Der erste Band in der gleichnamigen Reihe "e;Kunstliche Religion"e; versammelt religionswissenschaftliche Studien im konzeptionellen Spannungsfeld von "e;Medien - Praktiken - Materialitaten"e;. Die Beitrage befassen sich mit so verschiedenen Phanomenen wie afrikanischen Ahnen im Opferritual, Kommunikation mit den Toten im Film, KI-Gottheiten, Mentalzauberkunst oder dem Korper als Medium in zeitgenossischen Heilungskontexten. Sie erortern die Selbstdarstellung religioser Minderheiten im digitalen Raum und verfolgen Prozesse sich uberlagernder Identitaten in der Architektur chinesischer Tempel oder in der Musik der Reformationszeit. Damit wird ein empirisch, historisch und regional breiter Bogen aufgespannt, der von einer konzeptionellen Klammer zusammengehalten wird, die sich der Religionsasthetik wie dem "e;material turn"e; verpflichtet sieht und zugleich eine Integration der verschiedenen auf Medien, Wahrnehmung und Praxis bezogenen Ansatze anstrebt.