Claire Gantet – författare
Traum in der Frühen Neuzeit
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Die Bestimmung des Traumes zog spezifische Einsichten über die Seelenkräfte und den leibseelischen Zusammenhang, d.h. gewisse Vorstellungen von der persönlichen Identität und von der Realität nach sich. Am Beispiel des Traumes lässt sich demnach hinterfragen, wie sich kulturelle und wissenschaftliche Grundzüge mit Identitätsfragen verknüpfen konnten. Dieses Buch ergänzt daher die Ansätze der historischen Anthropologie durch eine wissenschaftsgeschichtliche Perspektive.Es zeigt, dass hinter der ‚wissenschaftlichen Revolution‘ jene wechselnden Vorstellungen der Einbildungskraft und der geistigen Substanzen lag. Fast scheint es, als habe sie einerseits zu einer Abkehr von jeglichem ontologischen Gesichtspunkt und zu einer neuen Methode zur Erforschung der Seele ‑Beobachtung, Experiment ‑ angeregt, oder beim Hinterfragen von Naturgesetzen und Materie zunehmende Unsicherheiten hinsichtlich der geistigen Natur des Menschen und eine wachsende Sensibilität für die sogenannte Schwärmerei ausgelöst. Dabei spielte der Traum als Indikator solcher Veränderungen eine Schlüsselrolle.Im Laufe der frühen Neuzeit wurde der Traum gewissermaßen psychologisiert. Die theoretische Diskussion über die passende Methode der Traumanalyse geschah jedoch vor der praktischen.
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Das 17. Jahrhundert kann als ein Zeitalter der beschleunigten Entfaltung von Wissenssystemen und epistemischen Diskursen betrachtet werden. Der Universalgelehrte Gottfried Wilhelm Leibniz befindet sich an einer Schnittstelle dieser komplexen frühneuzeitlichen, eine neue Öffentlichkeit generierenden Entwicklung, die weltliche wie geistliche Amtsträger und Gelehrte einschließt. Ihre gemeinsamen Interessen und Kontakte, ihre Arbeitsmethoden und ihr Umgang mit Medien öffnen einen weiten Blick auf Prozesse der Erzeugung, Verbreitung und Modifizierung von Wissen und lassen diese zudem in ihrer zeitbedingten Funktionalität und Materialität erkennbar werden.
Die Beiträge dieses Bandes thematisieren Wissenskulturen der Leibniz-Zeit, indem sie deren soziokulturelle Rahmenbedingungen, Praktiken und Netzwerke kontextualisieren.
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Das 17. Jahrhundert kann als ein Zeitalter der beschleunigten Entfaltung von Wissenssystemen und epistemischen Diskursen betrachtet werden. Der Universalgelehrte Gottfried Wilhelm Leibniz befindet sich an einer Schnittstelle dieser komplexen frühneuzeitlichen, eine neue Öffentlichkeit generierenden Entwicklung, die weltliche wie geistliche Amtsträger und Gelehrte einschließt. Ihre gemeinsamen Interessen und Kontakte, ihre Arbeitsmethoden und ihr Umgang mit Medien öffnen einen weiten Blick auf Prozesse der Erzeugung, Verbreitung und Modifizierung von Wissen und lassen diese zudem in ihrer zeitbedingten Funktionalität und Materialität erkennbar werden.
Die Beiträge dieses Bandes thematisieren Wissenskulturen der Leibniz-Zeit, indem sie deren soziokulturelle Rahmenbedingungen, Praktiken und Netzwerke kontextualisieren.
Wissenskulturen in Der Leibniz-Zeit
Konzepte - Praktiken - Vermittlung
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