Recherches de Théologie et Philosophie Médiévales - Bibliotheca – serie
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Del 7 - Recherches de Théologie et Philosophie Médiévales - Bibliotheca
Der Tractatus de Transcendentibus des Franciscus Mayronis
Häftad, Tyska, 2004
828 kr
Skickas inom 3-6 vardagar
Der in den zwanziger Jahren des 14. Jahrhunderts enstandene «Tractatus de Transcendentibus» des Franciscus de Mayronis ist der erste eigenständige Transzendentalientraktat der Philosophiegeschichte. Der Sache nach knüpft Mayronis an die Transzendentalienlehre seines Lehrers, Johannes Duns Scotus, an, dessen Theorie bereits eine tiefgreifende Zäsur für die Metaphysik des Mittelalters bedeutet. Gegenüber der klassischen Lehre, die vorwiegend an den Konvertiblen transzendentalen Begriffen orientiert ist, fällt die kritische Abgrenzung des Mayronis deutlich schärfer aus als bei Scotus selbst. Im Verhältnis zu den Ausführungen seines Lehrers kennt Mayronis eine umfangreichere Klasse transzendentaler Begriffe; so werden z.B. Begriffe zweiter Stufe als transzendentale Prädikate zugelassen. Das führt dazu, daß der Gegenstandsbereich der als Transzendentalwissenschaft verstandenen Metaphysik signifikant ausgeweitet wird. Insgesamt kann der «Tractatus de Transcendentibus» als Beleg für die Bedeutung der mittelalterlichen Transzendentalienlehre angesehen werden. Die bereits von Scotus vollzogene Akzentverschiebung gegenüber der klassischen Lehre wird im «Tractatus» weiter forciert. Die Wirkungsgeschichte des genuin scotischen Ansatzes einer transzendentalen Metaphysik wird maßgeblich durch Franciscus de Mayronis mitbestimmt.
Inbunden, Tyska, 2012
1 382 kr
Skickas inom 3-6 vardagar
Der Sentenzenkommentar des Durandus von St. Pourçain nimmt, was seine Originalität und seine Bedeutung für die philosophische und theologische Mediävistik angeht, eine herausragende Stellung unter den Sentenzenkommentaren des 14. Jahrhunderts ein. Zum einen ist er ein einzigartiges Dokument für die Debatten vor allem innerhalb des Dominikanerordens um die Bedeutung des Thomas von Aquin und die Verbindlichkeit seiner Lehrmeinungen für den Orden. Zum anderen steht der Sentenzenkommentar des Durandus für die wachsende Bedeutung, die dieses Genre am Ende des 13. und zu Beginn des 14. Jahrhunderts wiedererlangt. Von einem Pflichtstück am Beginn der akademischen Karriere wie etwa bei Thomas von Aquin wird der Sentenzenkommentar nun zu einer wichtigen Schriftgattung eines Magisters der Theologie, die ihn seine ganze akademische Karriere über begleitet. Buch II, Distinktionen 1-5 Mit diesem Band, der der Schöpfungs- und Engellehre gewidmet ist, wird der Sentenzenkommentar des Durandus in seinen ersten beiden Fassungen (A und B), die möglicherweise beide im Zusammenhang mit Durandus' Pariser Sentenzenlesung (1308-1309/10) entstanden sind, erstmals kritisch herausgegeben.
Inbunden, Tyska, 2013
1 561 kr
Skickas inom 3-6 vardagar
Der Sentenzenkommentar des Durandus von St. Pourçain nimmt, was seine Originalität und seine Bedeutung für die philosophische und theologische Mediävistik angeht, eine herausragende Stellung unter den Sentenzenkommentaren des 14. Jahrhunderts ein. Zum einen ist er ein einzigartiges Dokument für die Debatten vor allem innerhalb des Dominikanerordens um die Bedeutung des Thomas von Aquin und die Verbindlichkeit seiner Lehrmeinungen für den Orden. Zum anderen steht der Sentenzenkommentar des Durandus für die wachsende Bedeutung, die dieses Genre am Ende des 13. und zu Beginn des 14. Jahrhunderts wiedererlangt. Von einem Pflichtstück am Beginn der akademischen Karriere wie etwa bei Thomas von Aquin wird der Sentenzenkommentar nun zu einer wichtigen Schriftgattung eines Magisters der Theologie, die ihn seine ganze akademische Karriere über begleitet.Buch II, Distinktionen 22-38 In diesem Textabschnitt behandelt Durandus Fragen zur Erbsünde, zum Ursprung des Bösen sowie zum liberum arbitrium in seinem Verhältnis zur menschlichen Vernunft und zur göttlichen Gnade. Dieser Teil des Sentenzenkommentars wird hier in seinen ersten beiden Fassungen (A und B) erstmals kritisch herausgegeben.
