Verkehrspsychologie – serie
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12 produkter
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Häftad, Tyska, 2008
737 kr
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Der Straßenverkehr zeichnet sich dadurch aus, dass sich Menschen mit sehr heterogenen Voraussetzungen und Bedürfnissen aktiv daran beteiligen. Im ersten Schwerpunkt Verkehrsteilnehmer und Verkehrssicherheit stellen Autoren aus verschiedenen Disziplinen ihre Forschungsergebnisse, z.B. zum Unfallrisiko von unterschiedlichen Verkehrsteilnehmergruppen und zur Wirksamkeit von Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit vor. Im zweiten Schwerpunkt Beanspruchung, Situationsbewusstsein und Fahrerverhalten wird die hohe Informationsdichte durch mehr und schnelleren Verkehr und zunehmende Funktionen im Auto adressiert. Diskutiert werden geeignete Messmethoden für diese Fragestellungen. Im dritten Schwerpunkt Gebrauchstauglichkeit, Komfort und Akzeptanz werden sowohl methodische als auch produktbezogene Forschungsergebnisse dargestellt: Neben Forschungsergebnissen zu den Begrifflichkeiten und ihrer Messbarkeit werden beispielsweise konkrete Evaluationen vorgestellt.
Häftad, Tyska, 2008
494 kr
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Mobilität ist die Basis unseres Alltags. Individuelle Mobilität lässt uns unsere a- täglichen Aktivitäten verknüpfen – sie macht Ziele erreichbar. Verwirklicht wird sie zu großen Teilen mit dem Pkw. In Europa ist das Auto in wenig mehr als zwei Generationen zu einem Kernbestandteil des Lebens geworden. Es spiegelt die Geschwindigkeit wider, mit der wir leben und den Lebensstil, mit dem wir uns darstellen wollen. Zugleich hat die Verkehrs- und Umweltbelastung insbesondere in Städten ein Ausmaß angenommen, das von der Gesellschaft nicht mehr toleriert wird. Eine zentrale Zukunftsaufgabe ist es daher, die Verkehrsbelastung vor allem in den Städten zu senken ohne die Mobilität zu verlieren. Dafür steht Verkehrspolitikernund Verkehrsplanerneine Reihe von Maßnahmen zur Verfügung. Hohe Akzeptanz ?nden gerade in Deutschland vor allem tech- sche Lösungen, von ef?zienteren Motoren bis hin zu Rußpartikel?ltern und an- ren Technologien, die in begrenztem Maße wirken können ohne dass Menschen ihr Verhalten ändern müssen. Dem gegenüber stehen innovative verhaltensbezogene Maßnahmen, die Anreize für eine nachhaltige und insofern ef?zientere Mobilität schaffen. Dazu gehören beispielsweise Preise für die Benutzung städtischer St- ßen und Autobahnen mit dem Pkw. In Deutschland nur in Fachkreisen diskutiert, haben Städte im europäischen Ausland solche Preissysteme mit starken Wirk- gen bereits eingeführt.
Häftad, Tyska, 2008
591 kr
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Bewirken bessere Lichtverhältnisse bei Dunkelheit in jedem Fall eine Erhöhung der Sicherheit im Straßenverkehr? Verändern Autofahrer ihr Fahrverhalten, wenn sie verbesserte Licht- und Sichtbedingungen wahrnehmen? Können die positiven Sicherheitswirkungen einer besseren Beleuchtung durch solche Verhaltensadaptationen verringert oder aufgezehrt werden? Die Autoren fassen den „state of the art“ zum Fahrerverhalten bei unterschiedlichen Licht- und Sichtbedingungen zusammen. Sie analysieren physikalische, physiologische und psychologische Faktoren ebenso wie das Wirkungspotential infrastruktureller und fahrzeugseitiger Technologien. Es wird deutlich, dass die unmittelbare Sicherheitswirkung der betrachteten Systeme in einer frühzeitigeren Gefahrenkognition und Gefahrenantizipation liegt. Auch wenn ungünstige Verhaltensanpassungen nach der Einführung sichtverbessernder Systeme eintreten können, führen diese nicht zu einer vollständigen Nivellierung der positiven Effekte.
