Von der Parteiendemokratie zur Mediendemokratie

Beobachtungen zum Bundestagswahlkampf 1998 im Spiegel früherer Erfahrungen

AvAlbrecht Müller

Häftad, Tyska, 1999

549 kr

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Dr. Norbert Schneider Daß Fernsehen auf Wahlentscheidungen erheblich einwirkt, wird von nie­ mandem ernsthaft bestritten. Aber welche Wirkungen sind das im Näheren? Und wie verläuft der Weg vom Schirm in die Wahlurne? Wirkung - auf und für wen? Und auf welche Weise, ausgelöst wodurch? Durch Themen, durch Personen? Durch das Erzeugen von Klima, von Stimmungen? Durch Weg­ lassen und Verschweigen, durch kaum merkliche Akzente? Und wer ist ge­ gen solche Einflüsse gewappnet, wer ist ihnen wehrlos ausgesetzt? Oder: Wirkung ganz einfach durch Masse, durch einen bestimmten Marktanteil, aus dem sich ganz von selbst ergibt, was der Gesetzgeber vorherrschende Mei­ nungsmacht nennt? Ob für politische Parteien oder die Medienwissenschaft, Journalisten oder Rundfunkaufsicht, Parlamentarier oder Börsianer - für sie alle und viele andere wäre es schön und gut, und es wäre im Effekt gewiß demokratieför­ dernd, wenn sie hier Genaueres oder sogar Genaues wüßten. Doch die Frage nach der Wirkung von Fernsehen, der Wirkung von Sendungen auf die Mei­ nungsbildung und insofern auch auf eine konkrete Wahlentscheidung der Bürger führt auf ein ziemlich weißes, ein weites Feld. Es handelt sich um jene Fragesorte, die man mindestens als höchst komplex bezeichnen muß. Manche gehen noch weiter und sagen, daß dieser komplexe Zusammenhang überhaupt nicht angemessen aufgehellt werden kann. Für solche, die es gern gradlinig und monokausal haben, ist hier jedenfalls nichts zu holen.

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