ostdeutschland nach der Wiedervereinigung von einem Individualisierungsschub erfasst wurde. Dies wurde auf Grund der schnellen Anpassung der Lebensbedingungen in Ostdeutschland an westdeutsche Verhältnisse von vielen AutorInnen erwartet. Die Ergebnisse dieser Untersuchung widersprechen der Vermutung nicht. Sie zeigen aber, dass der Individualisierungsprozess in Ostdeutschland auf Grund der anders gelagerten Sozialisationserfahrungen der Menschen sowie der Spezifika des Transformationsprozesses zahlreiche Besonderheiten gegenüber dem westdeutschen aufweist, d.h. eine andere inhaltliche Ausprägung annimmt, in anderer Richtung verläuft und sich auch in anderer Stärke darstellt.
Häftad, Tyska, 2005
513 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Michael Mäs entwickelt eine allgemeine Theorie zur Erklärung von Einstellungen zu Fremdgruppen. Diese beruht auf der Theorie Rationalen Handelns und einer Reihe von Annahmen aus sozial-psychologischen Theorien (Balance-Theorie, Social Identity-Theorie, Attitüden-Theorie). Auf der Grundlage dieses Modells leitet der Autor Hypothesen zum Zusammenhang von Regionalismus, Nationalismus und Fremdenfeindlichkeit ab, die mit einem Panel-Datensatz getestet werden.
Häftad, Tyska, 2005
665 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Das Konzept der Verwirklichungschancen (Capabilities) des Ökonomienobelpreisträgers Amartya Sen bildet eine neue Grundlage der deutschen Armuts- und Reichtumsberichterstattung. Dieser Sammelband zum Capability-Ansatz diskutiert konzeptionelle Grundlagen sowie mögliche Anwendungen auf Armuts- und Reichtumsfragen ebenso wie Forschungsperspektiven.
615 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Seit der Einführung wettbewerblicher Rahmenbedingungen wird in der Wohlfahrtspflege über deren Auswirkungen kontrovers debattiert. Einerseits scheint die Wertorientierung Sozialer Institutionen im Spannungsfeld zwischen Ökonomie und Ethik immer mehr in den Hintergrund zu treten. Ökonomische Steuerungsanforderungen dominieren fachliche und wertegrundierte Kriterien. Andererseits widersprechen Soziale Institutionen unter Verweis auf soziale Gerechtigkeit weitergehenden Ökonomisierungsansätzen. Der Band führt in die ethische und (gesundheits-)politische Diskussion über den Sozialmarkt ein, wobei auch Ansätze wie Public Health berücksichtigt werden. Die Frage nach Grundlagen und Instrumenten der Führung Sozialer Institutionen wird im zweiten Teil unter Bezug auf Markt- und Ethikorientierung diskutiert. Im abschließenden Teil werden Veränderungen pflegerischen und ärztlichen Handelns vor dem Hintergrund der Ökonomisierung und Professionalisierung beleuchtet.
Häftad, Tyska, 2006
564 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Birgitta Kolte überprüft die Plausibilität des Suchtkonzeptes im Tabakbereich durch problemzentrierte Interviews mit KonsumentInnen und erhebt in diesem Zusammenhang zugleich die Morphologie differenter Gebrauchsmuster. Hierbei sind einerseits sogenannte "kontrollierte" oder auch genussorientierte Konsummuster von besonderem Interesse; andererseits wird untersucht, wie sich das "Erklärungsprinzip der Sucht" in den Deutungen des eigenen Rauchverhaltens bei den unterschiedlichen KonsumentInnengruppen repräsentiert. Die Autorin zeigt, dass sich die Problematisierung des Rauchens als Nikotinsucht gesundheitspolitisch als kontraproduktiv erweist, da sie im Sinne einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung sowohl eine autonome Steuerung des Zigarettenkonsums als auch Entwöhnungsversuche erschwert.
