Helmut Zedelmaier – författare
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PDF, Tyska, 20121 600 kr
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PDF, Tyska, 20132 176 kr
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Del 64 - Frühe Neuzeit
Die Praktiken Der Gelehrsamkeit in Der Frühen Neuzeit
Inbunden, Tyska, 2001
2 298 kr
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Del 7 - Hallesche Beiträge Zur Europäischen Aufklärung
Skepsis, Providenz, Polyhistorie
Inbunden, Tyska, 1998
1 749 kr
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Inbunden, Tyska, 2013
4 622 kr
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Del 27 - Studien Zum Achtzehnten Jahrhundert
Anfang der Geschichte
Studien zur Ursprungsdebatte im 18. Jahrhundert
Inbunden, Tyska, 2018
1 079 kr
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PDF, Tyska, 2003737 kr
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Für das moderne Nachdenken über Geschichte ist es keine beunruhigende Vorstellung, dass die Anfänge der Geschichte »im Dunkeln« liegen. Geschichte ist für die moderne kritische Geschichtswissenschaft nur als zeitlicher Ausschnitt der Totalität vergangenen Geschehens faßbar. Bereits im 18. Jahrhundert war der Anfang der Geschichte kein »vorsintflutliches« Thema, sondern vielmehr ein Ort angespannten Nachdenkens, an dem sich theologische, philosophische, juristische, philologische und politische Fragestellungen und Interessen überkreuzten. Zur Verhandlung standen die Entstehung des Kosmos, der Ursprung des Menschen, die Ursprünge der Gesellschaft, Zivilisation und Kultur sowie der Wissenschaft und Philosophie.In dieser Ursprungsdebatte erlangten Politik, Geschichte, Kultur und Philosophie Selbständigkeit und fachliche Eigenständigkeit gegenüber der Theologie. Durch die Auseinandersetzung mit der »historia sacra« erhielten sie jeweils ihre moderne, noch heute überzeugende Gestalt in der Philosophie-, Welt- und Kulturgeschichte. An diesem speziellen Gesichtspunkt des Anfangsproblems verfolgt Helmut Zedelmaier die Entwicklungsgeschichte des modernen historischen Bewußtseins und verleiht der Historizität der Moderne ein schärferes Profil.
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PDF, Tyska, 2023693 kr
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Lesen und Träumen verbindet auf den ersten Blick wenig. Lesen ist Kulturprodukt, Träumen hingegen, um es mit den Worten von C. G. Jung zu sagen, «Naturprodukt». Dennoch haben Lesen und Träumen Gemeinsamkeiten. Der weitgehend unerforschten Verwandtschaftsgeschichte, den Parallelen und Verbindungen von Lesen und Träumen widmen sich die Beiträge dieses Bandes in unterschiedlichen Hinsichten und historischen Perspektivierungen: Was und wie wird im Traum gelesen? Verwandelt sich das Ich im Traum und beim Lesen? Definitive Antworten auf diese Fragen sind nicht möglich. Das Buch wirft aber erhellende Schlaglichter im Blick auf das lange 18. Jahrhundert, als Leseträume zu einer Art experimenteller Werkstatt für die Erforschung der menschlichen Seele und ihrer ästhetischen Produktivität avancierten.À première vue, peu de choses lient l''activité de la lecture à celle du rêve. Lire est un produit culturel tandis que rêver, pour reprendre les mots de C. G. Jung, est un « produit naturel ». Cependant, la lecture et le rêve partagent aussi des points communs. Les contributions de ce recueil explorent, sous différents angles, l''histoire de la parenté entre lecture et rêve, ainsi que les similitudes et les affinités qui les relient, autant de questions jusqu''ici rarement étudiées. Que lit-on en rêve et comment se déroule cette lecture onirique ? Le moi se transforme-t-il dans le rêve ou pendant la lecture ? Ce livre ne prétend pas donner des réponses définitives à ces questions. Il jette cependant quelques coups de projecteur sur le « long » XVIIIe siècle, période où la lecture en rêve est promue au rang d''atelier expérimental permettant de sonder l''âme humaine et d''étudier sa productivité esthétique.
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PDF, Tyska, 2024445 kr
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In vier Essays untersucht Helmut Zedelmaier Sammlungen in Bewegung und das damit verbundene Problem der Provenienz. Dazu nimmt er sich vier unterschiedliche historische Fälle vor: Im Fall der Münchner Kunstkammer steht die Frage der Provenienz eines Sammlungsausschnitts im Zentrum, nämlich die Frage nach der Herkunft russischer Objekte. Im Fall der Marienbibliothek in Halle an der Saale ist es die Frage nach den Zeitumständen und Ideen, die Sammlungen initiierten und bewegten; im Fall der Ingolstädter mathematisch-physikalischen Sammlungen deren institutionelle, soziale und wissenschaftliche Bewegungsgeschichte. Der Fall des Frankfurter Sammlers Zacharias Conrad von Uffenbach nimmt dessen Netzwerke, Korrespondenzen, Exzerpierpraktiken und Katalogproduktionen in den Blick. Der resümierende Epilog zeigt, dass wir Referenzen benötigen, um das soziale Leben, Überleben oder Verschwinden von Sammlungsobjekten beschreiben zu können.
Del 3 - Historische Wissensforschung
Werkstätten des Wissens zwischen Renaissance und Aufklärung
Häftad, Tyska, 2015
1 021 kr
Tillfälligt slut
Suchmaschinen vermitteln uns im globalen Netz Informationen sekundenschnell. Wie wir Informationen suchen, wie wir lesen und das Gelesene verarbeiten, hat sich radikal verändert. Einem ebenso tiefgreifenden Wandel sind die Agenturen und Institutionen unterworfen, die Wissen aufbereiten, es in Bewegung setzen und verkaufen. Die Erfahrung von Veränderung schärft die historische Aufmerksamkeit für alltägliche Praktiken der Wissensproduktion, ihre historischen Kontexte und Transformationen. Helmut Zedelmaier untersucht Wissenspraktiken von Gelehrten zwischen Renaissance und Aufklärung. Welche Techniken und Methoden nutzten sie, um gesuchte Informationen zu finden? Wie haben sie ihr Wissen verwaltet und verarbeitet? Welche Kräfte und Kontexte bewirkten in diesem Zeitraum Veränderungen der Praktiken und Institutionen der Wissensproduktion? Heutige Visionäre digitaler Wissenswelten wollen uns davon überzeugen, dass wir uns in eine Gesellschaft hineinbewegen, in der immer mehr Menschen immer mehr wissen. Löst man sich von der Fixierung auf das bloße Wachstum von Daten und deren digitale Verarbeitungsmöglichkeiten, zeigt sich die beschränkte Erklärungskraft von einfachen Fortschrittsgeschichten. Auch darum geht es dem Autor: um die historische Relativierung der viel beschworenen "digitalen Revolution", die vieles von ihrem revolutionären Charakter verliert, lässt man sich genauer auf die buchgestützte Welt und ihre Werkstätten ein. Wissen war damals und ist noch heute ein vermitteltes Produkt, das nicht einfach vorliegt, das sich nicht bloß aus Einsichten und Ideen ergibt. Wissen ist immer auch ein Produkt, das historisch wandelbaren Praktiken und Werkzeugen unterliegt, die eher anonym wirksam und deshalb schwer fassbar sind.