Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Archaologie, Note: 15, Justus-Liebig-Universitat Gieen (Institut fur Alterswissenschaften), Veranstaltung: Archaische Plastik, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Untersuchung beschaftigt sich mit der Frage nach der Lebendigkeit in Gottinnendarstellungen. Als Ausgangspunkt fur die Untersuchung bietet sich die Peplos-Kore von der Athener Akropolis an. Sie entstand ca 530 v. Chr. in einer Phase der Spatarchaik, deren Ende durch die Abschaffung der Tyrannis, der Reformen des Kleisthenes und des Aufbaus einer attischen Demokratie markiert ist. Dies ist auch der zeitliche Rahmen, den sich diese Hausarbeit setzt: Der Ubergang der Spatarchaik zur Fruhklassik. Es soll anhand von Gottinnendarstellung der Formenwandel untersucht werden: Wie wird jeweils in der Spatarchaik und in der Fruhklassik Lebendigkeit in den Gottinnendarstellungen erzeugt? Gibt es in den Darstellungen der Spatarchaik zur Fruhklassik einen Stilbruch? Es wird sich nur auf Gottinnendarstellung beschrankt, da diese anders konzipiert werden als reine Frauendarstellungen, da an sie andere gesellschaftliche Erwartungen gerichtet werden und ein anderer Status vorausgesetzt wird. Auch erfolgt eine Beschrankung auf Plastiken aus Athen, um eine bessere Vergleichbarkeit zu erzielen.