Jörg Ganzenmüller - Böcker
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Russische Staatsgewalt und polnischer Adel
Elitenintegration und Staatsausbau im Westen des Zarenreiches (1772–1850)
Inbunden, Tyska, 2013
1 084 kr
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501 kr
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Vom Vorrücken des Staates in die Fläche
Ein europäisches Phänomen des langen 19. Jahrhunderts
Inbunden, Tyska, 2016
994 kr
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Recht und Gerechtigkeit
Die strafrechtliche Aufarbeitung von Diktaturen in Europa
Inbunden, Tyska, 2017
559 kr
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Europas vergessene Diktaturen?
Diktatur und Diktaturüberwindung in Spanien, Portugal und Griechenland
Inbunden, Tyska, 2018
516 kr
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Gesellschaft als staatliche Veranstaltung?
Orte politischer und kultureller Partizipation in der DDR
Inbunden, Tyska, 2022
516 kr
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Transformation des Gedenkens
Lokales Erinnern an sowjetische Verhaftungen der Nachkriegszeit
Häftad, Tyska, 2024
366 kr
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Die russische Erinnerungskultur wird oft als zerrissen und fragmentiert beschrieben und gleichzeitig die geschichtspolitische Allmacht des Staates beklagt. Aber besitzt der Kreml wirklich die alleinige Deutungshoheit und wäre eine einheitlichere Geschichtskultur – gerade unter diesen Vorzeichen – überhaupt erstrebenswert? Was wird eigentlich genau untersucht, wenn sich die Wissenschaft der heutigen Erinnerung an die Verbrechen des Stalinismus zuwendet? Und lässt sich eigentlich rechtfertigen, dabei von einem deutschen ‚Muster‘ der Aufarbeitung auszugehen?Der vorliegende Band stellt sich diesen Fragen und nimmt einen doppelten Perspektivwechsel vor: Zum einen steht explizit nicht die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg im Vordergrund, sondern das Gedächtnis an die sowjetischen Massenverbrechen, insbesondere an den Gulag. Zum anderen beleuchten die Beiträge eine Vielzahl von Akteuren, die an verschiedenen Orten in zuweilen wechselnden Kombinationen ganz unterschiedliche Deutungen der stalinistischen Verbrechen vornehmen.Unter anderem werden die juristischen, ökonomischen und sozialen Bedingungen von Erinnerungsarbeit in ihrer jeweiligen und ortsgebundenen Spezifik beleuchtet, die Rolle der postsowjetischen russischen Historiographie kritisch befragt und neben den großen geschichtspolitischen Akteuren wie Staat und Kirche auch engagierte Einzelpersonen gewürdigt. So entsteht ein weitaus vielfältigeres und interessanteres Panorama, das der vielfach verbreiteten Legende einer geschichtspolitischen Diktatur des Kreml einen notwendigen Kontrapunkt hinzufügt.