Inbunden, Tyska, 2017
1 845 kr
Skickas inom 3-6 vardagar
Der Sentenzenkommentar des Durandus von St. Pourçain nimmt, was seine Originalität und seine Bedeutung für die philosophische und theologische Mediävistik angeht, eine herausragende Stellung unter den Sentenzenkommentaren des 14. Jahrhunderts ein. Zum einen ist er ein einzigartiges Dokument für die Debatten vor allem innerhalb des Dominikanerordens um die Bedeutung des Thomas von Aquin und die Verbindlichkeit seiner Lehrmeinungen für den Orden. Zum anderen steht der Sentenzenkommentar des Durandus für die wachsende Bedeutung, die dieses Genre am Ende des 13. und zu Beginn des 14. Jahrhunderts wiedererlangt. Von einem Pflichtstück am Beginn der akademischen Karriere wie etwa bei Thomas von Aquin wird der Sentenzenkommentar nun zu einer wichtigen Schriftgattung eines Magisters der Theologie, die ihn seine ganze akademische Karriere über begleitet.Buch I, Distinktionen 4-17Die Distinktionen 4-17 des ersten Buches des durandischen Sentenzenkommentars, die hier in kritischer Edition vorgelegt werden, behandeln die Trinitätslehre. Es werden insbesondere die göttlichen Hervorgänge, die Unterschiede zwischen den Personen und im Allgemeinen die Unterscheidungen hinsichtlich des Wesens, der Einfachheit und der Unveränderlichkeit Gottes behandelt. Die Distinktion 17 ist der Lehre der caritas gewidmet.Das Teilstück, das hier erstmals kritisch ediert ist, scheint lediglich in einer einzigen von der ‚dritten Redaktion‘ abweichenden Fassung zu existieren.
Del 15 - Recherches de Théologie et Philosophie Médiévales - Bibliotheca
Lateinische Rivalen in Konstantinopel: Anselm von Havelberg und Hugo Eterianus
Häftad, Tyska, 2018
1 700 kr
Skickas inom 3-6 vardagar
Die Studie legt die beiden wichtigsten direkten philosophisch-theologischen West-Ost-Auseinandersetzungen des 12. Jahrhunderts in Konstantinopel dar: die Debatten des Anselm von Havelberg (1095/99-1158) und die Polemik des Hugo Eterianus (ca. 1120-1182). Durch Analyse der immanenten Gründe der Streitenden, der entsprechenden Traditionen und der wirkenden Kulturmodelle werden die Punkte des Konsenses und der Distanzierung, wie auch die Beschleunigung der Entfremdungsprozesse in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts festgestellt. Erforscht wird das intellektuelle Ost-West-Netz dieser Zeit: ein viel dichteres und intensiveres als vermutet.
Inbunden, Engelska, 2021
2 278 kr
Skickas inom 3-6 vardagar
The so-called Lectura Thomasina, a commentary on Peter Lombard’s Sentences, was composed by the Dominican William of Peter of Godin at the beginning of the 14th century. The manuscript tradition provides the text with the title ‘Thomasina’ because of the large number of verbatim quotations from Aquinas’ writings. This text is not a mere compilation of Aquinas’ dicta, but represents an attempt to outline the fundamental elements of Thomas’ doctrine, giving them both unity and coherence. For this reason, Godin’s commentary is an important witness to the reception of Aquinas’ texts during the period between his death and his canonization. The critical edition of the Lectura Thomasina, presented here for the first time, is based on an examination of the entire manuscript tradition and is accompanied by an historical and philological introduction. In this part of his Sentences commentary (prologue and book I, distinctions 1-27), Godin deals with some central themes of scholastic theology, such as the scientific nature of theology, the knowledge of God, divine attributes, the doctrine of the Trinity, divine relations, the doctrine of caritas, the omnipotence of God, and the predication of God’s names. In addition to these theological questions, the text contains a philosophical digression in distinction 8, where Godin examines the distinction between essence and existence both in God and in created beings.
