Ursula Esterl – författare
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Häftad, Tyska, 2017
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Der vorliegende Sammelband setzt sich mit Konzepten aus der aktuellen wissenschaftlichen Schreibdidaktikforschung und deren Umsetzung im (Schreib)Unterricht auseinander und liefert damit einen wichtigen Beitrag zur aktuellen Diskussion um Schreiben, Schreibprozesse und Schreibförderung im (Deutsch)Unterricht und an der Hochschule.Die AutorInnen gehen der Frage nach, welche Kompetenzen Schreiblernende entwickeln müssen und wie sie dabei unterstützt und gefördert werden können. Der Fokus liegt auf dem sachbezogenen Schreiben, dem in allen Ausbildungsstufen eine höhere Bedeutung beizumessen ist. Einzelne, für das argumentative, sachbezogene Schreiben nötige Kompetenzen müssen aufgebaut, der Schreibprozess den individuellen Voraussetzungen der Schreiblernenden entsprechend begleitet werden – und das betrifft alle schulischen und universitären Fächer.Angesichts der Fülle an Anforderungen, die an die Schreibforschung herangetragen werden, schlägt diese Publikation eine Brücke zwischen Schule und Universität, zwischen Normen und Individualisierung, indem sie eine Verbindung zwischen Schreibforschung und (Unterrichts)Praxis herstellt und somit auch Impulse für weitere Forschung setzt.
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Tyska, 2020272 kr
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Vergebliche Liebesmüh'', aber Liebesmüh'' immerhin: diese EINE Festschrift für den emeritierten Klagenfurter Universitätsprofessor Werner Wintersteiner (geb. 1951, freilich in Wien). Denn keine Poetik, und sei sie eine noch so umfassende, reichte aus, um Person und Schaffen in allen Facetten zu würdigen. Von Herausgeber_innenseite in drei Teilen angeordnet, berührt der Band dennoch dessen zentrale berufliche Tätigkeitsfelder: Politische Bildung und Friedenserziehung – Literaturwissenschaft (ästhetisch, poetisch) – Literaturdidaktik. Im Zeichen des Widerständigen der Literatur und ihrer Lehre finden sich hier in der Hauptsache Beiträge aus der Feder von Freund_innen und Wegbegleiter_innen versammelt: Menschen, die Werner Wintersteiner geprägt haben und die er mit seinem Tun und Schreiben beeinflusst hat, greifen direkt oder indirekt seine Anregungen auf und laden ihm zum Dank und zur Ehre zum Weiterdenken und Weitermachen ein.
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Tyska, 2020215 kr
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Die kritische Auseinandersetzung mit Schrift und Schriftlichkeit wird seit der Antike bei jedem medialen Umbruch neu geführt. In jüngster Zeit hat der Einzug digitaler Medien in den Unterricht die Diskussion insbesondere mit Blick auf das Schreiben mit der Hand oder am Computer neu befeuert. Dies nehmen wir zum Anlass, um uns der Bedeutung der Kulturtechnik Schreiben aus den Perspektiven von Sprach- und Kulturwissenschaft anzunähern und daraus Implikationen für Didaktik und Unterrichtspraxis abzuleiten. Dieses ide-Heft möchte den Leser_innen einerseits grundsätzliches, wissenschaftlich gesichertes Wissen anbieten, das in Folge für den Unterricht im Sinne eines Wissenstransfers genutzt werden kann. Andererseits bietet es Einblicke in verschiedene Bereiche, in denen Schrift weit über die Vermittlung des Schreibens in der Schule hinausgehend vertiefende Verbindungen mit anderen Fachrichtungen, sei es Kunst, Literatur oder Geschichte eingeht.Aus dem Inhalt:Interdisziplinäre Annäherung an Schrift und SchriftlichkeitPeter Ernst: Die beste aller Schriften? Grundsätzliche Überlegungen zu Schrift und SchreibenElmar Lenhart: Hand – Maschinen – SchreibenChristian Marquardt, Karl Söhl: Schrifterwerb und Bedeutung der SchreibschriftSchrifterwerb und Schreiben an den schulischen Institutionen im WandelMaria