Häftad, Tyska, 2006
615 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Im Tram, der schweizerischen Strassenbahn, hängen oft interessante Dinge. Zum Beispiel in der Stadt Bern zu Beginn des Jahres 2002: Auf Augenhöhe der Fa- gäste machte ein Kartonplakat auf eine Gesundheitsmesse aufmerksam. Wie häufig bei Strassenbahnwerbungen war daran eine Halterung angebracht, der man, gelangweilt von der Fahrt zum Arbeitsplatz, kleine Karten mit einer W- bebotschaft entnehmen konnte. Im Fall, der meine Aufmerksamkeit erregte, hatten diese exakt die Grösse und Gestalt der Kärtchen, welche den Patienten nach der Konsultation jeweils von der Praxisassistentin zur Erinnerung an den nächsten Termin übergeben werden. Doch Inhalt und Form entsprechen sich nicht: 12 Einleitung Ganz offensichtlich beruht der Werbeeffekt des Kärtchens darauf, dass der eindeutigen Gestaltung, die auf ärztliche Praxis verweist, ein dazu kontrastier- der Inhalt gegenüber steht: die Ankündigung einer Messe. Die Aufmerksamkeit wird geweckt mit einem Spiel der Gegensätzlichkeit zweier gesellschaftlicher Sphären, dem ‚Besuch beim Arzt’ und der ‚Messe’; dies bei gleichzeitiger Üb- einstimmung dessen, worum es bei beidem geht: gesund zu werden und es zu bleiben. Dieses Spiel gelänge kaum, wenn nicht die strikte Trennung der beiden Sphären als gültig vorausgesetzt werden könnte und – darauf basierend – ein Spannungsfeld entstünde, sobald beides als Einheit dargestellt wird.
Häftad, Tyska, 2006
564 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Jorge Galindo analysiert das Problem des Verhältnisses von Notwendigkeit und Kontingenz des Sozialen in drei gegenwärtigen soziologischen Theorien: der Theorie der Praxis von Pierre Bourdieu, der Strukturierungstheorie von Anthony Giddens und der Systemtheorie von Niklas Luhmann. Dieses Verhältnis zeigt sich anhand von zwei zentralen Begriffen der Soziologie, nämlich des Strukturbegriffes und des Differenzierungsbegriffes. Der Autor entwickelt eine eigene und innovative theoretische Perspektive.
Häftad, Tyska, 2006
564 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Dezentralisierung und Flexibilisierung der betrieblichen Organisation führen für Arbeitskräfte zu neuen Anforderungen an Selbstabstimmung und Kooperation. Dabei bleibt die informelle Kooperation im Arbeitsprozess unverzichtbar; sie erhält sogar einen neuen Stellenwert. Dies wird aber in der betrieblichen Praxis kaum berücksichtigt: So wird versucht, den neuen Anforderungen durch eine Formalisierung der Kooperation zu begegnen, indem etwa eine Vielzahl von Gremien und Meetings installiert wird. Solche Versuche gehen aber meist auf Kosten der informellen Kooperation und beeinträchtigen deren besondere Leistungen. Die Autorinnen stellen im betrieblichen Alltag erprobte Modelle vor und zeigen, wie informelle Kooperation organisiert und gestaltet werden kann, ohne den besonderen Charakter des Informellen zu zerstören. Dabei beziehen sie sich auf das Konzept der erfahrungsgeleiteten Kooperation.
Häftad, Tyska, 2006
483 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Seit geraumer Zeit entwickeln sich alte Industrieregionen und ihre Akteure im Schatten der Globalisierung. Das häufig zu vernehmende, gleichwohl monotone Lied von der vermeintlichen Inflexibilität des einst so gepriesenen „Modell Deutschland“ ignoriert die dramatischen Umbrüche, die sich seit Jahren in diesen Regionen vollziehen. Welche Chancen haben solche alten Industrieregionen, einen radikalen Strukturwandel zu bewältigen? Lässt sich dieser Wandel in - gendeiner Weise industriepolitisch beeinflussen? Wie können regionale Netze und die in ihnen aktiven Gewerkschaftsgliederungen erfolgreich intervenieren? Wir sind diesen Fragen im Rahmen einer seitens der Hans-Böckler-Stiftung und des Landes Nordrhein-Westfalen finanzierten Studie nachgegangen, die die a- industriellen Regionen Chemnitz, Dortmund und Nürnberg vergleichend unt- sucht. Die Idee zu dieser Studie entstand in gemeinsamen Diskussionen mit dem Nürnberger IG Metall-Bevollmächtigten Gerd Lobodda und anderen regionalen Praktikern. Am Zustandekommen der Untersuchung und auch an der öffent- chen Präsentation wichtiger Ergebnisse im Rahmen der Dortmunder Konferenz „Erneuerung von unten“ hatte Dr. Frank Gerlach (HBS) maßgeblichen Anteil. Ihm gilt unser besonderer Dank. Ohne die gute Kooperation mit zahlreichen regionalen Akteuren hätten wir die Untersuchung nicht durchführen können. Stellvertretend für viele seien neben den bereits Genannten Sieghard Bender (damals IG Metall Chemnitz) und Eberhard Weber (DGB Östliches Ruhrgebiet) erwähnt. Von der Zusammenarbeit mit diesen Scharnierpersönlichkeiten haben wir inhaltlich und organisatorisch profitieren können. Gleiches gilt für die - sammenarbeit mit den Mitgliedern des Projektbeirats, in welchem sich die W- senschaftler Werner Fricke undJürgen Hoffmann besonders engagiert haben.
