Wolfgang Simon - Böcker
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Del 22 - Spätmittelalter, Humanismus, Reformation / Studies in the Late Middle Ages, Humanism, and the Reformation
Die Messopfertheologie Martin Luthers
Voraussetzungen, Genese, Gestalt und Rezeption
Inbunden, Tyska, 2003
2 944 kr
Tillfälligt slut
Im Phänomen des Meßopfers liegt der Nerv eines Zeitalters offen, da es sich dabei um ein religiöses Ritual von großer Bedeutung für das Selbstverständnis und das Denken der spätmittelalterlichen Gesellschaft handelt. Deshalb lassen sich an seinem Beispiel Bruch und Kontinuität Martin Luthers mit dem Spätmittelalter beispielhaft illustrieren. Wolfgang Simon beleuchtet den theologischen und religionsgeschichtlichen Hintergrund des Meßopfers und zeigt, wie Luther sein eigenes Konzept von Sakrament und Opfer entwickelt hat. Warum nannte Luther das, was man allgemein als Opfer bezeichnet, "schlimmste Abgötterei"? Welche Auswirkungen hatte seine Meßtheologie auf das alltägliche Leben? Wie nahmen die Pfarrer und Prediger in den Städten seine Ideen auf und wie paßten sie diese ihren Bedürfnissen an? Warum kritisierte Luther Karlstadts Reformen in Wittenberg? Inwieweit war die Reformation ein von Luther angestoßenes Ereignis? Wolfgang Simon geht diesen Fragen nach und sucht dabei eine strikt historisch-diachrone mit einer systematisch-synchronen Methode zu verbinden. Er leistet einen Beitrag zur Mentalitätsgeschichte von Spätmittelalter und Früher Neuzeit, zu einer Soziologie der Reformation, zur Diskussion um das Phänomen Reformation (insbesondere Luthers Verhältnis zur Reformation), zur systematischen Liturgiewissenschaft und zum Ökumenischen Dialog. Die selbständig lesbare Analyse von zentralen Einzelschriften der Theologie Martin Luthers, die Zusammenfassungen am Ende jedes Paragraphen und die Abschlußthesen sind geeignet, in grundlegende Zusammenhänge von Luthers Theologie einzuführen. Der Band wurde mit dem Staedtler Promotionspreis der Universität Erlangen 2001 und dem Martin-Luther-Preis für den akademischen Nachwuchs 2002 ausgezeichnet.
Del 55 - Spätmittelalter, Humanismus, Reformation / Studies in the Late Middle Ages, Humanism, and the Reformation
Martin Bucer zwischen den Reichstagen von Augsburg (1530) und Regensburg (1532)
Beiträge zu einer Geographie, Theologie und Prosopographie der Reformation
Inbunden, Tyska, 2011
1 686 kr
Tillfälligt slut
Der Straßburger Reformator Martin Bucer besaß als Religionspolitiker, Theologe und ökumenischer Vermittler für das Europa des 16. Jahrhunderts große Bedeutung. So kommen in Bucers Briefwechsel mit den Führungsgestalten seiner Zeit oft ungeschützt die Hintergründe zentraler Entwicklungen und Ereignisse zur Sprache. Leider war diese Korrespondenz aber - nicht zuletzt wegen Bucers kaum lesbarer Handschrift - bis zur Edition seines Briefwechsels in den letzten Jahren nicht zugänglich. Die interdisziplinär ausgerichteten und aufeinander abgestimmten Aufsätze dieses Bandes werten sie nun erstmals aus. Die Autoren konzentrieren sich dabei auf die reichspolitisch wichtigen Jahre 1530 - 1532 und erhellen Bucers Einfluss auf die Reformation in Süddeutschland und der Schweiz, seine Theologie (Schrift- und Abendmahlsverständnis, Wahrheits- und Toleranzkonzept) sowie seine Beziehungen zu den bedeutenden Persönlichkeiten der Zeit (u.a. Luther und Melanchthon). Mit Beiträgen von:Sabine Arend, Thomas A. Brady Jr., Stephen E. Buckwalter, Reinhold Friedrich, Berndt Hamm, Ian Hazlett, Milton Kooistra, Helmut Meyer, Christine Mundhenk, Wolfgang Schöllkopf, Wolfgang Simon, Christoph Strohm, Daniel Timmermann, Thomas Wilhelmi
Del 54 - Spätmittelalter, Humanismus, Reformation / Studies in the Late Middle Ages, Humanism, and the Reformation
Religiosität im späten Mittelalter
Spannungspole, Neuaufbrüche, Normierungen
Inbunden, Tyska, 2011
2 927 kr
Tillfälligt slut
