Gerhard Schreiber – författare
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In dieser Studienausgabe werden zentrale und repräsentative Texte aus der Deutschen Søren Kierkegaard Edition zusammengestellt. Der vorliegende erste Band der Studienausgabe enthält Texte aus Kierkegaards literarischem Nachlass, die den ersten drei Bänden der Deutschen Søren Kierkegaard Edition entnommen sind. Kierkegaards Texte werden gemäß den für die Edition geltenden philologischen Prinzipien – seitenidentisch – wiedergegeben, der detaillierte Realkommentar der Edition wird übernommen.
Die inhaltlich und formal vielfältigen Texte, die von autobiographischen Notizen über literarische Entwürfe bis zu philosophischen und theologischen Erörterungen und Predigtskizzen reichen, ermöglichen einen Blick in Kierkegaards Werkstatt, in die Genese und Eigenart seines Denkens und Schreibens – was sowohl im Hinblick auf die veröffentlichten Werke als auch auf die Bedeutung der nachgelassenen Papiere als eigenständiger Teil des Gesamtwerks aufschlussreich ist.
Zu den in diesem Band versammelten Texten aus den Jahren 1835 bis 1849 zählen zum Beispiel das „Journal AA“ mit den grundlegenden Aufzeichnungen der Gilleleje-Reise oder das das Herzstück der frühen Journale bildende „Journal JJ“.Die Studienausgabe richtet sich somit nicht nur an Kierkegaard-Spezialisten, sondern an ein größeres, allgemein interessiertes Publikum.
Apriorische Gewissheit
Das Glaubensverständnis des jungen Kierkegaard und seine philosophisch-theologischen Voraussetzungen
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Die vorliegende Studie ist die erste Detailstudie zum Glaubensverständnis des jungen Kierkegaard. In Verschränkung von werkimmanenter und rezeptionsgeschichtlicher Analyse werden die Grundlagen dieses Glaubensverständnisses einerseits anhand seiner Schriften und Aufzeichnungen aus der Studienzeit (1830-1841) herausgearbeitet, andererseits zugleich auf deren philosophisch-theologische Quellen und Voraussetzungen hin untersucht. Dabei wird deutlich, dass sich wichtige Aspekte und Elemente der Glaubenstheorie des späteren Schriftstellers bereits beim Theologiestudenten Kierkegaard präformiert finden. In seiner Auseinandersetzung mit anderen Denkern und geprägt durch philosophisch-theologische Diskussionen in seinem zeitgenössischen Umfeld ist Kierkegaard in seiner ‚vita ante acta‘ zu Einsichten über die Eigenart und die lebenspraktischen Konsequenzen des christlichen Glaubens gelangt, die er im schriftstellerischen Werk in einer Weise aufnehmen, fortführen und literarisch fruchtbar machen wird, die umgekehrt erst als Reflex jener frühen Überlegungen voll verständlich werden.
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Die vorliegende Studie ist die erste Detailstudie zum Glaubensverständnis des jungen Kierkegaard. In Verschränkung von werkimmanenter und rezeptionsgeschichtlicher Analyse werden die Grundlagen dieses Glaubensverständnisses einerseits anhand seiner Schriften und Aufzeichnungen aus der Studienzeit (1830-1841) herausgearbeitet, andererseits zugleich auf deren philosophisch-theologische Quellen und Voraussetzungen hin untersucht. Dabei wird deutlich, dass sich wichtige Aspekte und Elemente der Glaubenstheorie des späteren Schriftstellers bereits beim Theologiestudenten Kierkegaard präformiert finden. In seiner Auseinandersetzung mit anderen Denkern und geprägt durch philosophisch-theologische Diskussionen in seinem zeitgenössischen Umfeld ist Kierkegaard in seiner ‚vita ante acta‘ zu Einsichten über die Eigenart und die lebenspraktischen Konsequenzen des christlichen Glaubens gelangt, die er im schriftstellerischen Werk in einer Weise aufnehmen, fortführen und literarisch fruchtbar machen wird, die umgekehrt erst als Reflex jener frühen Überlegungen voll verständlich werden.