Häftad, Tyska, 2006
767 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Arbeitsmärkte werden flexibler. Doch zugleich benötigen Marktakteure Sicherheiten. Olaf Struck stellt die neuere Entwicklung stabiler und instabiler Beschäftigung vor und verdeutlicht die maßgeblichen Ursachen dieser Entwicklung. Darüber hinaus widmet er sich mit Blick auf Betriebe und zentrale institutionelle Rahmenbedingungen der Frage: Wie können Qualifikation, Engagement, Kooperation und soziale Sicherheit auch in flexiblen Beschäftigungssystemen gewährleistet werden?
Häftad, Tyska, 2006
716 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Der Abbau bestehender Arbeitnehmerschutzrechte, der von Flexibilisierungsbefürwortern vielfach als Chance angesehen wird, die gravierenden Strukturprobleme auf dem Arbeitsmarkt zu überwinden, hat weitreichende Folgen für Ausmaß und Struktur sozialer Ungleichheit. Johannes Giesecke untersucht wichtige sozio-ökonomische Konsequenzen einer Arbeitsmarktflexibilisierung am Beispiel der befristeten Beschäftigung. Dazu werden Längsschnittdaten aus Deutschland und Großbritannien, zwei sehr unterschiedlichen Arbeitsmarktregimen, genutzt.
Häftad, Tyska, 2006
716 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Benedikt Köhler stellt die Frage nach der soziologischen Verortung des (post-)kolonialen Kosmopolitismus. Er fragt nach den strukturellen Merkmalen sowie den empirischen, methodologischen und normativen Implikationen. Vor dem Hintergrund des Vergleichs von alten und neuen Formen des Kosmopolitismus soll ein historisch-taxonomisches Modell des kosmopolitischen Denkens entwickelt werden, das es erlaubt, Forschungsfragen zu gewinnen, mit deren Hilfe kosmopolitische Theorien soziologisch analysiert und beschrieben werden können.
463 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Eine große Mehrheit der deutschen Erwerbspersonen bewertet Lohnkürzungen und Entlassungen als ungerecht. Die Autoren analysieren Gerechtigkeitsurteile in der Bevölkerung sowie Handlungsfolgen in Erwerbsorganisationen. Sie fragen, ob und inwieweit Prinzipien der Verfahrens- und Verteilungsgerechtigkeit, der Betriebs- und Haushaltskontext, allgemeine soziodemografische Merkmale sowie Wertorientierungen die Bewertung der personalpolitischen Maßnahmen beeinflussen. Abschließend werden die Ergebnisse mit Vorlaufstudien in den USA und Kanada verglichen.
Häftad, Tyska, 2007
564 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Zur Einleitung Gertraud Koch und Bernd Jürgen Warneken Innovation ist in globalen Zeiten eine Notwendigkeit geworden, um ökonomisch konkurrenzfähig zu bleiben. Sie gilt schon deswegen als unverzichtbar, weil ohne sie das Prinzip des fortwährenden Wachstums, das kapitalistischen Ö- nomien zugrunde liegt, nicht erfüllbar wäre (Maskell 1998). Innovation ist dabei ein wichtiges Verfahren, mit dem fortwährende Prosperität angestrebt wird. Allerdings sind Erfindungen (Invention) und auch ihre Verbreitung (Innovation) nur bedingt planbar. In der Frage, wie Innovationen dennoch gefördert werden kann, werden zunehmend kulturelle Dimensionen, so genannte „weiche“ Fak- ren, in ihrer Bedeutung wahrgenommen und aufgegriffen. Wirtschaftliche Prosperität ist, wie man am Beispiel der Bundesrepublik gut nachvollziehen kann, in starkem Maße regional organisiert. Ökonomisch le- tungsfähige Bundesländer wie Bayern, Baden-Württemberg oder Sachsen stehen hier neben wirtschaftlich schwächeren Ländern wie Schleswig-Holstein oder Mecklenburg-Vorpommern. Und auch innerhalb der Bundesländer selbst kann weiter zwischen strukturstärkeren und -schwächeren Regionen unterschieden werden. Regionale Besonderheiten werden deswegen gerade im Zusammenhang mit dem Thema Innovation immer stärker beachtet, wobei neben infrastruktur- len und verkehrsgeographischen Komponenten auch die Bedeutung regionaler oder besser gesagt: in der Region vorhandener soziokultureller Prägungen und Orientierungen hervortritt.