Dippelreiter: Bravo, österreichische Schulschrift!Konstanze Edtstadler: Anfänglicher Schrifterwerb – didaktisch und praktischJutta Ransmayr: Eine Frage des Schreibmediums. Deutschmatura mit dem Stift oder am Computer schreiben?Schrift als QuerschnittsmaterieDoris Moser: Christine Lavant?! Auf Spurensuche im LiteraturarchivAnja Wildemann, Barbara Hoch: Heute schon Malayalam gelesen? Schriftsysteme im Unterricht in mehrsprachigen Lerngruppen thematisierenAndrea Brait, Cornelia Sommer-Hubatschek: Die Geschichte der Schrift. Ein fächerübergreifender StationenbetriebHelen Bito, Julia Bito: Buchstabenpartituren. Das Gesicht der Wörter: Visuelle Poesie – Unterrichtsbeispiele für einen produktionsorientierten Lyrikunterricht in der Sekundarstufe IIServiceMara Rader: Schrift und Schriftlichkeit. Bibliographische HinweiseOnlineSonja Vucsina: "Eine Geschichte für alle, die Wichtigeres zu tun haben".Sprach- und Schriftspuren in Bilderbüchern Elisabeth Schabus-Kant: Nicht nur in Stein gemeißelt. Schrift als Querschnittsmaterie
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Tyska, 2021215 kr
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Mehrsprachigkeit begegnet uns im Klassenzimmer in unterschiedlichen Formen und wer heute selbst eine Sprache neu erlernt oder Lernende beim Sprachenlernen begleitet, kann beobachten, wie sehr ungesteuerter und gesteuerter Spracherwerb ineinandergreifen. Aus dem Vergleich der beiden Zugänge lassen sich wichtige Folgerungen für die institutionelle Sprachvermittlung ziehen, wobei auch der Blick in mehrsprachige Regionen Aufschlüsse über Erwerbs- und Aneignungsprozesse liefert.Wissen über die unterschiedlichen Aneignungsprozesse sowie über die Entwicklung lingua-kultureller Kompetenzen von Lernenden in gesteuerten und ungesteuerten Kontexten kann Lehrpersonen in ihrem Unterrichtshandeln unterstützen. Dabei sollen auch Erkenntnisse aus Neurolinguistik, Kognitionswissenschaften, Soziolinguistik und Lernersprachenanalyse berücksichtigt sowie in einem weiteren Schritt die didaktischen und curricularen Folgerungen in der institutionellen Vermittlung dargestellt werden.INHALTEDITORIALUrsula Esterl, Annemarie Saxalber: Zum Zusammenhang von ungesteuertem und gesteuertem Spracherwerb im UnterrichtSERVICEAnna Kriegl: Spracherwerb und Sprachenlernen heute. Bibliographische NotizenMAGAZINKommentar: Dagmar Unterköfler-Klatzer: Sommerschule 2020ide empfiehlt: Peter Ernst: Rudolf de Cillia, Jutta Ransmayr (2019): Österreichisches Deutsch macht SchuleNeu im RegalGESTEUERTER UND UNGESTEUERTER SPRACHERWERB IN ZWEIT- UND FREMDSPRACHEDietmar Rösler: Das Verhältnis von gesteuertem und ungesteuertem Zweit- und FremdsprachenlernenAnja Wildemann: Spracherwerb und Sprachenlernen. Implizite Lerngelegenheiten und explizite LernangeboteSPRACHERWERB UND SPRACHENLERNEN: DIDAKTISCHE IMPLIKATIONENKlaus-Börge Boeckmann, Stephan Schicker: Spracherwerb und Sprachenlernen in der Sekundarstufe I. Theoretische Zugänge, curriculare Vorgaben und didaktische SchlussfolgerungenTabea Becker, Tina Otten: Vorstellungen und Bewusstsein von sprachlichen Normen bei ein- und mehrsprachigen SekundarstufenschülerInnenKevin Rudolf Perner: Die "Abwendung von Missverständnissen" und das Dialekt-Standard-KontinuumVON DER SPRACHDIAGNOSE ZUR SPRACHFÖRDERUNGManuela Glaboniat: MIKA-D. Eine Betrachtung aus testtheoretischer PerspektiveMarion Döll, Sabine Guldenschuh: Nutzung sprachdiagnostischer Daten zum Deutschen als Zweitsprache in der Sprachbildungsplanung. Ergebnisse einer qualitativen PilotstudieJana Gamper, Dorotheé Steinbock: Wer ist bereit für die Regelklasse? Diagnostische Potenziale und Grenzen des Deutschen Sprachdiploms (DSD I) am Übergang von der Vorbereitungs- in die RegelklasseDAS ZUSAMMENSPIEL VON SPRACHERWERB UND SPRACHENLERNEN IM KLASSENZIMMERLuca Melchior: Translanguaging-Zugänge für das sprachliche und kulturelle Lernen im Unterricht. Ein VorschlagBarbara Hoch: Mehrsprachigkeit, sprachliche Normen und die interaktive Verhandlung sozialer Positionierungen. Unterricht als sprachlicher MarktSabine Schmölzer-Eibinger, Muhammed Akbulut, Christopher Ebner: Sind wir allein im Universum? Förderung wissenschaftlicher Textkompetenz anhand von Kontroversenreferaten zu naturwissenschaftlichen Themen im fächerübergreifenden Unterricht in mehrsprachigen KlassenGabriele Ribis: Besser gemeinsam lesen lernen. Ein integratives Konzept der Sprachförderung
