Siegrid Westphal – författare
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Das frühneuzeitliche Reich zeichnete sich durch eine spezifische Vielschichtigkeit und Polyzentralität aus. Während die ältere Geschichtsschreibung dies mit Blick auf die späte Entwicklung zum Nationalstaat als Defizit ansah, haben neuere Forschungen die produktiven Wirkungen der Vielfalt und Konkurrenz der zahlreichen Zentren des Alten Reiches hervorgehoben.Das Handbuch trägt diesen Gegebenheiten erstmals Rechnung, indem es mehr als 50 Orte aus dem deutschen Sprachraum der Frühen Neuzeit in ihren kulturellen Zentralitätsfunktionen vorstellt. In einem einheitlichen Artikelaufbau werden die strukturellen Faktoren, die Institutionen des kulturellen Lebens, wichtige Personen, Gruppen oder Sozietäten sowie Medien und Korrespondenznetze dargelegt. Des Weiteren wird die Selbst- und Außenwahrnehmung durch Zeitgenossen sowie die Rezeption durch die Nachwelt berücksichtigt. Abgeschlossen wird jeder Eintrag mit knappen Informationen zur örtlichen Überlieferungs- und Archivsituation sowie mit einer Auswahlbibliographie.Mit dem Handbuch wird ein neuartiges, der historischen Kulturraumforschung verpflichtetes Nachschlagewerk zur Kulturgeschichte des Alten Reichs in der Frühen Neuzeit vorgelegt.
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Die Entwicklung europäischer Friedensprozesse ist für die Frühe Neuzeit ebenso bezeichnend wie die Allgegenwärtigkeit kriegerischer Konflikte: Über 2000 zwischen- bzw. binnenstaatliche Friedensverträge wurden vereinbart. Das Handbuch präsentiert neueste und internationale Forschungsergebnisse über politische und gesellschaftliche Friedensordnungen, Friedenskonzepte und -praktiken sowie Kulturen des Friedens in der Frühen Neuzeit.
2 581 kr
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Die Entwicklung europäischer Friedensprozesse ist für die Frühe Neuzeit ebenso bezeichnend wie die Allgegenwärtigkeit kriegerischer Konflikte: Über 2000 zwischen- bzw. binnenstaatliche Friedensverträge wurden vereinbart. Das Handbuch präsentiert neueste und internationale Forschungsergebnisse über politische und gesellschaftliche Friedensordnungen, Friedenskonzepte und -praktiken sowie Kulturen des Friedens in der Frühen Neuzeit.
Wissen Und Strategien Frühneuzeitlicher Diplomatie
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Der Band versammelt Beiträge, die das Wissen von Diplomaten und die darauf aufbauenden diplomatischen Strategien in der Frühen Neuzeit hinterfragen.
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Der Band versammelt Beiträge, die das Wissen von Diplomaten und die darauf aufbauenden diplomatischen Strategien in der Frühen Neuzeit hinterfragen.
Mitten in Deutschland, Mitten Im Krieg
Bewältigungspraktiken Und Handlungsoptionen Im Dreißigjährigen Krieg
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Der Dreißigjährige Krieg gilt als die größte Katastrophe und traumatischste Kriegserfahrung der deutschen Geschichte vor dem Zweiten Weltkrieg. Tatsächlich litten in vielen Regionen große Teile der Bevölkerung schwer unter den Kriegshandlungen und ihren Folgen. Zugleich gab es aber auch deutliche regionale und soziale Unterschiede: Während viele Hab und Gut oder sogar ihr Leben verloren, arrangierten sich andere mit dem Krieg oder konnten sogar von ihm profitieren, selbst in schwer vom Krieg betroffenen Regionen „mitten in Deutschland". Grundsätzlich gilt: Der Dreißigjährige Krieg wurde von den meisten Menschen nicht nur passiv erlitten, sondern immer auch aktiv bewältigt. Der Band untersucht die dabei zum Tragen kommenden Praktiken individueller, kollektiver wie institutioneller Akteure und arbeitet damit die verschiedenen Handlungsoptionen und Bewältigungsstrategien heraus.
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Der Dreißigjährige Krieg gilt als die größte Katastrophe und traumatischste Kriegserfahrung der deutschen Geschichte vor dem Zweiten Weltkrieg. Tatsächlich litten in vielen Regionen große Teile der Bevölkerung schwer unter den Kriegshandlungen und ihren Folgen. Zugleich gab es aber auch deutliche regionale und soziale Unterschiede: Während viele Hab und Gut oder sogar ihr Leben verloren, arrangierten sich andere mit dem Krieg oder konnten sogar von ihm profitieren, selbst in schwer vom Krieg betroffenen Regionen „mitten in Deutschland". Grundsätzlich gilt: Der Dreißigjährige Krieg wurde von den meisten Menschen nicht nur passiv erlitten, sondern immer auch aktiv bewältigt. Der Band untersucht die dabei zum Tragen kommenden Praktiken individueller, kollektiver wie institutioneller Akteure und arbeitet damit die verschiedenen Handlungsoptionen und Bewältigungsstrategien heraus.
