Philosophische Bildung in Schule und Hochschule – serie
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11 produkter
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Häftad, Tyska, 2021
543 kr
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Die Fachdidaktik der Philosophie und Ethik fordert Problemorientierung und Lebensweltbezug. Exkursionen, außerschulische Lernorte oder ‚Outdoor Education‘ haben allerdings bisher kaum Berücksichtigung in der fachdidaktischen Forschung erfahren. Eine systematische Auslotung von möglichen Kooperationen, Synergieeffekten oder Unvereinbarkeiten wurde bisher nicht geleistet. Der vorliegende Band versucht diese Lücke zu schließen und eine erste Grundlage für weiterführende Forschungen, Erprobungen und Diskussionen zu schaffen. Er soll damit sowohl einen Beitrag zur Lehrerausbildung an Universitäten und Studienseminaren als auch für die fachdidaktische Explorationsforschung leisten.
Häftad, Tyska, 2022
640 kr
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Philosophie lebt vom unmittelbaren Dialog – das ist zumindest die sokratische Auffassung. Welche Folgen hat es, wenn der unmittelbare Dialog ersetzt wird durch indirektere Arten der Kommunikation? Mit dem zunehmenden Einsatz digitaler Lehrformate an den Universitäten stellt sich diese Frage in besonderer Dringlichkeit. Die Beiträge in diesem Sammelband diskutieren die Chancen und Risiken der digitalen Lehre in der Philosophie. Sie widmen sich u.a. folgenden Fragen: Welche Elemente der Präsenzlehre können durch die digitale Lehre nicht adäquat ersetzt werden? Kann man die Präsenzlehre gewinnbringend mit digitalen Lehrformen kombinieren? Hat die digitale Lehre Auswirkungen auf das Philosophieverständnis der Studierenden? Führt der Einsatz digitaler Lehrformen zu Gerechtigkeitsproblemen?
Häftad, Tyska, 2024
288 kr
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Kinder und Jugendliche sind Meister im Staunen. Sie sind neugierig, machen sich Gedanken und stellen unermüdlich Fragen. Dieser Wunsch, Neues zu entdecken und die Fähigkeit, zu staunen, können Ausgangspunkte für philosophische Fragestellungen sein. Wenn Kinder philosophieren, können sie ihre Meinung begründet äußern, das Für und Wider bestimmter Probleme abwägen, Gedankenexperimente durchführen und so über sich selbst hinauswachsen. Kinder brauchen allerdings spezielle Zugänge zur Welt der Philosophie, um das Philosophieren zu lernen, und Gesprächsleiter*innen benötigen dafür entsprechendes philosophisches Wissen, methodische Werkzeuge und ansprechende Materialien. „Philosophieren mit Kindern und Jugendlichen“ ist ein sowohl praxisorientiertes als auch fachphilosophisch fundiertes Lehrbuch. Die Unterrichtsmodule sind für Kinder der Grundschule und der Sekundarstufe 1 konzipiert, vieles eignet sich auch für die Arbeit mit älteren Schüler*innen und Erwachsenen. Alle Einheiten sollen angehenden und praktizierenden Lehrkräften anhand der eingesetzten Materialien vermitteln, was das spezifisch Philosophische der jeweiligen Thematik ist, welche Methoden besonders geeignet sind, welche Probleme auftreten können und worauf man bei der Planung achten muss.
Häftad, Tyska, 2023
408 kr
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Die globalen Veränderungen fordern unser Wissen über die Welt und über uns selbst heraus. Der Klimawandel, die globale Covid-19-Pandemie und Konflikte um die Bedeutung wissenschaftlicher Erkenntnisse führen uns unweigerlich zu einer Vielzahl komplexer philosophischer Fragen. Dabei rücken verstärkt Themen der theoretischen Philosophie in den Vordergrund: Was ist eigentlich Wissen? Auf welche Informationen können wir uns verlassen? Ist die Wahrheit relativ? Was macht ExpertInnen aus? Was ist gute wissenschaftliche Praxis? Was bedeutet ‚evidenzbasiert‘? Welchen sozialen und globalen Einflüssen ist unser Wissenserwerb ausgesetzt? In der Ausbildung von Philosophie- und Ethikstudierenden gibt es oft eine große Scheu, Disziplinen wie Erkenntnistheorie und Wissenschaftsphilosophie zu erlernen und zu unterrichten. Zu abstrakt und lebensweltlich irrelevant, sagen viele. Dieses Buch soll diese Berührungsängste beseitigen helfen, indem die theoretischen Grundlagen auf die Probleme der Gegenwart angewendet und mit vielseitigen Methoden erschlossen werden. Zwei Ziele stehen im Vordergrund: Zum einen soll deutlich werden, dass die Beschäftigung mit theoretischer Philosophie für das persönliche und das gesellschaftliche Zusammenleben von zentraler Bedeutung ist. Zum anderen zeigen eine Reihe didaktischer Tools, wie man Lernende dabei aktiv in den Lernprozess miteinbezieht.