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Der Band enthält die Beiträge eines bislang einmaligen Dialoges zwischen Neuro- und Biowissenschaften auf der einen, Theologie und Kirche auf der anderen Seite. Während sich in den letzten 20 Jahren durch neurobiologische Forschung ein Paradigmenwechsel vollzogen hat, der mit der Entpsychiatrisierung und Entpsychopathologisierung von Transsexualität verbunden ist, so bleibt eine systematische Reflexion von Transsexualität im Kontext von Theologie und Kirche nach wie vor ein Desiderat. Hier setzen die Beiträge des Sammelbandes an: Bereits vorliegende Forschungsergebnisse aus Sicht der beteiligten Disziplinen werden dokumentiert, kontroverse Standpunkte miteinander ins Gespräch gebracht und Perspektiven für einen ethisch, politisch und rechtlich angemessenen Umgang mit Transsexualität als einer paradigmatischen Herausforderung zur gesellschaftlichen Akzeptanz geschlechtlicher Vielfalt eröffnet.
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Die Beiträge des vorliegenden Bandes thematisieren die vielfältigen Formationsbedingungen des Tillichschen Denkens für die und während der Frankfurter Jahre (1929-1933) aus quellen- und rezeptionshistorischer Perspektive. Dabei werden zum einen die fruchtbaren Wechselwirkungen zwischen Tillich und seinem akademischen Umfeld im Blick auf die Genese einer genuin ''kritischen Theologie'' deutlich; zugleich entsteht ein konturschärferes Bild der geistigen Situation der Frankfurter Universität unmittelbar vor der nationalsozialistischen Machtübernahme.
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Die Beiträge des vorliegenden Bandes thematisieren die vielfältigen Formationsbedingungen des Tillichschen Denkens für die und während der Frankfurter Jahre (1929-1933) aus quellen- und rezeptionshistorischer Perspektive. Dabei werden zum einen die fruchtbaren Wechselwirkungen zwischen Tillich und seinem akademischen Umfeld im Blick auf die Genese einer genuin ''kritischen Theologie'' deutlich; zugleich entsteht ein konturschärferes Bild der geistigen Situation der Frankfurter Universität unmittelbar vor der nationalsozialistischen Machtübernahme.
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Der Band enthält die Beiträge eines bislang einmaligen Dialoges zwischen Neuro- und Biowissenschaften auf der einen, Theologie und Kirche auf der anderen Seite. Während sich in den letzten 20 Jahren durch neurobiologische Forschung ein Paradigmenwechsel vollzogen hat, der mit der Entpsychiatrisierung und Entpsychopathologisierung von Transsexualität verbunden ist, so bleibt eine systematische Reflexion von Transsexualität im Kontext von Theologie und Kirche nach wie vor ein Desiderat. Hier setzen die Beiträge des Sammelbandes an: Bereits vorliegende Forschungsergebnisse aus Sicht der beteiligten Disziplinen werden dokumentiert, kontroverse Standpunkte miteinander ins Gespräch gebracht und Perspektiven für einen ethisch, politisch und rechtlich angemessenen Umgang mit Transsexualität als einer paradigmatischen Herausforderung zur gesellschaftlichen Akzeptanz geschlechtlicher Vielfalt eröffnet.
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Kritische Theologie
Paul Tillich in Frankfurt (1929-1933)
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In der frühen Bundesrepublik erwarteten die Kirchen und der junge, noch unsichere Staat des Grundgesetzes viel voneinander und im kirchenfreundlichen Staatskirchenrecht dieser Zeit fanden diese wechselseitigen Unterstützungserwartungen jahrzehntelang eine verfassungsrechtliche Festschreibung.
Heute befinden wir uns jedoch in einem rasanten Umbauprozess zu einem ''neutralen'' – manche meinen auch: indifferenten – Religionsverfassungsrecht, in dem sich Kirchen und Staat wechselseitig nicht mehr zu ''brauchen'' scheinen. Und in der Tat kann man den Eindruck gewinnen, dass beide heute ganz gut und routiniert ''erwartungslos nebeneinanderher'' leben können.
Von daher stellt sich die Frage, ob für die Zukunft des Verhältnisses von christlichen Kirchen und säkularem Staat von einem Zeitalter der wechselseitigen Erwartungslosigkeit auszugehen ist, oder ob man noch ernsthafte Erwartungen aneinander richtet. Und wenn dem so ist: wer ''braucht'' dann eigentlich wen – und wozu?
Der Sammelband geht zurück auf eine interdisziplinäre Tagung an der Technischen Universität Darmstadt aus Anlass des 40-jährigen Bestehens des dortigen Instituts für Theologie und Sozialethik.