Thema des Buches sind die wechselseitigen Beziehungen zwischen unterschiedlichen Arten der frömmigkeitsnahen Theologie, der kirchlichen Seelsorge, der gelebten Religiosität, der frömmigkeitsbezogenen Bildwerke und kirchlicher Institutionen vom 14. bis frühen 16. Jahrhundert. Die spätmittelalterliche Religiosität wird als Kraftfeld polarer Tendenzen verstanden, die teils konkurrierend gegeneinander standen, teils nebeneinander herliefen, teils miteinander kombiniert wurden. Im Blick sind insbesondere die Spannungen zwischen eher extrovertierten und eher verinnerlichenden Frömmigkeitshaltungen, zwischen einer aktiven und einer eher kontemplativ-mystischen Religiosität, zwischen einer stark vergeltungs-, lohn- und straforientierten Frömmigkeitslogik und einer Religiosität des souveränen göttlichen Erbarmens, zwischen einer angst- und furchterregenden Seelsorge und einer Seelsorge, die entängstigen und trösten will, zwischen einer stark privatisierenden und individualisierenden Frömmigkeit und einer Frömmigkeit der stellvertretenden religiösen Solidargemeinschaft der Gläubigen, zwischen einer stark klerusbezogenen und sakramentsorientierten Haltung und einer Verselbständigung der Laienreligiosität, zwischen massiv kirchendevoten und scharf kirchenkritischen Einstellungen, zwischen einer Immediatisierung des Zugangs der Menschen zum Heil und einer Frömmigkeit der medialen Vermittlungstechniken von Gnade und Heil. Gezeigt wird, dass in der spätmittelalterlichen Theologie, Frömmigkeit und Kirchlichkeit meist mehr als nur zwei Typen eines Spannungsverhältnisses hervortreten. Das späte Mittelalter erweist sich so als die Phase einer erstaunlichen religiösen Vielfalt und kirchlichen Spannweite. Verglichen damit ist die Konfessionslandschaft des 16. Jahrhunderts von starken Kräften normierender Reduktion und Zentrierung bestimmt.
3 794 kr
Skickas inom 5-8 vardagar
Anders als im Briefwechsel des ersten Halbjahres 1533 begegnen nun internationale Perspektiven: Der Konzilsinitiative Karls V. begegnet Bucer wegen der vom Papst gestellten Vorbedingungen skeptisch. Er verfasst aber eine Fürbereytung zum Concilio, die zusammen mit Desiderius Erasmus’ entsprechenden Schriften den Weg zur Einheit weisen soll. Im Blick auf die Schweiz hat Bucers Reise (April bis Mai 1533) die Beziehungen gefestigt, und die Korrespondenz aus den besuchten Orten wächst an. Auch an den Ereignissen im Reich nimmt Bucer regen Anteil: Sein Interesse gilt der Lage Konstanz’ im Zinsstreit mit dem Bischof. Ulm sucht einen Nachfolger fur den verstorbenen Prediger Konrad Sam; Bucer diskutiert mit Ambrosius Blarer mögliche Kandidaten und gibt Ratschläge zum Eherecht. Aus Münster erreicht Bucer die Bitte um eine Stellungnahme zu Bernhard Rothmanns Aktivitäten, aus Nürnberg die Klage Andreas Osianders über seine Ortskollegen. Dass der Esslinger Predigerstreit mit der Entlassung von Martin Fuchs eskalierte, bedrückt Bucer sehr. Die Berufung Gervasius Schulers nach Memmingen freut Bucer, ebenso die Beruhigung der Lage in Kempten nach der Entlassung der lutherischen Prediger. Zu Augsburg intensiviert sich der Kontakt, vor allem zu Gereon Sailer. In Straßburg gelten Bucers Aktivitäten neben der Vorbereitung der Herbstsynode dem Bildungswesen. Seltene Einblicke gewahrt die Korrespondenz in Bucers Familienleben.
2 094 kr
Skickas inom 5-8 vardagar
Der Band bietet 94 Briefe aus der Korrespondenz Bucers von Januar bis Juli 1534. Hier setzt sich die internationale Perspektive fort, die seit Mitte 1533 zu beobachten ist. Die evangelischen Korrespondenten betrachten die europapolitische Bündnispolitik skeptisch: Bucer rechnet im Januar 1534 damit, dass Papst Clemens VI. den englischen König Heinrich VIII. an sich binden wird, während die evangelischen Fürsten im Reich noch versuchen, mit Heinrich ein Bündnis zu schließen. Anfang Februar schätzt Bucer den französischen König milder ein, mit Sorge sieht er jedoch die Bemühungen Philipps von Hessen um Franz I.Im Blick auf die Schweiz versucht Bucer in Schaffhausen auch 1534 im Abendmahlsstreit der Ortsprediger zu vermitteln. Die Korrespondenz mit den Züricher Kollegen kreist um die innerevangelische Auseinandersetzung um die Sakramentstheologie und in diesem Zusammenhang die Person Luthers. Seit dem achttägigen Besuch Bucers bei den Blarers in Konstanz im April 1533 gewinnt der Plan Gestalt, eine Ausbildungsstätte für den theologischen Nachwuchs in Straßburg zu errichten. Hinsichtlich der Einführung der Reformation in Württemberg skizziert Bucer in einem Schreiben an Philipp von Hessen und Ulrich von Württemberg sein Konzept, in dessen Zentrum die friedliche Koexistenz der evangelischen Positionen steht. Seltene Einblicke gewährt die Korrespondenz in Bucers Familienleben.