Friedrich Cain - Böcker
Visar alla böcker från författaren Friedrich Cain. Handla med fri frakt och snabb leverans.
3 produkter
3 produkter
Del 18 - Historische Wissensforschung
A New Organon
Science Studies in Interwar Poland
Inbunden, Engelska, 2024
1 156 kr
Skickas inom 5-8 vardagar
Als Polen 1918 die Unabhängigkeit erlangte, wurde das Wissen darüber, wie Staat und Gesellschaft zu organisieren seien, besonders wichtig. Bis 1939 trafen sich VertreterInnen unterschiedlicher Disziplinen (Soziologie, Philosophie, Pädagogik und der Naturwissenschaften) rund um die Zeitschrift Nauka Polska und die Arbeitsgruppe Wissenschaftswissenschaftlicher Kreis (Koło Naukoznawcze), um die Entwicklung der Wissenschaft und des akademischen Systems zu diskutieren. Unter anderem fragten sie nach dem Wirken wissenschaftlicher Kreativität und Möglichkeiten ihrer Steuerung (Antoni B. Dobrowolski), wie eine sozialpsychologische „Wissenschaft vom Wissen“ auszusehen hätte (Florian Znaniecki) oder wie die Gesellschaft von einer „Wissenschaft der Wissenschaft“ profitieren würde (Maria Ossowska und Stanisław Ossowski). Im Gegensatz zu ähnlichen zeitgenössischen Ansätzen aus dem ostmitteleuropäischen Kontext, etwa denen Ludwik Flecks, sind diese Arbeiten heute meist kaum bekannt. Der Band rekonstruiert die vergessene Geschichte dieser Warschauer Wissenschaftsforschung und präsentiert erstmals zentrale Beiträge in englischer Übersetzung.
Del 14 - Historische Wissensforschung
Wissen im Untergrund
Praxis und Politik klandestiner Forschung im besetzten Polen (1939-1945)
Inbunden, Tyska, 2021
1 397 kr
Skickas
Wissenschaftliche Forschung ist an spezifische Orte, Zeiten und Praktiken gebunden, die durch unzählige explizite und implizite Regeln eingegrenzt werden. Was aber geschieht, wenn diese Konfigurationen auseinanderbrechen? Friedrich Cain untersucht dies anhand der Forschungen, die polnische Wissenschaftler im Verborgenen durchführten, als das Land im Zweiten Weltkrieg unter deutscher Besatzung stand. Alle polnischen Bildungseinrichtungen und Forschungsstätten wie Schulen, Akademien und Universitäten, aber auch Bibliotheken und Labore wurden geschlossen und blieben 'nur für Deutsche' zugängig, denn ein 'Arbeitervolk', so die Rassentheorien der Besatzungsmacht, brauche keine höheren Kultureinrichtungen. Viele polnische Wissenschaftler wandten sich jedoch gegen die Verbote und versuchten weiter wissenschaftlich zu arbeiten. Neben der Organisation geheimer Seminare im Rahmen sogenannter Untergrunduniversitäten gelang es in nahezu allen Disziplinen klandestin zu forschen. Die Studie folgt soziologischen Untersuchungen einer Gesellschaft unter Besatzungsbedingungen, medizinischen Forschungen zur Hungerkrankheit und zum Fleckfieber sowie der Einrichtung physikalischer Experimentalzusammenhänge in Warschau, Krakau, Lemberg und anderswo. Versteckt in Privatwohnungen, getarnt als offizielle Unternehmen oder an der Schwelle zwischen deutscher Administration und polnischem Untergrund wurden gewohnte Infrastrukturen, also das Arsenal von Geräten, Büchern, Techniken und Tugenden neu organisiert. All dies hatte spezifische epistemologische Auswirkungen, etwa wenn Projekte abgebrochen, neu eingerichtet oder in der 'Laborsituation des Krieges' dynamisiert wurden. Häufig führte dies zur politischen Aufladung wissenschaftlicher Neutralitätsgebote und musste mit den politischen und moralischen Narrativen des polnischen Widerstands in Einklang gebracht werden.
Del 2 - New Europes
Academia and the People
Universities, Knowledge Communities, and Dissent in Central and Eastern Europe, ca. 1900-2025
Häftad, Engelska, 2026
655 kr
Kommande
For the societies of Central and Eastern Europe, the century since the Balkan Wars has been a time of profound ruptures. This volume examines how academic communities lived through different transitions, such as the collapse of empires, the two World Wars, the Yugoslav and the post-Soviet wars. How did academic institutions relate to informal or underground social movements? What is the place of refugee scholars in the current moment of Russian expansionism? As they rethink the history of Europe’s universities, the contributors offer a new understanding of how knowledge communities have shaped, and been shaped by, upheaval, bridging the gap between histories of knowledge and new political histories of the region.