Soziale Scham in "e;Ruckkehr nach Reims"e; von Didier Eribon
Reproduktion sozialer Ungleichheit im Zuge sozialen Aufstiegs
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Beskrivning
Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Soziologie - Soziales System und Sozialstruktur, Note: 1,0, Universitat der Bundeswehr Munchen, Neubiberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Die soziale Ungleichheit und soziale Scham bilden die Grundlage der Arbeit, welche diese beiden entscheidenden Kategorien vor dem Hintergrund sozialer Aufstiegsmobilitat und der Reproduktion sozialer Ungleichheit beleuchtet. Die Soziologie sozialer Ungleichheit nimmt eine bedeutende Stellung innerhalb der soziologischen Gesellschaftstheorie ein. Didier Eribon hat in seinem umfangreichen sozio-biographischen Werk "e;Ruckkehr nach Reims"e; seinen eigenen Lebensweg dargestellt, um mit Nachdruck auf die nach wie vor existierenden, ungleichen Vorzeichen hinzuweisen, welche ma geblich auf entsprechenden Habitus und dem damit verbundenen Missverhaltnis hinsichtlich der Chancengleichheit beruhen. Neben dem Element der Chancengleichheit spielt auch die soziale Scham als Reproduktionsfaktor sozialer Ungleichheit eine zentrale Rolle. In anderen Werken ist Eribon bereits auf die Scham eingegangen, welche er aufgrund seiner Homosexualitat im Arbeitermilieu erleiden musste. In "e;Ruckkehr nach Reims"e; hingegen stellt Eribon explizit die Schwierigkeiten des sozialen Aufstiegs auf Basis der Herkunftsscham dar.