Häftad, Tyska, 2009
465 kr
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Der Übergang vom Kindesalter in das Jugendlichenalter beinhaltet eine Vielzahl von Veränderungen und neue Freiheitsgrade in fast allen Lebensbereichen. Die Abnabelung vom Elternhaus, der Aufbau neuer sozialer Beziehungen, die Ent- ckung der eigenen Identität, die ersten weichenstellenden Entscheidungen im Bereich der Schule sind nur einige Beispiele für die Herausforderungen, denen sich die 14- bis 16-Jährigen in unserer Gesellschaft stellen müssen. Dabei geht die neue Freiheit auch einher mit einem zunehmenden Mobilitätserfordernis und einer neuen Bedeutungszuschreibung an die Mobilität (Mienert, 2002a). Mobilität ist nicht nur die schlichte Bewegung von einem Ort zu einem anderen bzw. die Überwindung des Raumes zwischen zwei Orten. Mobilität beinhaltet vielmehr auch Prestige, Emotionen und Wünsche. Oder anders aus- drückt, es geht bei der Mobilität weniger um Wege als um Aktivitäten und Wahlmöglichkeiten. Topp (1994) definiert Mobilität auch als eine Möglichkeit, den eigenen Lebensraum zu nutzen und zu erleben. Gerade die individuelle V- kehrsteilnahme erfüllt zahlreiche psychosoziale Funktionen und erfährt damit eine ernorme Bedeutungsaufladung. Neben der Regulation des Selbstwertgefühls und der Versicherung eigener Unabhängigkeit kommt der individuellen Mobi- tät auch eine wesentliche Rolle als Transmissionsmedium für Grenzerfahrungen mit Angst-Lust-Charakter sowie das Erleben heftiger Affekte und Größengefühle zu. Aufgrund des hohen subjektiven Symbolwerts wird das eigene Fahrzeug darüber hinaus auch zur Kompensation sozialer Unterlegenheit genutzt. (Auto- )mobilität gilt als Symbol für Lebensqualität schlechthin und zwar unabhängig davon, ob es diesen Anspruch auch einlöst oder nicht (Heinze und Kill, 1997).
Häftad, Engelska, 2010
528 kr
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Rural roads constitute the most dangerous road category with regard to the number of fatal accidents. In order to increase traffic safety on rural roads it is necessary to take into account not only their inherent properties but also their effect on behaviour. Gert Weller develops a psychological model for driving on rural roads which is validated in three empirical steps: laboratory, simulator and driving experiments. His results provide insight into the possibilities of how driving behaviour on rural roads can be influenced and give practical guidance for the enhancement of rural road safety.The book is written for psychologists in the fields of traffic psychology and human factors research, traffic engineers, road planners as well as for political decision makers in traffic planning departments.
Häftad, Tyska, 2011
494 kr
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Fahrerassistenzsysteme, die zur Reduktion von Verkehrsunfällen autonome Fahrzeugeingriffe durchführen, stellen seit mehreren Jahren einen wichtigen Schwerpunkt in der automobilen Forschung und Entwicklung dar. Autonome Notbremssysteme, die drohende Auffahrunfälle abmildern, werden zunehmend am Markt eingeführt. Um das Unfallvermeidungspotenzial dieser Fahrerassistenzsysteme weiter erhöhen zu können, ist der Fahrer in das Systemverhalten einzubeziehen. Fanny Kobiela untersucht in mehreren Fahrstudien, inwiefern Brems- und Überstimmungswünsche während autonomer Notbremseingriffe anhand des intuitiven Fahrerverhaltens erkennbar werden. Sie zeigt, unter welchen Umständen dem Fahrer Eingriffsmöglichkeiten während dieser Eingriffe gegeben werden können, um eine stete Übernahme der Fahrzeugführung zu ermöglichen.
