Methodologisch-Methodische Perspektiven auf Kindheit(en) – serie
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Häftad, Tyska, 2023
636 kr
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In der ethnographischen Studie wird der Frage nachgegangen, wie Kinder am Angebot der institutionellen Schulvorbereitung teilnehmen bzw. wie sie dieses (mit-)hervorbringen. Hierfür wurden die Kinder über ihr letztes Kindergartenjahr hinweg während dieses Arrangements begleitet und teilnehmend beobachtet. Neben den aktuellen Konzepten der Kindheitsforschung spielen hierzu praxistheoretische Zugänge eine zentrale Rolle und deren relationale Perspektive auf Schulvorbereitung, als soziales Gefüge aus Akteur:innen, Artefakten und den zugrundeliegenden Strukturen. Die Ergebnisse zeigen, wie sich Kinder innerhalb der Schulvorbereitung zu Kompliz:innen der Fachkräfte und deren pädagogischen Schulvorbereitungsprogramme entwickeln. Mit der „Ambitionierten Komplizenschaft“ stellt die Arbeit darüber hinaus eine konzeptionelle Weiterentwicklung vor, indem sie das besondere Engagement der beobachteten Kinder während der Schulvorbereitung betont.
Häftad, Tyska, 2024
830 kr
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In dieser Studie werden die sozialen Praktiken im Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren des Early Excellence-Ansatzes erforscht. Dabei werden im Rahmen einer (ko-)konstruktivistisch-postmodern ausgerichtete Ethnographie sowohl Beobachtungs- und Dokumentationspraktiken der pädagogischen Fachkräfte als auch der forschenden Person untersucht. Bezugnehmend auf praxistheoretische und beobachtungstheoretische Perspektiven wird die Komplexität der Organisation des Beobachtungs- und Dokumentationsverfahrens in der Praxis von Kindertageseinrichtungen herausgearbeitet und nachgezeichnet, wie die soziale Position in der Beobachtung relational zwischen programmatischen und pädagogischen Anforderungen hergestellt wird.
Häftad, Tyska, 2024
830 kr
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In dieser Studie werden soziale Praktiken rekonstruiert, die der Herstellung, der Aufrechterhaltung und der Beendigung eines Beziehungsgefüges in den Randzeiten institutioneller Kindertagesbetreuung dienen. Dabei werden mit einem ethnografischen Zugang insbesondere die Handlungsvollzüge und Positionierungen von jungen Kindern in Kindertageseinrichtungen in den Blick genommen. Mit einer sozialkonstruktivistisch-praxistheoretischen Perspektive sowie in Bezug auf theoretische Konzepte der Kindheitsforschung wird nachgezeichnet, wie Kinder in Auseinandersetzung mit Räumen, Materialien und pädagogischen Fachkräften Randzeiten als soziale Form herstellen. Weiterhin werden die Selbst- und Fremdpositionierungen von Kindern als Kitakinder, „Doing Kitakind“, in Relation zu generationalen Ordnungsprozessen rekonstruiert. „Doing Kita in Randzeiten“ stellt eine konzeptuelle Weiterentwicklung dar, die insbesondere die relationale Handlungsmacht von Kindern in Kindertageseinrichtungen als machtvolle Insider betont.
Häftad, Tyska, 2024
781 kr
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Die qualitative Längsschnittstudie widmet sich der Phase der Eltern- und Familienwerdung aus einer erziehungswissenschaftlichen Perspektive und fragt danach, wie werdende Eltern den Übergang zur (erneuten) Elternschaft aktiv herstellen. Der Übergang wird dabei als komplexer sozialer Prozess verstanden, der unterschiedliche Lebensbereiche berührt. Anhand von Elterninterviews wurden zwei sinngenetische Typen des Übergangs zur Elternschaft rekonstruiert: der affektiv-selbstläufige und der gestaltend-planvolle Typ. Die Typen umfassen handlungsleitende Orientierungen der Befragten zu den Bereichen Kind(er), Elternschaft, Erziehung, Familie, Alltag und Paarbeziehung. Zudem wurde ein Vergleich realisiert, der empirische Einblicke in Unterschiede und Gemeinsamkeiten des Übergangs in die Erst- und Mehrfachelternschaft bietet. Insgesamt wird herausgearbeitet, dass die Fokussierung des Projektcharakters von Elternschaft und der Krisenhaftigkeit von Erstelternschaft häufig zu kurz greift, weil dieser Übergang in Beziehungen und das alltägliche Familienleben eingelassen ist.
Häftad, Tyska, 2025
975 kr
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Die erziehungswissenschaftliche Debatte um Kinderzeichnung nimmt seit einigen Jahren erneut Fahrt auf, vor allem mit Blick auf die Möglichkeiten und Herausforderungen ihres forschungspraktischen Einsatzes und der methodisch kontrollierten Interpretation. Die Autor*innen sind Mitglieder eines DFG-geförderten Forschungsnetzwerkes „Methodologisch-methodische Zugänge zu Kinderzeichnungen“, dessen Arbeitsergebnisse in diesem Band zusammengetragen werden. Dabei kommen vielfältige Zugriffsmöglichkeiten auf und Einsatzmöglichkeiten von Kinderzeichnungen zur Geltung. Ein abschließendes Resümee versucht die unterschiedlichen Stränge zu verweben, verweist jedoch zugleich auf lose Fäden und zeigt bestehende Forschungsdesiderate auf.