Natalie Binczek – författare
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Mehr und mehr werden die Fragen nach den medialen und medientechnischen Bedingungen von Literatur in den literaturwissenschaftlichen Curricula verankert – zumal im Zuge der Umstrukturierung der Studiengänge. Gleichwohl fehlt auf dem Buchmarkt bislang ein Handbuch, das Studierenden sowie Fachwissenschaftlern auf diesem nur schwer zu überblickenden Arbeitsfeld Orientierung bietet. Zwar liegen Standardwerke zur Medientheorie bzw. Mediengeschichte vor; es gibt jedoch einen steigenden Bedarf an einer Überblicksdarstellung, die diese Forschungsgebiete in ihrem Bezug auf Literatur erfasst. Das Handbuch schließt diese Lücke und informiert umfassend über die Medien der literarischen Texte einerseits sowie andererseits über die Medien der literarischen Kommunikation. Es bietet eine Bestandsaufnahme des aktuellen Forschungsstandes auf diesem Gebiet und stellt daher für angehende ebenso wie für erfahrene Literatur- und Buch-, aber auch Theater-, Film-, Medien- und Kulturwissenschaftler eine wichtige Informationsgrundlage bereit.
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Die Studie beschreibt das begriffliche und metaphorische Feld dessen, was in der Aufklärung als Tastsinn/Gefühl figuriert. Dabei bezieht sie sich auf ein Phänomen, dessen operative und physiologische Bestimmung in Frage steht. Denn wo dieser Sinn anatomisch zu verorten und wie seine Funktion zu spezifizieren sei, stellt sich in Anbetracht der diskutierten Ansätze vor allem als ein Problem dar. Das zugrundegelegte Korpus umfasst literarische, philosophische und naturkundliche Texte. Diese werden einer Lektüre unterzogen, die unter Rekurs auf systematische Begriffe die Vielschichtigkeit des Gegenstandes auszuloten ermöglicht. Den Ausgangspunkt bildet Descartes'' Erklärung des neuzeitlichen Sehverständnisses unter Einbeziehung des Tastvergleichs, den Abschluss Herders ästhetisches Konzept. Der zwischen diesen beiden Kapiteln gespannte historische Bogen umgreift über hundert Jahre, in deren Verlauf sich die Differenz von Sehen und Tasten als diskursiver Bezugspunkt sowohl verfestigt als auch auflöst. Anhand ausgewählter Texte von u.a. Berkeley, Wolff, Brockes, Bodmer, Breitinger, Diderot oder Lessing zeichnet die Studie die wechselnden Konstellationen sowie Medien des Tastsinns nach und zeigt auf, dass dieser bereits seit dem 17. Jahrhundert nicht mehr als Kategorie der leiblichen Präsenz gedacht wird, die es gegenüber dem Sehsinn zu rehabilitieren gelte, sondern in ein komplexeres Reflexionsgefüge eingebunden ist.
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Der Tastsinn in Texten der Aufklärung
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Mit dem Begriff der Auditory Spaces werden unterschiedliche Aspekte und Erscheinungsformen der vielschichtigen Hörräume der Literatur gebündelt, die sowohl präsentische Angesichtigkeit der Akteure in ihren jeweiligen Umgebungen als auch mediale Transformationen ermöglichen. In den beiden Nachkriegsdekaden und darüber hinaus operierte die Literatur vor allem als stimmliche Verlautbarung von Texten in verschiedenen Formaten, Konstellationen und Resonanzräumen. Die Beiträge des Bandes nähern sich der Frage, wie und in welchen Formen Stimme, mündliche Performativität und die Reflexion der auditiven Dimension einer Mitteilung maßgeblich dazu beitrugen, das literarische Feld in den Jahren nach 1945 neu zu konstituieren und poetologisch zu reformieren.