Häftad, Tyska, 2011
494 kr
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Fahrerassistenzsysteme (FAS) haben großes Potenzial, sowohl die Sicherheit als auch den Komfort beim Autofahren zu erhöhen. Dennoch setzen sich innovative FAS zum Teil nur zögerlich am Markt durch. Stephanie Arndt setzt sich mit den Bedingungen der Akzeptanz von FAS auseinander und integriert diese in ein Modell. Anhand dieses Modells kann die Akzeptanz von FAS beim Endkunden analysiert und vorhergesagt werden. In empirischen Studien zeigt die Autorin, dass nicht die Kaufabsicht für ein FAS der beste Prädiktor für den Erwerb eines FAS ist, sondern vor allem der subjektive Komfortgewinn und die vom Endkunden wahrgenommene Verhaltenskontrolle (Ressourcen, Barrieren) eine entscheidende Rolle bei der Kaufentscheidung spielen. Bei der Entwicklung der Systeme sollten daher neben der Sicherheitswirkung von FAS vor allem auch Komfortaspekte Berücksichtigung finden.
Häftad, Tyska, 2020
709 kr
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Ein erheblicher Teil der durch den Verkehr entstehenden Kosten werden nicht verursachergerecht verteilt, sondern an die Allgemeinheit oder in die Zukunft externalisiert. Wenn Personen nicht die gesamten, durch ihre Fahrten verursachten Kosten tragen, beziehen sie diese bei ihren Mobilitätentscheidungen nicht mit ein und fragen verstärkt Verkehrsleistungen nach. Preispolitische Maßnahmen sind eine mögliche Lösung, diesem Anstieg zu begegnen. An der Schnittstelle zwischen Ökonomie und Psychologie zeigt Angela Francke, welche Aspekte bei den Nutzenden in die Entscheidung einbezogen werden und wie differenzierte Preissysteme im urbanen Verkehr gestaltet sein sollten, um von den Nutzenden verstanden und bei ihren Entscheidungen berücksichtigt zu werden. Die Beachtung der psychologischen Dimension und der Nutzerbedürfnisse ist dabei eine Grundvoraussetzung.Die Autorin:Angela Francke studierte Verkehrswirtschaft mit den Schwerpunkten Verkehrspsychologie und-ökologie an der TU Dresden. Sie arbeitet derzeit als PostDoc an der Professur für Verkehrspsychologie sowie als Projektkoordination beim Centre for International Postgraduate Studies of Environmental Management.
640 kr
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Straßenbenutzungsgebühren haben sich als technisch realisierbarer und effektiver Lösungsansatz für Verkehrsprobleme herausgestellt. Eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Einführung dieser preispolitischen Maßnahme ist deren ausreichend hohe Akzeptanz. Denise Kaniok prüft mittels wissenschaftlicher Untersuchungen, inwieweit eine unterschiedliche Darstellungsweise von Straßenbenutzungsgebühren beeinflussende Wirkung auf die Bewertung und die Nutzungsabsicht kostenpflichtiger Straßeninfrastruktur hat. Denn bei der Betrachtung menschlicher Entscheidungsmuster wird deutlich, dass allein durch die unterschiedliche Formulierung eines Sachverhaltes, dem sogenannten Framing, divergierende Entscheidungen hervorgerufen werden können.Die Ergebnisse deuten auf einen Einfluss der Informationsdarstellung auf menschliche Entscheidungen hin. Insbesondere bezüglich der Faktoren Zeit und Kosten zeigt sich eine hohe Sensitivität. Drohende Zeitverluste führen zu stärkeren Verhaltenseffekten als in Aussicht gestellte identische Zeitgewinne. Es wird eine stärkere Fokussierung auf den Deutungsrahmen empfohlen, sodass mittels gezielt eingesetzter Informationsdarstellung Verhaltens- und Einstellungsmuster im Sinne von nachhaltiger Mobilität hervorgerufen werden.
