Ernst-Dieter Lantermann - Böcker
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4 produkter
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Komplexitätsmanagement
Psychologische Erkenntnisse zu einer zentralen Führungsaufgabe
Häftad, Tyska, 2015
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Dieses Essential analysiert, wie Komplexität in die Realität von Unternehmen hineinwirkt und welche Implikationen sich daraus für Führung und Führungshandeln ergeben. Aus psychologischer Sicht bilden komplexe Anforderungen eine besondere Herausforderung für die Handlungsorganisation von Akteuren und Entscheidungsträgern. Individuen, Teams und Unternehmen orientieren sich im Umgang mit komplexen Anforderungen vor allem an der Leitidee der Komplexitätsreduzierung. Die Autoren benennen daraus resultierende typische Fehler. Vor diesem Hintergrund formulieren sie Anforderungen an gutes Komplexitätsmanagement, das eine komplexitätsanerkennende Unternehmenskultur sowie eine Erweiterung des traditionellen Führungsprofils voraussetzt.
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schiedliche Kontakte über persönliche Beziehungen, private Hilfseinrichtun gen und öffentliche Stellen ergaben eine breite Streuung über vielfältige Le benswege und familiäre Hintergründe, können aber naturgemäß die Qualität einer Zufallsstichprobe nur annähern. Neben der Iängsschnittlichen Anlage, die immerhin vier Erhebungswellen im Abstand von etwa sechs Monaten umfaßte, ist ein weiteres Merkmal des Designs für die Interpretation unserer Befunde als Ausdruck von Akkulturation noch wichtiger. Die rund 280 Fa milien mit (wenigstens) einem Kind im Alter von 10 bis 16 Jahren waren nämlich so ausgewählt worden, daß zwei Gruppen unterschiedlicher Aufent haltsdauer (Neuankömmlinge, 0 bis 18, und erfahrene Aussiedler, 18 bis 36 Monate) entstanden, die sich aber im Alter der Jugendlichen nicht unter schieden. Hinsichtlich der kurzfristigen Bewältigung der neuen Lebensumstände bzw. der längerfristigen Adaption haben wir vor allem zwei Aspekte be trachtet: Soziokulturelle Anpassungen betreffen beispielsweise bei den Eltern Erfolg im Finden eines Arbeitsplatzes und bei den Jugendlichen die Einrich tung psychosozialer Übergänge nach den in Deutschland üblichen Zeitvor stellungen. Psychische Anpassungen umfassen depressive Verstimmungen bei Eltern und Jugendlichen als wichtigstes Beispiel.
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Typenbildungen erfahren in den Sozialwissenschaften eine zunehmende Beachtung. Sie dienen dazu, die wahrgenommene Realität in sinnvollen Beziehungen so zusammenzufassen, dass Differenzen wie Homogenitäten zwischen den Gruppierungen kenntlich werden. Ihre wachsende Attraktivi tät dürfte einerseits mit den Schwächen zusammenhängen, die lineare Inter pretationsmuster angesichts der sich stetig erweiternden Komplexität und Ausdifferenzierung der Gesellschaft, der individuellen Einstellungen und Handlungsmuster mit sich bringt. Sie dürfte andererseits insbesondere der Professionalisierung der qualitativen Sozialforschung geschuldet sein. Die Aussagekraft von linearen Analysekonzepten, die mit Mittelwerten und Standardabweichungen operieren, verflüchtigt sich in der pluralen, von Optionen und Flexibilität gekennzeichneten Gesellschaft zumindest dort, wo der Forschungsgegenstand selbst den modemen Entwicklungen eben dieser Gesellschaft geschuldet ist und deren Interdependenzen und Wechselwirkun gen in sich noch einmal spiegelt. Darin aber ist ein wesentliches Merkmal der Ökologie zu identifizieren: Ob diese in den Naturwissenschaften oder in den Sozial-und Geisteswissenschaften behandelt wird, in jedem Fall gilt, dass die Komplexität der Ökologie nur mit differenzierten, inter- oder transdisziplinären Methoden hinreichend genau erfasst werden kann. Diese stellen gerade nicht auf lineare Prozesse ab, sondern auf das Bündeln von Indikatoren, aufs Segmentieren und Differenzieren. So wird man heute mit Hilfe von Kenntnissen über den Bildungsstand, das Alter, Geschlecht, die berufliche Tätigkeit, die Präferenz tUr eine bestimmte politische Partei und das Einkommen einer Person kaum noch ein größeres Maß an Varianz hinsichtlich des Umweltbewusstseinsaufklären können, solange man die Faktoren in linearen, am Mittelwert orientierten Analysen nutzt und nicht noch nach anderen, disaggregierenden, weiter differenzierenden Faktoren und Methoden sucht.