Medizin, Gesellschaft und Geschichte 33 (2015)
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Beskrivning
Der zeitliche Bogen spannt sich diesmal von der Antike bis in die Zeitgeschichte. Otto Kaiser stellt die Gedanken Philos von Alexandrien (ca. 20 v. Chr. - 50 n. Chr.) uber Gesundheit und Krankheit sowie uber die Moglichkeiten und Grenzen der arztlichen Kunst vor. Tamara Scheers Aufsatz bringt einen wenig beachteten Aspekt, die Sexualitat von Soldaten, in die Forschung zum Ersten Weltkrieg ein. Clemens Tangerding fragt nach der Rolle, die Konfession im Berliner Krankenhausbau wahrend der Weimarer Republik gespielt hat, Sandra Blumenthal und Florian Bruns befassen sich mit einem der Pioniere der Geriatrie: Max Burger (1885-1966). Simone Moses schlielich zeigt die Unterschiede in der Krankenpflegeausbildung der DDR und der Bundesrepublik auf. Die Sektion zur Geschichte der Homoopathie und alternativer Heilweisen umfasst vier Beitrage. Viktoria Vieracker zeichnet die Ursprunge der homoopathischen Arzneimitteltherapie mit Nosoden und Sarkoden nach. Florian Mildenberger gibt einen Uberblick uber die Debatten hinsichtlich der "e;richtigen"e; Dosierung homoopathischer Mittel im Zeitraum 1830 bis 1970. Zu den wenigen prominenten Schulmedizinern, die sich fur die Homoopathie einsetzten, gehort August Bier (1861 1949), der, wie Nils Hansson nachweist, mehrfach fur den Nobelpreis vorgeschlagen war. Den Abschluss bildet eine Untersuchung von Cornelia Hofmann und Ortrun Riha zur Arzneimittelwerbung am Beispiel der Firma Dr. Willmar Schwabe.