Hilmar Klinkott - Böcker
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Dieses Werk schließt an die wegweisende Publikation von Rollinger und Gehler 2014 "Imperien und Reiche in der Weltgeschichte" an, behandelt jedoch einen besonderen Spezialfall. In der historischen Forschung ist es trotz der Problematiken Usus, geschichtliche Prozesse post eventum zu betrachten und (mitunter teleologisch) zu analysieren. Dabei wird die Potentialität geschichtlicher Entwicklungen aus den Augen verloren. Dieser Umstand ist vor allem für das Phänomen von Imperien wichtig, da diese für gewöhnlich erst aber einer gewissen fortdauerenden Existenz (etwa 100 Jahre, 3 Generationen) als solche definitorisch akzeptiert werden. Diese Publikation setzt sich universalhistorisch, epochenübergreifend und transdisziplinär mit "Empires in the making" auseinander, also (potentiellen) Kurzzeitimperien, die viele Charakteristika gewöhnlicher Imperien aufweisen, deren Langlebigkeit aber nicht erreicht haben. Dabei wird auch insbesondere die Frage gestellt, aufgrund welcher Umstände es imjeweils spezifischen Fall für die Etablierung und Festigung imperialer Herrschaft nicht gereicht hat. Untersuchungsgegenstände sind das palmyrenische Reich Zenobias (3. Jhdt. n. Chr.), Athens Seereich (5. Jhdt. v. Chr.), das graeco-baktrische Königreich (3.-2. Jhdt. v. Chr.), das makedonische Reich unter Alexander und Arrhidaios (4. Jhdt. v. Chr.), die Marciani und ihr Reich in der Soldatenkaiserzeit (3. Jhdt. n. Chr.), das Saffaridenreich (9. Jhdt. n. Chr.), die versuchte Reichsgründung Aḫmad Šāh Durrānis (18. Jhdt. n. Chr.), Sextus Pompeius' Seereich (1. Jhdt. v. Chr.), das mangitische Khanat in Buchara (18.-19. Jhdt. n. Chr.), das Angevinische Reich (12.-13. Jhdt. n. Chr.), das Goten- und Vandalenreich (5.-6. Jhdt. n. Chr.) und Tigranes' II. Reich in Armenien (1. Jhdt. v. Chr.).
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Die Verwaltung des achaimenidischen Perserreiches lag in den Händen von Satrapen. In den einzelnen Reichsteilen waren sie einerseits Statthalter des Großkönigs, andererseits aber auch Interessenvertreter der untertänigen Völker und Gemeinwesen gegenüber dem Oberherrn. Zugleich eröffneten sich ihnen qua Amt auch eigene Handlungsspiel- räume. Das Satrapiensystem garantierte trotz gewisser Schwierigkeiten über 200 Jahre den sicheren Bestand des Großreiches, und es verwundert deshalb nicht, daß Alexander, die Diadochen und die iranischen Dynastien der Parther und Sasaniden ihrer Reichsadministration dieses Amt gleichfalls zugrundelegten.Durch ausführliche Berichte und Stellungnahmen griechischer Autoren ist die Rolle der Satrapen in der Geschichte der griechisch-persischen Beziehungen zwar bekannt, allerdings gleichzeitig stark von der griechischen Sicht geprägt. Orientalische Zeugnisse zeichnen teilweise ein deutlich anderes Bild.