Antonia Eder – författare
Unzeiten und Gegenwarten
1 001 kr
Skickas inom 3-6 vardagar
913 kr
Läs direkt efter köp
Angelika Meier (*1968) ist eine Ausnahmeerscheinung der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur: philosophisch scharf, intertextuell überbordend, zugleich komisch, melancholisch und formal kühn. Ihre Romane, Erzählungen und Essays treiben ein ebenso lustvolles wie virtuoses Spiel mit Popkultur und intermedialer Reflexion, mit Sprachwitz und radikaler Lese-Verunsicherung. Dieser Band versammelt erstmals eine breite literaturwissenschaftliche Auseinandersetzung mit Meiers Werk. Die Beiträge untersuchen poetologische Verfahren, kulturtheoretische Kontexte und ästhetische Strategien. Ein Band für alle, die wissen wollen, wie klug, verspielt und radikal Gegenwartsliteratur sein kann, die sich jeder Schublade entzieht.
717 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
761 kr
Läs direkt efter köp
Triviale Wahrheitsprozeduren?
Zu Geschichte, Funktionen und Formen von Indizien in Kriminalgeschichten von der Frühen Neuzeit bis ins 21. Jahrhundert
880 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
901 kr
Läs direkt efter köp
Der Pakt mit dem Mythos
Hugo von Hofmannsthals "zerstörendes Zitieren" von Nietzsche, Bachofen, Freud
429 kr
Läs direkt efter köp
Warum erzählt Hugo von Hofmannsthal um 1900 Geschichten noch einmal, die die Welt seit über 2500 Jahren kennt? Diese Frage führt ins Herz dieser Untersuchung, die einen neuen Zugriff auf Hofmannsthals Poetologie anhand seiner irritierend archaischen und ästhetisch so beweglichen Mythosvariationen der Jahrhundertwende vorschlägt. Die hier in den Blick genommenen Dramen suchen in einem ersten Schritt den Dialog mit ihren stets hochkarätigen Intertexten (Sophokles, Euripides, Aischylos, Nietzsche, Bachofen, Freud). Darüber hinaus aber generieren Hofmannsthals Stücke in der Friktion von theatralem und skripturalem Raum, Ritualität und Intertextualität zunächst den Aufbau (Figuration), final jedoch den notwendigen Zerfall (Defiguration) der entworfenen Form (s)einer Mythosvariation. Das im Titel aufgenommene Zerstörende Zitieren beschreibt darum zum einen Hofmannsthals ebenso philologische wie poetische Technik im Umgang mit antiken Quellen, kulturphilosophischen Vordenkern und wissenschaftlichen Diskursen. Zum anderen zielt der Begriff auf die spezifische Darstellungsbewegung: In seinen Dramen führt Hofmannsthal anhand des Scheiterns bestimmter repräsentationaler Formen den Einbruch von Präsenz in den Raum der Repräsentation vor. Die Abfolge von textgenerierender Figuration (Repräsentation) und einbrechender Defiguration (Numinoses, Präsenz) evoziert ein iteratives und darin genuin mythisches Erzählen.