Sabrina Huber - Böcker
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Überwachung in der Gegenwart
Fiktionale und faktuale Erzählungen, Narrative und ihre Perspektiven
Häftad, Tyska, 2023
497 kr
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Seit den Enthüllungen Edward Snowdens ahnt die Öffentlichkeit das Ausmaß geheim- und nachrichtendienstlicher Massenüberwachung. Neben dem Staat üben in einer digitalen Gesellschaft auch (Technologie-) Konzerne und jede:r Einzelne Formen der (Selbst-)Überwachung aus. Die Strukturen der Überwachung im 21. Jahrhundert sind aufgrund zahlreicher Systeme heterogener und vernetzter als im 20. Jahrhundert. Wie sehr die Überwachungsdiskurse der Gegenwart im Zwischenraum zwischen Fiktion und Wirklichkeit angesiedelt sind, verdeutlicht dieses Buch. Die Studie betrachtet Romane und andere literarische Texte der Gegenwartsliteratur und stellt ihnen eine Untersuchung faktualer Texte gegenüber. In der Konfrontation von Fiktion und Realität werden Vorstellungen, Narrative und ihre Vermittlungsstrukturen gegenwärtige Überwachung deutlich, die Aufschluss über die der Gemeinschaft zur Verfügung stehenden Interpretationsmuster geben können. Die literarischen wie faktualen Textbeispiele entspringen denjenigen Kontexten von Überwachung und Privatheit, mit denen Individuen in ihrer Alltagswelt Berührungspunkte haben: Terror- und Sicherheitspolitik, Videoüberwachung im öffentlichen Raum, Gesundheitspolitik und -prävention, Praktiken der Selbstüberwachung in sozialen Netzwerken, etwa mithilfe von Tracker-Technologien. Die Fiktion erlaubt es, alternative Verläufe zu erproben, und imaginiert Chancen, Risiken und Gefahren gegenwärtiger Überwachungsphänomene oder -praktiken. Das Textkorpus besteht aus den literarischen Werken (2009–2017) von Juli Zeh sowie den Romanen 1WTC (2011) von Friedrich von Borries und Follower (2016) von Eugen Ruge. Im Bereich der faktualen Texte werden Beispiele aus der Politik und der Werbung untersucht, die konkrete Überwachungsmaßnahmen, -ereignisse oder -produkte vermitteln. Es handelt sich um die politischen Sprech- und Erzählweisen der Innenminister nach Terrorwarnungen sowie des RKI am Beginn der Covid-19-Pandemie wie um Werbekampagnen zum autonomen Fahren, zu Fitnesstrackern und Smart Watches sowie zu sozialen Netzwerken. In der Gesamtschau zeigen die Lektüren nicht nur Vorstellungswelten und Narrative sowie deren Implikaturen, sondern es werden vor allem literarische und faktuale Erzählverfahren wie die Perspektivierung gegenwärtige Überwachungserzählungen analytisch erarbeitet und nach der Rolle von Erzählungen und Fiktion im Diskurs befragt.
617 kr
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Mit ihrer Persönlichkeit, ihrer Kommunikation und ihrem Auftritt repräsentieren CEOs das Unternehmen nach innen und außen – bewusst und unbewusst. Die Autorin hat fünf Erfolgsfaktoren und eine Formel für erfolgreiches CEO-Branding entwickelt und in der Praxis vielfach erprobt: Strategie, Persönlichkeit, Kongruenz, Botschaft und Konzept.
1 197 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Erzählen ist eine Alltagspraxis und zugleich eine Praxis, in der Alltag (re-)produziert wird. Denn das Erzählen im Alltag hat selten das wirklich Außergewöhnliche und Unerhörte zum Gegenstand. In der Regel dreht es sich um Gewöhnliches, um die banalen Routinen, die sich lediglich in Nuancen von einem Tag zum nächsten unterscheiden. Wir nutzen das Erzählen nicht nur, um neuartige Erfahrungen kognitiv zu verarbeiten; wir brauchen es auch als ein Instrument der Interaktion, als Möglichkeit, den Gegenüber am eigenen Leben teilhaben zu lassen und die Alltagswelt so als eine intersubjektiv geteilte Welt zu konstituieren. Das Erzählte ist dann allein deshalb erzählwürdig, weil wir es erzählen möchten.So großzügig das Kriterium der tellability im alltäglichen Erzählen aus diesem Grund ausgelegt werden kann, so verbindlich scheint es im literarischen und fiktionalen Erzählen. Dort erwarten wir als Rezipient*innen gemeinhin das Nichtalltägliche, wollen durch überraschende Plot-Twists und ungewöhnliche Verwicklungen unterhalten werden. Der Alltag als Gegenstand müsste hier eigentlich die Ausnahme sein, allerdings kommt häufig gerade der Darstellung des Gewöhnlichen im fiktionalen Erzählen eine wichtige Funktion zu, etwa um im Sinne eines Realitätseffekts die Bewohnbarkeit der Erzählwelt oder die ›Authentizität‹ des Erzählten auszuweisen. Ebenso können Erzählungen Rezeptionserwartungen kalkuliert unterlaufen, um die Aufmerksamkeit explizit auf die Strukturen der Alltagswelt zu lenken.Der Sammelband setzt sich das Ziel, das komplexe Verhältnis von Erzählen und Alltag aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven zu erhellen. Er will die narrativen Dimensionen des Gewöhnlichen sowohl in der Praxis der Alltagserzählung als auch im Hinblick auf literarisch-fiktionale Erzähltexte beleuchten. Willkommen sind neben literarhistorischen Fallstudien zur narrativen Dimension des Gewöhnlichen im Hinblick auf Einzeltexte, Autoren, Genres, Epochen etc. insb. Beiträge, die auch systematische oder theoretische Fragen fokussieren.