Del 1 - Recherches de Théologie et Philosophie Médiévales - Bibliotheca
Ontologie oder Metaphysik? Die Diskussion über den Gegenstand der Metaphysik im 13. und 14. Jahrhundert
Texte und Untersuchungen
Häftad, Tyska, 1998
813 kr
Tillfälligt slut
Die klassische Studie von Albert Zimmermann leistet einen maßgeblichen Beitrag zur Erforschung der Geschichte der Metaphysik an einer ihrer bedeutsamen Schnittstellen im 13. und 14. Jahrhundert. Referenzpunkt dieser Debatte um das Selbverständnis der Ersten Philosophie ist die aristotelische Metaphysik, die auch die onto-theologische Problemstellung vorgibt. Nicht zuletzt die geforderte Abgrenzung gegenüber der christlichen Offenbarungstheologie erzwingt eine dem aristotelischen Wissenschaftverständnis entsprechende Selbstbegründung der Philosophie durch Rückgang auf ihre Prinzipien. Die Frage nach dem Platz der Metaphysik in einem vollständigen System der Erkenntnis ist zugleich die Frage nach ihrem Gegenstand, ihrem Wissenschaftssubjekt. Diese methodischen Verschäfung der Grundlegungsproblematik muß als ein maßgeblicher mittelalterlicher Beitrag zur Frage der Selbstbegründung der Philosophie und als wichtiger Anknüpfungspunkt der neuzeitlichen Fragestellungen angesehen werden.Die forliegende Studie zeichnet die Geschichte der Diskussion um den Gegenstand der Metaphysik nach und arbeitet dabei die grundlegenden Lösungen heraus. Gefragt wird zudem nach den Folgerungen, die sich aus dem Wandel der wissenschaftlichen Gestalt der Metaphysik ergeben. Es wird auch die ungedruckte Kommentartradition in die Untersuchung einbezogen; eine Quellensammlung aus 11 ungedruckten Metaphysikkommentaren aus dem 13. und 14. Jahrhundert (einer davon neu editiert) ist der Studie vorangestellt. Für die Neuauflage wurden die Quellenapparate überarbeitet und um einen einleitenden Essay erweitert, in dem Albert Zimmermann die neueren Forschungstendenzen diskutiert. Ferner enthält das Buch eine aktualisierte Bibliographie und ein Personen- und Sachregister.
Del 8 - Recherches de Théologie et Philosophie Médiévales - Bibliotheca
Das Problem der Willensschwäche in der mittelalterlichen Philosophie / The Problem of Weakness of Will in Medieval Philosophy
Häftad, Engelska, 2006
1 397 kr
Tillfälligt slut
This volume contains fourteen contributions to the topic of weakness of will in medieval philosophy. It fills an important gap in current research by presenting Aristotelian and non-Aristotelian medieval accounts of «akrasia», many of which have not yet been the object of scholarly writing. They are not only of great intrinsic philosophical interest; they also eminently document the transformation of ethical thought in the Middle Ages. Weakness of will is a test case for a wider range of problems in moral psychology and ethical theory. The articles collected in this volume give insight into a variety of accounts of practical rationality that were directly or indirectly influential on modern thinkers. The temporal framework of the volume exceeds the Middle Ages on both ends by including Aristotle and authors from the Renaissance and the Reformation.
Del 13 - Recherches de Théologie et Philosophie Médiévales - Bibliotheca
Nikolas Kabasilas
Ein Weg zu einer Synthese der Traditionen
Häftad, Tyska, 2015
1 546 kr
Tillfälligt slut
In der vorliegenden Studie wird untersucht, ob der maßgebliche byzantinische Denker des 14. Jahrhunderts Nikolas Kabasilas, der eine konstruktive Haltung zu den verschiedenen in seiner Zeit aktuellen Denktraditionen an den Tag legt, zu Recht als ein Vertreter der eigentümlich byzantinischen Tradition (einschließlich ihrer palamitischen Entfaltung) gesehen werden kann. Insbesondere der abendländischen antiken und mittelalterlichen Tradition, vor allem Aristoteles und Thomas von Aquin, steht er offen gegenüber. Während diese Traditionen in der Regel mit der byzantinisch-palamitischen Tradition als unvereinbar und ihr entgegengesetzt betrachtet werden, zeigt genau der Fall des Kabasilas die Einseitigkeit einer solchen Vorstellung. Das aus den anderen Traditionen übernommene Material trägt zur Entfaltung seiner eigenen Philosophie bzw. Theologie bei, ohne damit seinen traditionsgemäßen Grundhaltungen zu widersprechen. Die Frage nach der Art und Weise, wie Kabasilas diesen synthetischen Vorgang begründet und durchführt, steht im Mittelpunkt dieser Untersuchung.