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Tyska, 2021227 kr
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Der Wald ist Rückzugsort und Sehnsuchtsort, Ort der Erholung, aber auch des Geheimnisvollen, mitunter sogar Furchteinflößenden. Er ist ein beliebter Topos in Literatur (besonders in der deutschsprachigen) und Film und ein bedeutendes kulturwissenschaftliches Thema, das auch in Kunstprojekten aufgegriffen wird. Der Wald zeigt sich als liminaler Ort, als Ort der Selbstfindung, der Befreiung und des Ausgeliefertseins, aber auch der mystischen Erkundungen und Entdeckungen. Der Wald ist aber auch ein bedeutsames Symbol aktueller Umweltschutzbewegungen, gefährdet durch Abholzung und Zerstörung. Er stellt somit ein wichtiges Thema für Politische Bildung und Umweltbildung, für das Zusammenspiel von Natur und Gesellschaft und somit ein in den aktuellen Curricula verankertes Unterrichtsprinzip dar – im Unterrichtsfach Deutsch sowie als Gegenstand des fächerübergreifenden Unterrichts.INHALTEditorialUrsula Esterl, Nicola Mitterer: "Der Wald kann seine Einsamkeit nicht beschützen" (Maja Haderlap)Den Wald betreten: der Wald aus kulturwissenschaftlicher und ökologischer PerspektiveChristian Hoiss: Den Wald ernten. Zum narrativen Umgang mit Holz im fachintegrativen DeutschunterrichtGeorg Gratzer: Der Wald als Lebensraum und Garant für Biodiversität und Klimaschutz. Über die vielfältigen Rollen der Wälder in der WeltDen Wald erlesen: der Wald als literarischer ToposGünther Bärnthaler: Der Wald als Topos der Literatur vom Mittelalter bis in die GegenwartChristian Zolles: Denn im Wald da sind keine Räuberinnen. Entzivilisierte Waldheterotopien bei Elfriede KernLukas Pallitsch: Die Seuche im Wald. Der Wald als Heterotopos in Adalbert Stifters Erzählung GranitJoulia Köstenbaumer: Im russischen Märchenwald. Der Wald als mystischer, verwunschener Ort am Beispiel des russischen VolksmärchensDen Wald wahrnehmen: der Wald als ästhetischer Erfahrungsraum in Musik und (bewegten) BildernJohannes Odendahl: Prophetische Vögel und entsorgte Hexen. Waldmotive in der musikalischen RomantikAndreas Hudelist, Nicola Mitterer: Der Wald als Fluchtpunkt und Widersacher in Marlen Haushofers Die Wand und Julian Pölslers gleichnamigem FilmGabriele Lieber, Bettina Uhlig: Unheimliche Begegnungen auf dem Weg zum Übergang. Bilderbücher zum Thema "Wald" am Beispiel von Wolfsbrot und Tina hat MutLaura Puck, Katharina Blasge: Zwei Wege zum Wald. Didaktische Überlegungen zum Projekt "For Forest" und zum Wald im BilderbuchDen Wald entdecken und schützen: der Wald als Lern- und LebensraumMarlene Zöhrer: Waldwissen. Vom Thema zum LesenDieter Merlin: Wald im Film. Dokumentarisierende und fiktivisierende Lektüremodi als konzeptuelle Impulse einer theoriebasierten FilmdidaktikUschi Meixner: Im Wald. Lernen mit Kopf, Herz und HandServiceClara von Münster-Kistner: Die ungebrochene Anziehungskraft des Waldes. AuswahlbibliographieMagazinKommentar: Douglas Godbold: Walddiversität und menschliches Wohlbefinden: Dr. Forestide empfiehlt Sabine Fuchs: Linda Wolfsgruber (2020): Die kleine Waldfibel
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Tyska, 2021227 kr