Häftad, Tyska, 2023
689 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Die Philosophiedidaktik ist eine herausfordernde Disziplin. In ihrer Aufgabe als Vermittlungs- und Reflexionswissenschaft muss sie Entwicklungen der aktuellen Philosophie berücksichtigen, auf die komplexen Veränderungen unserer Lebenswelt reagieren, die Herausforderungen des Lernorts Schule ernst nehmen und die Erkenntnisse wesentlicher Bezugsdisziplinen einbeziehen. Diese Vernetzungsaufgabe verlangt nach systematischen philosophiedidaktischen Untersuchungen für die Lehrkräfteausbildung. Ziel dieses Bandes ist die Analyse und Diskussion der philosophischen, fachdidaktischen und bildungstheoretischen Fragestellungen einer Reihe komplexer Herausforderungen, die für die Ausbildung an der Hochschule, im Referendariat sowie in der Fort- und Weiterbildung wirksam werden: Welche Rolle kann und soll philosophische Bildung in inter- und transdisziplinären Bezügen spielen, wie z.B. bei der Bildung für nachhaltige Entwicklung oder in einem Bildungslabor? Wie kann und sollte Philosophieren mit Kindern praktiziert werden? Wie kann und sollte mit der Forderung nach Inklusion umgegangen werden? Ist problemorientierter Unterricht der Goldstandard philosophischen Unterrichtens oder nicht? Auf diese und weitere Fragen geben die Beiträge der Autor*innen Antworten und Lösungsvorschläge, in denen alte und neue Kontroversen sichtbar werden. Der Band versteht sich als Beitrag zu lebendigen Grundsatzdiskursen, die ein Fundament liefern für die Entwicklung eines zeitgemäßen Philosophie- und Ethikunterrichts.
Häftad, Tyska, 2023
436 kr
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Das vorliegende Open-Access-Buch zeigt, wie Kinder im Grundschulalter auf philosophische Gedanken reagieren. Diese werden den Kindern in Form von Kürzesttexten dargeboten. Auf Veranschaulichungen wird bewusst verzichtet. Dieser Zugang zum Philosophieren erscheint ungewöhnlich, wird doch in der Regel beim Philosophieren mit Kindern auf anschauliche Zugänge zurückgegriffen. Es zeigt sich jedoch, dass Kinder auf diese ungewöhnliche Einladung auf ebenso ungewöhnliche, eigenwillige und kreative Weise reagieren. Die vorliegende empirische Studie kommt mithin zu dem Ergebnis: Der Einsatz von Kürzesttexten erweist sich als lohnend.
Häftad, Tyska, 2025
396 kr
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Dieser Open Access-Band präsentiert die aktuellen Debatten über das Selbstverständnis der Philosophiedidaktik, ihre Beziehung zur Fachphilosophie und den Stellenwert bzw. das Wesen der Interdisziplinarität. Dies betrifft zum einen die Innenperspektive der Fachdidaktik selbst. Neben den klassischen Arbeitsfeldern auf der theoretisch-konzeptionellen, der methodisch-praktischen und der empirisch-kritischen Ebene entstehen immer neue Teilbereiche der Philosophiedidaktik. Gleichzeitig wachsen von Seiten der Fachphilosophie sowohl Wertschätzung als auch Erwartungshaltung bezüglich der Fachdidaktik. Die hieraus resultierenden Aushandlungsprozesse sind immer auch mit der Frage nach Interdisziplinarität und dem thematischen und methodischen Proprium der Philosophie bzw. der Philosophiedidaktik verbunden. War Philosophie schon immer inter- bzw. metadisziplinär? Sollte philosophische Bildung immer nach Interdisziplinarität streben, oder geraten methodische und thematische Spezifika auf diese Weise in Gefahr?
Häftad, Tyska, 2024
408 kr
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Was sind die Ziele moralischer Bildung? Angesichts aktueller moralischer Herausforderungen, so ein naheliegender Gedanke, müssen wir zukünftigen Generationen gezielt vermitteln, dass einige Rede- und Verhaltensweisen schlichtweg moralisch problematisch sind, und dass es spezifische moralische Prinzipien gibt, die es zu berücksichtigen gilt. Gleichzeitig provoziert eine solche Überlegung unmittelbar die Sorge, dass es sich bei der Vermittlung spezifischer moralischer Ansichten um eine Form illegitimer Bevormundung handeln würde – sollte es bei moralischer Bildung nicht vielmehr um die Befähigung zur eigenständigen Reflexion moralischer Problemzusammenhänge gehen? Vor dem Hintergrund dieser Spannung zwischen dem Wunsch, klar für konkrete Werte einzustehen und der Sorge, Heranwachsende in ihrem Recht auf eine individuelle Urteilsbildung einzuschränken, möchte ich die Idee diskutieren, dass es bei moralischer Bildung um die gezielte Vermittlung moralischen Wissens gehen sollte – also Wissen darüber, was moralisch richtig und was moralisch falsch ist. Obwohl es sich hierbei um eine durchaus kontroverse Idee handelt, verdient Sie vor dem Hintergrund aktueller moralischer Herausforderungen meiner Meinung nach dringend einer genaueren Betrachtung.