Häftad, Tyska, 2007
615 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Mit der ersten Beitrittswelle in die EU 2004 schien die Zeit reif für eine Entwarnung: Wer jetzt noch nicht seine Produktion aus Kostengründen nach Ostmitteleuropa verlagert hat, würde es nun nicht mehr tun. Katharina Bluhm zeigt, warum die Dynamik der Verlagerung ungebrochen bleibt. Die Autorin analysiert das faktische Agieren deutscher Unternehmen in Ostmitteleuropa vor dem Hintergrund kapitalismus- und institutionentheoretischer Fragen. Sie untersucht die Genese von Institutionen der politischen Ökonomie in Tschechien und Polen, die Integrationsmuster und Kontrollstrategien in den multinationalen Unternehmensnetzwerken sowie die vor Ort praktizierte Arbeitspolitik. Ostmitteleuropa ist kein Experimentierfeld für arbeitspolitische Deregulierung bzw. Amerikanisierung. Der europäische Standortwettbewerb führt zu konvergierenden arbeitspolitischen Mustern.
Häftad, Tyska, 2007
513 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
In einer fast unüberschaubaren Anzahl wissenschaftlicher Abhandlungen werden Zusammenhänge von sozialer Ungleichheit und Gesundheitschancen thematisiert. Wobei Gesundheitschancen oft komplexe Konstrukte beschreiben, die überw- gend das Ergebnis längerfristiger Verhaltensweisen sind. Der Schwerpunkt dieser Arbeit wird auf die Prävention von Kinderkrankheiten durch Impfungen gelegt, der als Teilbereich gesundheitsbezogener Vorsorge zu verstehen ist. Die Gesundheit der Kinder eines Landes ist ein wichtiger Aspekt für das Fortbestehen zukünftiger Generationen. Kindergesundheit als wichtiges Gut einer Gesellschaft ist hierbei auch unabhängig von der demografischen Entwi- lung eines Landes zu beachten. Obwohl die Kinder westlicher Industrienationen mit deutlich weniger drastischen Gesundheitsproblemen zu kämpfen haben als beispielsweise Kinder in westafrikanischen Staaten wie Niger oder Sierra Leone, so ist die Wichtigkeit bestimmter Gesundheitsprobleme einer Nation immer relativ zum jeweiligen Entwicklungsstand des betrachteten Landes zu sehen. Während Entwicklungsländer noch die Säuglingssterblichkeit bekämpfen, sehen Industrienationen eines von vielen Gesundheitszielen darin, Infektionskrankh- ten wie beispielsweise die Masern zu eliminieren. Im Jahr 2001 sind weltweit 31 Mio. Menschen an den Masern erkrankt und 745.000 an den Masern gestorben (Reiter 2003). Die meisten Todesfälle haben gegenwärtig Afrika und Südasien zu verzeichnen (WHO 2006). Impfungen sind eine kostengünstige Präventionsmaßnahme zur Bekä- fung von Infektionskrankheiten. Auch wenn in Deutschland schon seit einiger Zeit relativ hohe Durchimpfungsquoten berichtet werden können, reichen diese bislang noch nicht aus, um das Ziel der Eliminierung der Masern zu erreichen.
Häftad, Tyska, 2007
615 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Der Übergang in das Erwachsenenalter ist für die individuelle Biografie von h- ausragender Bedeutung, da in dieser Zeit eine Reihe wichtiger Entscheidungen getroffen werden, die sich nachhaltig auf den weiteren Lebenslauf auswirken. Die Jugendlichen stehen vor der Aufgabe, sich als vollwertige Mitglieder in die Gesellschaft zu integrieren und die eigene Identitätsbildung abzuschließen. Die Einmündung in das Erwachsenenalter setzt sich aus den zwei Teilprozessen der sozialen und ökonomischen Verselbständigung zusammen, die anhand mehrerer Ereignisse nachgezeichnet werden können. Eine substantielle Verlängerung der Jugendphase oder eine Verzögerung einzelner Übergangsereignisse hat langfr- tige und zumeist negative Folgen für den weiteren Lebensverlauf. Beispielsweise kann in der beruflichen Karriere ein verspäteter Einstieg in den Arbeitsmarkt nur unter Umständen wieder aufgeholt werden, während die Elternschaft allein a- grund biologischer Gründe nicht endlos aufgeschoben werden kann. Nicht nur für die Jugendlichen selbst ist der anstehende Wechsel in den Erwachsenenstatus eine wichtige Lebensphase. Welchen Weg sie dabei e- schlagen, hat auch eine hohe Bedeutung für die gesamte Gesellschaft. Mit ihren Entscheidungen beeinflussen sie unter anderem die langfristige Entwicklung der Erwerbsquote und der Fertilitätsrate, zwei wichtige Indikatoren über den Zustand der Bevölkerung, die sowohl in den Sozialwissenschaften als auch in der po- tischen und gesellschaftlichen Diskussion hohe Beachtung finden.