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Sprache durchdringt unseren Alltag und unterstützt uns tagtäglich dabei, Gedanken in Worte zu fassen. Im Deutschunterricht spielt die Sprache gleich mehrere Rollen: Sie ist sowohl Kommunikationsmedium als auch zentraler Lerngegenstand, der als Querschnittsmaterie fächerübergreifend relevant ist.Dieses Heft möchte sich dem Thema Sprachbewusstsein aus verschiedenen Blickwinkeln nähern und eine Vielfalt an didaktischen Zugängen aufzeigen: Lustvoll-spielerische ergänzen sich mit strukturorientierten Auseinandersetzungen. Die Beiträge zeigen Wege auf, wie über den bewussten, aufmerksamen Umgang mit Sprache Einsichten in die Regeln und Muster der deutschen Sprache sowie metasprachliches Wissen gewonnen werden können. Ausgelotet werden auch Dimensionen, die unmittelbar mit Sprachreflexion in Zusammenhang stehen, wie Varietätengebrauch und die Wertschätzung von Sprache(n). Die Beschäftigung mit den verschiedenen Aspekten von Sprache soll das sprachliche Handeln der Schüler_innen fördern und sie im reflektierten Gebrauch der Sprache sicherer machen.InhaltEditorialUrsula Esterl, Jutta Ransmayr, Jürgen Struger: Sprache (immer wieder) im BlickAnnäherung an den Begriff SprachbewusstseinJürgen Struger: Sprachbewusstsein als Querschnittsthematik im Deutschunterricht. Annäherungen an das PhänomenEva Neuland: Sprachbewusstsein und Sprachreflexion – revisitedSprachbewusstsein und seine ThemenfelderAnn Peyer: Erfahrungsbezogene Zugänge zu SprachbewusstseinNanna Fuhrhop: Das Schriftsystem als Teilgebiet der Grammatik im DeutschunterrichtJuliane Stude: Sprachbewusstsein und MündlichkeitSprachbewusstsein anbahnen durch Konzepte, Methoden und Strategien (auch) in LehrwerkenWilfried Krenn: Verstehe ich alles? Sprachbewusstsein als Katalysator für Lernprozesse in sprachlich heterogenen DeutschklassenCaroline Kodym: Sprachbewusstsein und Sprachreflexion in den Sprachbüchern der Sekundarstufe I. Traditionen, Tendenzen, Ausblicke auf den Lehrplan 2022Lukas Mayrhofer: Schlagobers statt Schlagsahne – und das ist alles?Sprachbewusstsein entwickeln und Lernprozesse anregen im KlassenzimmerLucia Haldorn (geb. Zahradníček), Miriam Langlotz: Das Feldermodell als Beispiel zur Förderung von Sprachbewusstsein im GrammatikunterrichtKnut Stirnemann: Über Sprache sprechen. Unterrichtsvorschläge zur Erweiterung des GrammatikbewusstseinsPetra Balsliemke: Arbeit am Sprachbewusstsein durch Aktivierung des Gefühlswortschatzes. Eine Unterrichtssequenz, die zu Äußerungen über Emotionen anregtServiceJulia Tabacariu: Fachliteratur zum Thema Sprachbewusstsein. AuswahlbibliographieMagazinKommentarChristiane M. Pabst: Im Spannungsfeld zwischen Usus und Norm einerseits und gesellschaftspolitischen Bestrebungen andererseitside empfiehlt: Nicola Mitterer: Carlo Brune (2020): Literarästhetische LiteralitätNeu im Regal
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Die Berechtigung des Begriffes "Nation" wird glücklicherweise zunehmend infrage gestellt, allerdings gibt es nach wie vor ein Konstrukt, das wir "Österreich" nennen und dem wir eine bestimmte Geschichte und – zunehmend diverse – kulturelle Identität zuschreiben. Das vorliegende Heft möchte keine Festschreibung, wohl aber eine aktuelle Befragung dieser "Imagination Österreich" durchführen, auch wenn das ein fragmentarisches und kontingentes Unterfangen sein wird, das notwendigerweise auch immer wieder in ironischer Distanzierung zu sich selbst betrieben werden muss. Was dieses Heft dennoch leisten kann, sind Einblicke in das kulturelle Leben in Österreich, deshalb werden hier aktuelle Entwicklungen in den Bereichen Literatur, Tanz, Film und Musik gezeigt und auch in didaktischen bzw. bildungspolitischen Kontexten betrachtet. Zudem eröffnet das Heft vielfältige Perspektiven auf das Themenfeld Sprache – Identität – Zugehörigkeit und stellt damit nicht zuletzt die Frage nach der (historischen und gegenwärtigen) Konstituierung eines "Wir".