Häftad, Tyska, 2025
477 kr
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Das vorliegende Open-Access-Buch zeigt, wie Fabeln im Philosophieunterricht der Sekundarstufe I eingesetzt werden können, um philosophische Gedanken bei Kindern und Jugendlichen anzustoßen. Dabei werden zunächst Kriterien für die Auswahl geeigneter Fabeln vorgestellt, wobei insbesondere die vermeintliche Lehre der Fabel in den Hintergrund rückt. Eine umfangreiche Katalogisierung von Fabeln nach philosophischen Themenbereichen kann Lehrkräften Entlastung bei der Auswahl geeigneter Fabeln bieten. Ein Vorschlag zum Umgang mit Fabeln im Philosophieunterricht schließt sich an. Die aus unterrichtlichen Erprobungen gezogenen Erkenntnisse zeigen: Wenn Fabeln nicht mit Blick auf ihre Lehre im Unterricht eingesetzt werden, werden Schüler*innen zur Formulierung differenzierter philosophischer Gedanken angeregt, die anhand der Fabel systematisch vertieft und reflektiert werden können.
Häftad, Tyska, 2025
436 kr
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Dieses Open-Access-Buch ist der Entwicklung eines systematischen Konzepts sprachsensiblen Philosophierens gewidmet. Seit einigen Jahren besteht Konsens, dass sprachliche Bildung Aufgabe eines jeden Unterrichtfaches ist. Innerhalb der Philosophiedidaktik wird dies bislang allerdings kaum berücksichtigt, obwohl – oder vielleicht gerade weil – das Arbeiten mit und an Sprache seit jeher zentral für die Disziplin der Philosophie ist. Die Autorin bestimmt zunächst sprachphilosophisch und bildungsethisch, wie ein sprachsensibler Philosophieunterricht angesichts der sprachlichen Anforderungen und Besonderheiten des Faches angelegt sein kann und sollte. Vor diesem Hintergrund wird die damit verbundene Forschungslücke geschlossen, methodische Möglichkeiten eines solchen kritisch sprachsensiblen Philosophierens auf Basis sprach- und fachwissenschaftlicher Vorarbeiten herzuleiten. In diesem Sinne werden sogenannte (hermeneutisch-)phänomenologische sowie (sprach-)analytische Ansätze didaktisch transformiert. Die gewonnenen methodischen Prinzipien werden anschließend auf das Philosophieren mit Gedankenexperimenten angewandt und in Gestalt einer exemplarischen, methodisch wie sprachbildend integrativen Reihe für die Unterrichtspraxis nutzbar gemacht.
Häftad, Tyska, 2026
732 kr
Kommande
Ob Bildung gelingt, entscheidet sich auch daran, in welcher Form Erkenntnisse der fachdidaktischen Forschung einen Weg in die Praxis finden. Diese im Open Access erscheinende empirische Studie untersucht erstmals systematisch, wie zentrale Konzepte der Philosophiedidaktik im Unterricht tatsächlich wirksam werden. Im Fokus stehen der kulturtechnische Ansatz von E. Martens, der wissenschaftsorientierte Ansatz von B. Bussmann sowie Formen der Unterrichtsphasierung. Auf Grundlage einer Inhaltsanalyse von Unterrichtsbeiträgen der Zeitschrift für Didaktik der Philosophie und Ethik aus den Jahren 2003 bis 2024 rekonstruiert die Studie, in welchen Ausprägungen diese fachdidaktischen Konzepte in den Vorstellungen philosophischen Unterrichts sichtbar werden.Im Ergebnis zeigt sich, dass die Denkmethoden des kulturtechnischen Ansatzes in unterschiedlichem Maße Eingang in die Praxis finden. Die Förderung hermeneutischen Denkens ist in den allermeisten Unterrichtsbeiträgen vorhanden und steht am häufigsten im Zentrum der methodischen Konzeption. Phänomenologisches Denken wird demgegenüber selten forciert. Analytische, spekulative sowie dialektische Denkmethoden sind oft erkennbar, jedoch häufig nicht differenziert ausgearbeitet. Die Diversität der Methoden ist in späteren Beiträgen im Mittel höher. Spezifische Formen der Unterrichtsphasierung sind selten. Auch wesentliche Grundlagen des wissenschaftsorientierten Ansatzes sind mehrheitlich nicht erkennbar.Diesen Befunden folgend besteht eine Lücke zwischen dem, was im akademischen Kontext theoretisch-konzeptionell für Unterricht entwickelt und praktisch für Unterricht vorgesehen wird. Dass die untersuchten philosophiedidaktischen Konzepte in weiten Teilen nicht als Elemente von Unterrichtskonzeption erkennbar sind, erweist sich als Problem der Förderung des Einsatzes philosophiedidaktischer Konzepte und damit als Problem des Theorie-Praxis-Transfers von Forschungserkenntnissen in die Unterrichtsrealität. Künftige Forschung sollte sich der weiteren Aufklärung des Theorie-Praxis-Transfers widmen und Wege zum Schließen der angesprochenen Lücke erkunden.