Gab es eine Stunde Null nach dem Ende des NS-Regimes? Wie gro waren die Bruche, wie gro die Kontinuitaten? War die Zweistaatlichkeit unvermeidlich? Wie wichtig war den Deutschen der Aufbau einer neuen Demokratie? Wie stark war ihre Abneigung gegenuber dem Aufbau einer neuen, sozialistischen Parteidiktatur? Wie gingen sie mit den Verbrechen der NS-Zeit um? Wie mit den Traumata, die sie selbst erfahren hatten? Wie bewaltigten sie die Ernahrungs-, die Wohnraum- und die Fluchtlingskrise?Solchen Fragen geht Armin Owzar aus strukturgeschichtlicher Perspektive nach, ohne die Menschen, ihren Alltag und ihre Erfahrungen aus dem Blick zu verlieren. Systematisch beschreibt er die zentralen Ereignisse, Strukturen und Prozesse der Jahre 1945 bis 1949.