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Tyska, 2024238 kr
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"Vergnügliches" wird gemeinhin nicht als eine prototypische Kategorie des Didaktischen betrachtet und umso reizvoller erscheint es uns, diesen Zusammenhang (neu) zu denken. Auf der Suche nach einem unkonventionellen Zugang zur Thematik soll ein Heft entstehen, das den Verbindungslinien von "Sinn" und "Vergnügen" nachgeht und auch die Frage aufwirft, inwiefern Letzteres, abseits von Konsumkult und Narzissmus, zum Leben im Allgemeinen und zur Bildung im Besonderen gehört. Die Beiträge in diesem ide-Heft sollen mögliche Wege zu einem kulturwissenschaftlich orientierten Unterricht, der weit über einzelne Fächer hinausragt, aufzeigen. Die vergnüglichen Betrachtungen beziehen sich auf Literatur und Sprache, sie führen aber auch in bis dato für den Deutschunterricht wenig relevant erscheinende Bereiche wie etwa die Einbindung des kreativen Potenzials der lebensweltlichen Umwelt in den Unterricht. Diese und andere unkonventionelle Ideen werden das Heft zu einem hoffentlich sehr vergnüglichen Lektüreerlebnis machen.
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Tyska, 2024249 kr
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Die Korrektur und Kommentierung schriftlicher Arbeiten gehört zum Kerngeschäft von Deutschlehrer:innen. Nicht selten wird jedoch diese mit viel Mühen und hohem Zeitaufwand verbundene Tätigkeit als wenig befriedigend erfahren, da die Rückmeldungen und Korrekturen nicht immer auch bei den Schüler:innen ankommen oder zu den erhofften Verbesserungen der Textqualität führen.Mit diesem Heft sollen abwechslungsreiche Arbeitstechniken und Methoden insbesondere des formativen Feedbacks und innovative Zugänge zur Textüberarbeitung vorgestellt werden. In unterschiedlichen Settings vom Peerfeedback über kriteriengeleitete Feedbackbögen und Verfahren des Self-Assessments bis zu computergestützten Auswertungen soll das Potential des formativen Feedbacks im (Schreib-)Unterricht ausgelotet werden.
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Tyska, 2024249 kr
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"Zugehörigkeit" ist ein sehr breiter Terminus, der zwar nicht neu ist, aber in letzter Zeit vermehrt genutzt wird, u.a. um Prozesse des Ein- und Ausschließens und der Positionierung flexibler zu erfassen als z.B. mit dem Begriff "Identität". Differenziert werden kann u.a. zwischen "Politik(en) der Zugehörigkeit" und "Gefühlen der Zugehörigkeit". Zugehörigkeit bzw. Nichtzugehörigkeit kann dabei unabhängig von Sprachen und Varietäten angezeigt bzw. empfunden werden, kann aber auch eng damit verbunden und in bestimmten Bereichen sogar daran gebunden sein.Im schulischen Kontext wird Zugehörigkeit aufgrund von vordefinierten Kriterien einerseits formal geregelt (z.B. Aufnahme in eine Schule/Klasse, Einstufung als "mit Sonderpädagogischem Förderbedarf " oder "mit Migrationshintergrund", Zuordnung zu bestimmten Erstsprachen …), und andererseits sozial durch unterschiedliche Prozesse zwischen allen Akteur:innen immer wieder ausgehandelt. Dabei wird insbesondere die Beherrschung und/oder Verwendung von bestimmten Sprachen und Varietäten, von literalen Praktiken u. Ä. m. als Ausdruck von Zugehörigkeit gewertet.
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Tyska, 2024312 kr
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Innersprachliche Mehrsprachigkeit ist in Alltag und Schule präsent. Im Deutschunterricht spielt der Dialekt oft eine Doppelrolle: Denn zum einen ist Dialekt im Lernfeld Sprachbewusstsein etwa im österreichischen Lehrplan implizit als Unterrichtsthema verankert, was nicht nur sprachwissenschaftliche bzw. soziolinguistische Perspektiven eröffnet, sondern eine Reihe an kreativen Möglichkeiten und Materialien bietet. Dialekt kann darüber hinaus – neben seiner sozialen Funktion – aber auch Medium des Unterrichts sein, also Unterrichtssprache.Die Dialektverwendung im schulischen Kontext findet sich meist in einem Spannungsfeld zur Standardsprache und Lehrer:innen und Schüler:innen stehen ihr im Deutschunterricht oft ambivalent gegenüber. Das Potenzial der Beschäftigung mit dem Dialekt im (Deutsch-)Unterricht auszuloten, ist Thema dieses ide-Heftes.