Der Schwierige Weg Zum Westfälischen Frieden
Wendepunkte, Friedensversuche Und Die Rolle Der Dritten Partei
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Warum ging der Frieden im Jahr 1618 verloren, warum scheiterten die zahlreichen Versuche, ihn wiederherzustellen und wie gelang es schließlich 1648 den Frieden zurückzugewinnen? Diesen Fragen geht der vorliegende Band nach. Dabei geht es zum einen darum, die „Wendepunkte” vom Friedensende, über die Versuche den Frieden wiederherzustellen, bis hin zu seiner erfolgreichen Rückgewinnung – dem erneuten Friedenanfang – zu beleuchten. Zum anderen steht eine oftmals als „Dritte Partei des Westfälischen Friedenskongresses” bezeichnete reichsständische Gruppe im Fokus, die zwar bislang kaum erforscht ist, aber dennoch als wesentlich verantwortlich für den erfolgreichen Abschluss des Friedens von 1648 gilt. In einer Krise des Kongresses nahmen die kompromissbereiten, teils überkonfessionell agierenden Gesandten der Gruppe das Heft des Handelns in die Hand. Auf Grund ihrer Initiativen konnten die letzten Friedenshindernisse überwunden werden. Wie dies konkret gelang, ist eine weitere Frage, die der Band in den Blick nimmt.
882 kr
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Warum ging der Frieden im Jahr 1618 verloren, warum scheiterten die zahlreichen Versuche, ihn wiederherzustellen und wie gelang es schließlich 1648 den Frieden zurückzugewinnen? Diesen Fragen geht der vorliegende Band nach. Dabei geht es zum einen darum, die „Wendepunkte” vom Friedensende, über die Versuche den Frieden wiederherzustellen, bis hin zu seiner erfolgreichen Rückgewinnung – dem erneuten Friedenanfang – zu beleuchten. Zum anderen steht eine oftmals als „Dritte Partei des Westfälischen Friedenskongresses” bezeichnete reichsständische Gruppe im Fokus, die zwar bislang kaum erforscht ist, aber dennoch als wesentlich verantwortlich für den erfolgreichen Abschluss des Friedens von 1648 gilt. In einer Krise des Kongresses nahmen die kompromissbereiten, teils überkonfessionell agierenden Gesandten der Gruppe das Heft des Handelns in die Hand. Auf Grund ihrer Initiativen konnten die letzten Friedenshindernisse überwunden werden. Wie dies konkret gelang, ist eine weitere Frage, die der Band in den Blick nimmt.
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Die jeweilige Staats- und Regierungsform Deutschlands und Italiens lässt sich – so die These - aus geschichtlicher Perspektive auf zwei recht unterschiedliche, stellenweise diametrale Auffassungen und historische Umsetzungen politischer „Partizipation durch Repräsentation" zurückführen. Deutlich wird dies, wenn man unter Partizipation keine persönliche politische Teilhabe, sondern eine Einflussnahme über Stellvertreter und Repräsentanten begreift. Die Entwicklung der politischen Repräsentation erscheint unter diesem Blickwinkel in Deutschland als von jeher föderal organisiert, während in Italien eher auf Individual-Repräsentanten bzw. auf Individuen aufbauende, nationalstaatliche ‚Volks’-Vertretungen gesetzt wurde. Expertinnen und Experten aus Deutschland und Italien nehmen die historische Perspektive in den Blick, setzen sich aber zugleich auch mit der Gegenwart auseinander und hinterfragen die heutige „politische Partizipation" durch Repräsentation. Im Konkreten geht es um historische Hintergründe, politische Zielvorstellungen, Organisationsformen und institutionelle Subjekte der politischen Partizipation durch Repräsentation.
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Die jeweilige Staats- und Regierungsform Deutschlands und Italiens lässt sich – so die These - aus geschichtlicher Perspektive auf zwei recht unterschiedliche, stellenweise diametrale Auffassungen und historische Umsetzungen politischer „Partizipation durch Repräsentation" zurückführen. Deutlich wird dies, wenn man unter Partizipation keine persönliche politische Teilhabe, sondern eine Einflussnahme über Stellvertreter und Repräsentanten begreift. Die Entwicklung der politischen Repräsentation erscheint unter diesem Blickwinkel in Deutschland als von jeher föderal organisiert, während in Italien eher auf Individual-Repräsentanten bzw. auf Individuen aufbauende, nationalstaatliche ‚Volks’-Vertretungen gesetzt wurde. Expertinnen und Experten aus Deutschland und Italien nehmen die historische Perspektive in den Blick, setzen sich aber zugleich auch mit der Gegenwart auseinander und hinterfragen die heutige „politische Partizipation" durch Repräsentation. Im Konkreten geht es um historische Hintergründe, politische Zielvorstellungen, Organisationsformen und institutionelle Subjekte der politischen Partizipation durch Repräsentation.
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Friedensmacher, Multiplikatoren Und Profiteure
Akteure Des Westfälischen Friedenskongresses
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Lesebuch Altes Reich
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Venus und Vulcanus
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Pax Perpetua
Neuere Forschungen Zum Frieden in Der Frühen Neuzeit
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