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Der Band enthält die Beiträge eines bislang einmaligen Dialoges zwischen Neuro- und Biowissenschaften auf der einen, Theologie und Kirche auf der anderen Seite. Während sich in den letzten 20 Jahren durch neurobiologische Forschung ein Paradigmenwechsel vollzogen hat, der mit der Entpsychiatrisierung und Entpsychopathologisierung von Transsexualität verbunden ist, so bleibt eine systematische Reflexion von Transsexualität im Kontext von Theologie und Kirche nach wie vor ein Desiderat. Hier setzen die Beiträge des Sammelbandes an: Bereits vorliegende Forschungsergebnisse aus Sicht der beteiligten Disziplinen werden dokumentiert, kontroverse Standpunkte miteinander ins Gespräch gebracht und Perspektiven für einen ethisch, politisch und rechtlich angemessenen Umgang mit Transsexualität als einer paradigmatischen Herausforderung zur gesellschaftlichen Akzeptanz geschlechtlicher Vielfalt eröffnet.
Ausgewählte, stark überarbeitete und zum Teil übersetzte Beiträge aus dem Sammelband "Transsexualität in Theologie und Neurowissenschaften. Ergebnisse, Kontroversen, Perspektiven" Hg. Gerhard Schreiber (Berlin: De Gruyter, 2016)
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In der frühen Bundesrepublik erwarteten die Kirchen und der junge, noch unsichere Staat des Grundgesetzes viel voneinander und im kirchenfreundlichen Staatskirchenrecht dieser Zeit fanden diese wechselseitigen Unterstützungserwartungen jahrzehntelang eine verfassungsrechtliche Festschreibung.
Heute befinden wir uns jedoch in einem rasanten Umbauprozess zu einem ''neutralen'' – manche meinen auch: indifferenten – Religionsverfassungsrecht, in dem sich Kirchen und Staat wechselseitig nicht mehr zu ''brauchen'' scheinen. Und in der Tat kann man den Eindruck gewinnen, dass beide heute ganz gut und routiniert ''erwartungslos nebeneinanderher'' leben können.
Von daher stellt sich die Frage, ob für die Zukunft des Verhältnisses von christlichen Kirchen und säkularem Staat von einem Zeitalter der wechselseitigen Erwartungslosigkeit auszugehen ist, oder ob man noch ernsthafte Erwartungen aneinander richtet. Und wenn dem so ist: wer ''braucht'' dann eigentlich wen – und wozu?
Der Sammelband geht zurück auf eine interdisziplinäre Tagung an der Technischen Universität Darmstadt aus Anlass des 40-jährigen Bestehens des dortigen Instituts für Theologie und Sozialethik.
Interesse am Anderen
Interdisziplinäre Beiträge zum Verhältnis von Religion und Rationalität
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Legierungen von Sexualität und Gewalt gehören zum gesellschaftlichen Alltag und sind keine Ausnahmen. Der vorliegende Band ist die erste umfassende Annäherung an ein Thema, das bislang in der theologischen Ethik nur in diffusem Licht abgehandelt wurde. Zentrale Begriffe werden geklärt, sexualethische Grenzziehungen diskutiert und neu profiliert sowie wesentliche Facetten gewalttätiger Sexualität unter ständigem Rekurs auf außertheologische Wissensbestände und aktuelle Problemlagen beleuchtet. Das Buch bietet ein Instrumentarium, um den dringend gebotenen sexualethischen Diskurs innerhalb wie außerhalb von Theologie und Kirche begriffsscharf führen und in der Auseinandersetzung mit gegenwärtigen Herausforderungen zu einem begründeten eigenen Urteil finden zu können.
Schauen Sie unseren Book Talk mit dem Autor Gerhard Schreiber: https://youtu.be/xBi9Gqo9q-k
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Legierungen von Sexualität und Gewalt gehören zum gesellschaftlichen Alltag und sind keine Ausnahmen. Der vorliegende Band ist die erste umfassende Annäherung an ein Thema, das bislang in der theologischen Ethik nur in diffusem Licht abgehandelt wurde. Zentrale Begriffe werden geklärt, sexualethische Grenzziehungen diskutiert und neu profiliert sowie wesentliche Facetten gewalttätiger Sexualität unter ständigem Rekurs auf außertheologische Wissensbestände und aktuelle Problemlagen beleuchtet. Das Buch bietet ein Instrumentarium, um den dringend gebotenen sexualethischen Diskurs innerhalb wie außerhalb von Theologie und Kirche begriffsscharf führen und in der Auseinandersetzung mit gegenwärtigen Herausforderungen zu einem begründeten eigenen Urteil finden zu können.
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