Maximilian Bergengruen – författare
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Philipp von Zesen
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Das Werk Philipp von Zesens (1619–1689) wurde in den zurückliegenden Jahrzehnten editorisch gut aufbereitet, von der Frühneuzeitforschung aber bislang in seiner thematischen Breite noch nicht hinlänglich erschlossen. Diese Lücke sucht der Sammelband, der die ausgearbeiteten Referate einer im Herbst 2006 in Basel ausgerichteten Tagung enthält, zu schließen, indem er Zesens Werk in einer großen Fülle von Aspekten neu beleuchtet und neben seinen dichtungs- und sprachtheoretischen Innovationen vor allem auch seine Stellung in den zeitgenössischen Wissensdiskursen in den Blick nimmt: Zesen wird nicht nur als Dichter und Poetologe, sondern auch als Naturphilosoph, Mythologe und als Politiker vorgestellt; sein Werk wird komparatistisch in neue Zusammenhänge gestellt, und vielfältige Quellen seiner Streitigkeiten mit der Fruchtbringenden Gesellschaft werden erstmals zugänglich gemacht; das Projekt einer kommentierten Neuedition von Zesens lateinischem Coelum astronomico-poeticum wird vorgestellt und Zesens Versuche einer "Selbstnobilitierung" werden umrissen.
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Das »Hofmannsthal – Jahrbuch zur europäischen Moderne« erscheint seit 1993 und gilt als das wichtigste Organ der Hofmannsthal-Forschung. Es stellt die Werke Hugo von Hofmannsthals (1874–1929) in den ästhetischen und sozialhistorischen Kontext der europäischen Kultur der Moderne und bietet neben der Veröffentlichung bisher unpublizierter Briefwechsel Beiträge namhafter Wissenschaftler:innen zur Literatur, bildenden Kunst, Philosophie, Psychologie, Politik, zu Tanz und Theater der Jahrhundertwende.Inhalt des diesjährigen Bandes:Rudolf Kassner zum 150. Geburtstag am 11. September 2023Unveröffentlichte Briefe aus sechs JahrzehntenMitgeteilt und kommentiert von Klaus E. BohnenkampMiriam Schabinger: Ödipus nach Sophokles und vor FreudHofmannsthals »Märchen der 672. Nacht«Maximilian Bergengruen: In einem »wachen Traum«Persönlichkeitsspaltung und Dämonologie in Hofmannsthals »Ödipus und die Sphinx«Traian-Ioan Geanӑ: Hieroglyphe, Chiffre, Ding, SymbolHieroglyphendiskurs und doppelte Symbolik in Hofmannsthals »Gespräch über Gedichte«Günter Schnitzler: Hugo von Hofmannsthal und die MusikAntonia Eder: Eigenzeiten und Raumsemantik Hofmannsthals Textkunst als Libretti für StraussPeter W. Marx: Das Neue im Prisma der Tradition gewinnen: Hofmannsthals und Reinhardts gemeinsame Theaterarbeit
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Das »Hofmannsthal ∙ Jahrbuch zur europäischen Moderne« erscheint seit 1993 und gilt als das wichtigste Organ der Hofmannsthal-Forschung. Es stellt die Werke Hugo von Hofmannsthals (1874–1929) in den ästhetischen und sozialhistorischen Kontext der europäischen Kultur der Moderne und bietet neben der Veröffentlichung bisher unpublizierter Quellen Beiträge namhafter Wissenschaftler:innen zur Literatur, bildenden Kunst, Philosophie, Psychologie, Politik, zu Tanz und Theater der Jahrhundertwende und der Klassischen Moderne.Mit Beiträgen vonConrad Fischer | Oliver Grill | Annegret Heitmann | Alexander Honold | Inka Mülder-Bach | Ursula Renner | Peter Sprengel | John Zilcosky
Prekärer Konsum
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Konsum und Prekarität erweisen sich im langen 19. Jahrhundert als eng verflochtene kulturelle, soziale und ästhetische Dynamiken. Aus literaturwissenschaftlichen, soziologischen und (ökonomie-)historischen Perspektiven analysieren die Beiträge, wie prekäre Konsumpraktiken soziale Distinktion strukturieren, Geschlechterordnungen destabilisieren und neue Formen ökonomischer Unsicherheit hervorbringen. Sichtbar wird, wie literarische Texte diese Spannungen narrativ modellieren, theoretische Blindstellen der Ökonomie freilegen und prekäre Handlungsspielräume ästhetisch erproben. Mit Beiträgen von Till Breyer | Martha Burkart | Antonia Eder | Anne Enderwitz | Conrad Fischer | Bernhard Kleeberg | Andreas Langenohl | Gabriele Michalitsch | Kirsten Von Hagen | Christine Weder | Lisa Wille
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Das »Hofmannsthal – Jahrbuch zur europäischen Moderne« erscheint seit 1993 und gilt als das wichtigste Organ der Hofmannsthal-Forschung. Es stellt die Werke Hugo von Hofmannsthals (1874–1929) in den ästhetischen und sozialhistorischen Kontext der europäischen Kultur der Moderne und bietet neben der Veröffentlichung bisher unpublizierter Briefwechsel Beiträge namhafter Wissenschaftler:innen zur Literatur, bildenden Kunst, Philosophie, Psychologie, Politik, zu Tanz und Theater der Jahrhundertwende. Inhalt des diesjährigen Bandes:Katja Kaluga Briefe von Hugo von Hofmannsthal an Karl Kraus Marco Rispoli Hofmannsthal und Fortuny Julia Jennifer Beine Jakob Bidermanns »Cenodoxus« Klaus E. Bohnenkamp Briefe Rudolf Kassners an André Gide Juliane Vogel Dauernder Anfang und unaufhörliche Figuration bei Hofmannsthal Sabine Schneider Hofmannsthals Arbeit am Gattungswissen Mathias Mayer Hofmannsthals »Buch der Freunde« Sigrid Nieberle Hofmannsthals Leseanleitungen Michael Woll Integration und Desintegration in Hofmannsthals Werk Jürgen Sandhop Hofmannsthals Besprechung von Henri-Frédéric Amiels »Fragments dʼun journal intime« Susanne Klingenstein Hofmannsthal besucht ein jiddisches Schauspiel in Czortków Virginia Wild Landschaftserfahrungen in Hofmannsthals »Die Briefe des Zurückgekehrten« Anna Lindner Hofmannsthals Einfluss auf Schnitzlers »Der einsame Weg« Robert Leucht Die Villa Karma, ein Experiment der Wiener Moderne Leonhard M. Fiedler Kafkas Blumen