Häftad, Tyska, 2022
640 kr
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Dem nächtlichen Straßenverkehr kommt eine hohe Bedeutung zu, wobei die Sichtbedingungen und deren technische Unterstützung durch künstliche Beleuchtung zentral sind. Ein Großteil der wissenschaftlichen Diskussion in diesem Bereich beschäftigt sich mit der Sichtbarkeit von mehr oder weniger definierten Einzelobjekten, oft vor einem anlassbezogenen Hintergrund der Verkehrssicherheit. Die vorliegende Arbeit widmet sich dem weit seltener beforschten, unter Praxisgesichtspunkten jedoch höchst relevanten, regelmäßig stattfindenden nächtlichen Fahrverhalten und untersucht, welchen Einfluss das Helligkeitsniveau (nächtliche Fahrbahnleuchtdichte) darauf hat. Ausgehend von einer heterogenen Theorien- und empirische Befundlage beforschen drei Fahrsimulatorstudien unter lichttechnisch kontrollierten Bedingungen den Zusammenhang bei unbeeinflusster Fahrt (verschiedene Voraussichtweiten und fahrregulatorische Anforderungen) sowie bei Manövern im Fahrprozess, die Teil der permanenten Längs- und Querführung sind (Übergänge Gerade zu Kurve) oder eher singulären Charakter haben (Fahrstreifenwechsel). Im Ergebnis wird ein bedeutsamer Einfluss des nächtlichen Helligkeitsniveaus von Straßen auf das regelmäßige Fahren belegt und ein Beitrag zur Klärung der diesbezüglich heterogenen Literaturlage geleistet.
Häftad, Tyska, 2024
909 kr
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Fahrradpiktogramme auf der Fahrbahn können genutzt werden, um Radfahrende in beengten Verhältnissen auf ihr Recht, auf der Fahrbahn zu fahren, aufmerksam zu machen. Gleichzeitig dienen sie als Hinweis für Kfz-Fahrende, auf Radfahrende auf der Fahrbahn vorbereitet zu sein und diesen rücksichtsvoll zu begegnen. International sind sicherheitsförderliche Effekte der Maßnahmen gut belegt, eine Untersuchung im deutschen Verkehrskontext stand bisher jedoch noch aus. Stefanie Ruf begleitet die Umsetzung von Piktogrammen in verschiedenen deutschen Kommunen mit Vorher-Nachher-Befragungen im Feld sowie mit einer ergänzenden kontrollierten Online-Befragung. Ihre Erkenntnisse zeigen, dass Fahrradpiktogramme auf der Fahrbahn auch in Deutschland einen Beitrag zu Flächengerechtigkeit und Verkehrssicherheit leisten können, gleichzeitig werden auch wichtige Einschränkungen diskutiert.
Häftad, Tyska, 2025
833 kr
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Ziel dieses Buches ist die Untersuchung von bisher getrennt betrachteten Konstrukten: "Fatigue" im Sinn von Übermüdung und „psychische Gesundheit“ von Berufspiloten. Während Fatigue von Piloten schon längere Zeit untersucht wird, ist psychische Gesundheit erst seit dem Germanwings-Absturz 2015 ein Thema. Piloten sind hohem Stress, irregulärer Schichtarbeit, außergewöhnlichen Arbeitsbelastungen und hohen Risiken in einer lebensfeindlichen Umgebung 10 km über dem Boden ausgesetzt. Sie sind außerdem für die Sicherheit aller Menschen an Bord verantwortlich. Marion Venus hebt die Komplexität des psychophysiologischen Konstrukts Fatigue/Übermüdung hervor, das weit über akute Einschlafneigung hinausgeht. Mögliche Korrelationen und Wechselwirkungen von Einsatzzeiten, Stress, Fatigue, Schlafproblemen und psychischer Gesundheit werden untersucht. Übermüdung wird im Kontext der Schlafmedizin, Theorie der Allostase und bezugnehmend auf Forschungsarbeiten im Bereich Burnout, Arbeits- und Klinische Psychologie untersucht. Analysen bestätigten, dass lange Einsatzzeiten, Fatigue-Risiken, arbeitsbedingter und psychosozialer Stress mit signifikant mehr Abnutzungsprozessen wie Übermüdung, Schlafproblemen, schlechtem Wohlbefinden, mehr psychischen Problemen (Depressions- und Angstsymptomen) verbunden sind. Die Folgen sind bisher unterschätzte Risiken für die Flugsicherheit und der Verfall der Sicherheitskultur in der Luftfahrt.