Jochen Bigus – författare
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PDF, Tyska, 2013910 kr
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Del 311 - neue betriebswirtschaftliche forschung (nbf)
Zur Theorie der Wagnisfinanzierung
Informations- und Anreizprobleme vor dem Börsengang
Häftad, Tyska, 2003
784 kr
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Die Finanzierung junger Unternehmen mit starkem, häufig innovationsbedingtem Wachstumspotential ist ein hochaktuelles Thema, und die Beziehung zwischen dem kapitalsuchenden Innovator und dem Investor, z.B. einer Venture-Capital-Gesellschaft, spielt eine wichtige Rolle.Jochen Bigus präsentiert einen umfassenden Literaturüberblick zur Theorie und Praxis der Wagnisfinanzierung und untersucht die Frage, wie der Finanzierungsvertrag gestaltet sein sollte, wenn die Venture-Capital-Gesellschaft trotz symmetrisch verteilter Informationen die Erfolgsaussichten pessimistischer einschätzt als der Innovator. Es erweist sich, dass Mischformen zwischen Beteiligungs- und Kreditfinanzierung vorteilhaft sein können. Anschließend setzt sich der Autor mit der phasenweisen Bereitstellung von Kapital und den daraus erwachsenden Anreizproblemen auseinander. So zeigt er z.B., dass eine Venture-Capital-Gesellschaft bei Folgefinanzierungen teurere Konditionen als marktüblich zu Lasten des Innovators durchsetzen kann, wenn sie einen Informationsvorsprung gegenüber außenstehenden Investoren hat.
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PDF, Tyska, 2008728 kr
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Am 25. Mai 2008 vollendet Hans-Bernd Schäfer sein 65. Lebensjahr. Damit endet nach 32 Jahren seine aktive Zeit an der Universität Hamburg. In diesen 32 Jahren hat Hans-Bernd Schäfer in einer beispiellosen Kraftanstrengung die Entwicklung der „ökonomischen Analyse des Rechts“ – einer Forschungsrichtung, die sich Anfang der siebziger Jahre in den USA e- wickelt hat – in Europa vorangetrieben und in den Köpfen einer zunehmenden Anzahl von Juristen und Ökonomen verankert. In dem 1986 zusammen mit Claus Ott in erster Auflage verfassten „Lehrbuch der ö- nomischen Analyse des Zivilrechts“ wird der Ansatz der ökonomischen Analyse des Rechts, der ursprünglich anhand des angelsächsischen „common law“ entwickelt wurde, erstmals systematisch auf das kontinentaleuropäische „civil law“ angewendet. Das große Interesse an diesem Buch im In- und Ausland wird dadurch eindrucksvoll belegt, dass die deutsche A- gabe in der vierten Auflage vorliegt und dass inzwischen eine englische, eine spanische und eine chinesische Ausgabe zur Verfügung stehen. Hans-Bernd Schäfer hat sein Interesse an der ökonomischen Analyse des Rechts nicht nur durch eine Vielzahl von Veröffentlichungen zu den unterschiedlichsten rechtspolitischen Problemen in angesehenen juristischen und öko- mischen Fachzeitschriften sowie durch die Herausgabe zahlreicher Konferenzbände do- mentiert. Als gelernter Ökonom hat er systematisch den Dialog mit den juristischen Fa- kollegen gesucht und gemeinsam mit diesen immer wieder interdisziplinäre Lehrv- anstaltungen angeboten. Gemeinsam mit Claus Ott hat er vor etwa zwanzig Jahren das alle zwei Jahre stattfindende Travemünder Symposium zur ökonomischen Analyse des Rechts ins Leben gerufen.
Häftad, Tyska, 2008
1 139 kr
Tillfälligt slut
Die Einlagensicherung und die Anlegerentschädigung sind integrale Bestandteile einer auf Vertrauensschutz und Stabilität angelegten Finanzmarktregulierung. Angesichts der seit 2007 fortdauernden Bankenkrise und erschütternder Insolvenzen bei Wertpapierhandelsunternehmen ist eine Vergewisserung der Leistungsfähigkeit der bestehenden Entschädigungsstrukturen und - soweit möglich - ihre Optimierung angezeigt. Jochen Bigus und Patrick C. Leyens führen die Möglichkeiten zur Reform der Einlagensicherung und der Anlegerentschädigung erstmals umfassend aus rechtlicher und ökonomischer Sicht zusammen. Der Mindestschutzumfang für private Einleger und Anleger wird durch europäische Richtlinien von 1994 und 1997 gemeinschaftsrechtlich vorgegeben, gewährt den Mitgliedstaaten aber Ausgestaltungsfreiheiten. Die Risikosensitivität der solidarischen Finanzierungspflichten der Institute sollte Leitschnur möglicher Reformen sein. In Abwägung zu alternativen Verbesserungsmöglichkeiten schlagen die Autoren als Reformmaßnahmen eine moderate Überlaufregelung zwischen den Sicherungseinrichtungen, die Neuzuordnung von Instituten mit hervorstechenden Risikoausfallgrößen zu Sicherungseinrichtungen mit dementsprechender Leistungsfähigkeit, eine betragsmäßige Begrenzung der Beitragspflichten, die Einführung einer verpflichtenden Vertrauensschadensversicherung und Verbesserungen beim Prüfungswesen vor. Die Studie geht auf einen ergebnisoffen formulierten Gutachtenauftrag des Bundesministeriums der Finanzen aus dem Jahre 2007 zurück.