Media. Literaturwissenschaftliche Forschungen – serie
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5 produkter
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Häftad, Tyska, 2021
723 kr
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Es handelt sich um einen devianten Kläger, der mit unzähligen Schreiben die bürokratische Kommunikation stört, die Arbeitskapazität der Gerichte erschöpft und nötigenfalls mit Waffengewalt um sein Recht kämpft.
Häftad, Tyska, 2022
833 kr
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Mit dem Begriff der Auditory Spaces werden unterschiedliche Aspekte und Erscheinungsformen der vielschichtigen Hörräume der Literatur gebündelt, die sowohl präsentische Angesichtigkeit der Akteure in ihren jeweiligen Umgebungen als auch mediale Transformationen ermöglichen.
680 kr
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Das Buch beschäftigt sich mit der Architektur der unmittelbaren Nachkriegszeit als Gegenstand medialer Repräsentation. Dabei bewegt es sich im Spannungsfeld von Germanistik, Architekturgeschichte und Medienwissenschaft. Anhand von Radiohörspielen, Architekturzeitschriften und Filmen geht es der Frage nach, wie Architektur in Szene gesetzt wird. Dabei bezieht die Analyse mit ein, wie diese im Hinblick auf die Konstruktion und den Aufbau einer neuen Zukunft mit bestehenden Diskursen der Moderne in Verbindung gebracht wird und problematische Bezüge zur nationalsozialistischen Vergangenheit aufweist. In Werken von Günter Eich (Träume, 1951), Otto Renner (BAU. Zeitschrift für wohnen, arbeiten, sich erholen, 1947) und mit einem anonymen Städtefilm (Stein auf Stein. Ein Land baut auf, 1949) werden wenig bekannte Kurzformen aufgegriffen, um deren Verknüpfung mit neuen Medienverbunden und soziopolitischen Diskursen zu erforschen. Die detaillierten Analysen - von Eichs „Fünftem Traum“ als Mediengeflecht von Text, Musik und Geräusch, der heute wenig bekannten, aber zu ihrer Zeit renommierten Architekturzeitschrift BAU als Medienverbund aus zirkulierenden und wiederaufbereiteten Fotografien, Zeichnungen, Texten und Typografie und dem Kurzfilm Stein auf Stein mit seinen intermedialen Bezügen u.a. zur Fotografie - stellen Querverbindungen zu vielen Figuren und Werken dieser Zeit her, in der die Architektur eine Neubewertung als vermittelnde Instanz zwischen Individuum und Gesellschaft erfährt.Davon ausgehend schließt die Autorin auf größere Problematiken, die die Öffentlichkeit in den frühen Nachkriegsjahren beschäftigten. Dabei weist sie Momente des Exzesses und der Überschreitung in den Werken auf, die in einer Zeit der Ressourcenknappheit, Medienregulierung und konfliktreicher Lizensierungspolitik entstanden sind. Auch der Umbruch im Mediengefüge durch die Einführung von Fernsehen und die moralisch aufgeladene Debatte über eine entnazifizierte Öffentlichkeit werden reflektiert. Das Buch geht auch ausführlich auf die Besatzungspolitik im teilautonomen Saarland ein und führt die französische Kolonialpolitik in Algerien indirekt über die Rezeption Le Corbusiers in den deutschen Diskurs ein.Das Buch richtet sich an Studierende und Forschende der Fachgebiete Literatur-, Medien- und Kulturwissenschaft, Kunstgeschichte und Architektur.
Häftad, Tyska, 2025
888 kr
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In der Debatte über Digitalisierung sind Techniken und Praktiken des digitalen Lesens zu einem viel diskutierten Gegenstand geworden.
Häftad, Tyska, 2026
1 349 kr
Kommande
Im Zentrum dieser Arbeit über Adalbert Stifters medienbewussten Realismus steht ein weiter Medienbegriff, der Kulturtechniken, Verfahren, Infrastrukturen, Objekte, Akteure und symbolische Praktiken umfasst und Kommunikation als grundsätzlich vermittelten, störanfälligen Prozess lesbar macht.Stifters Texte folgen einer Poetik des Kontakts, in der der Kanal als Dritter im Kommunikationsgeschehen hervortritt: nicht als neutrales Bindeglied, sondern als Instanz, die Verständigung zugleich ermöglicht und unterläuft. Medien treten dort hervor, wo Kommunikation bereits brüchig ist – und machen gerade in ihrer vermittelnden Funktion die Fragilität jeder Verbindung sichtbar. Vermittlung erscheint so nicht als Lösung, sondern als Problem, das nur um den Preis immer neuer, komplexerer Anordnungen bearbeitet werden kann.Der so konturierte Realismus insistiert auf der wirklichkeitserzeugenden Kraft medialer Prozesse, ohne deren notwendige Setzungen zu verdecken. Realität ist hier kein Gegebenes, sondern Effekt prekärer Vermittlung. Am Ende steht daher kein stabiler Medienbegriff, sondern eine Verschiebung der Perspektive: Zu lesen sind jeweils und immer singuläre Konstellationen, in denen Medien, Dinge und Praktiken situativ zu Trägern von Kommunikation werden.