Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Soziologie - Beziehungen und Familie, Note: 1,5, Padagogische Hochschule in Schwabisch Gmund, Sprache: Deutsch, Abstract: Ziel der Arbeit ist es zu klaren, welche gesellschaftlichen und kulturellen Geisteshaltungen den allgemeinen Bildungszugang fur Frauen mageblich bestimmten. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Hervorhebung komplexer Ungleichheiten, welche Frauen, im Vergleich zu Mannern, vermehrt betrafen. Wie regeln Sie die Betreuung Ihrer Kinder? Man darf davon ausgehen, dass sich in heutiger Zeit die wenigsten mannlichen Bewerber um eine neue Arbeitsstelle mit dieser Frage konfrontiert sehen mussen. Eine Auseinandersetzung mit der Frage, weshalb Frauen heutiger Zeit uberwiegend ihre eigene Karriere zuruckstellen, um sich um Familie und Haushalt zu kummern, ist nicht Grundlage dieser Arbeit. Weshalb es aber trotz berechtigter Kritik zur eingangs kommentierten Frage dennoch als Erfolg zu verstehen ist, dass sich diese Frage uberhaupt stellen kann, wird durch die Betrachtung bestehender Verhaltnisse im 18. Jahrhundert und des sich einsetzenden Entwicklungsprozesses zur Bildung der Frau deutlich gemacht. Die Rolle der Frau unserer Gesellschaft hat sich im Laufe der letzten 50 bis 150 Jahre im Vergleich zu den vorherigen Jahrhunderten massiv gewandelt. Insbesondere in den Bereichen der Schul- und Bildungsgleichheit fanden die gro ten Veranderungen statt. Ausgelost durch die Ideen der Aufklarung geht diese Arbeit den Grundzugen bestehender Instanzen und neuer, divergierender Entwicklungen und deren Bedeutsamkeit fur ein erstes Aufbrechen tradierter Bildungsvorstellungen nach.