Indikatoren und Nachhaltigkeit - Böcker
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Zukunftsfähigkeit nach Maß
Kooperative Indikatorenentwicklung als Instrument regionaler Agenda-Prozesse
Häftad, Tyska, 2005
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achteten Effekte durchaus nützlich zu sein. Trotzdem werden in deutschen A genda-Prozessen bislang kaum Indikatoren von den Akteuren der Prozesse selbst entwickelt. Es ist vielmehr üblich, Indikatoren anzuwenden, indem auf bestehende Indikatorenkonzepte zurückgegriffen wird und für diese die Daten erhoben werden, oder indem eine externe Einrichtung mit der Indikatorenent wicklung beauftragt wird. In den Fällen, in denen Indikatoren selbst entwickelt werden, geschieht dies häufig durch einzelne Fachämter der Verwaltung. Wenn nun die Indikatoren nicht extern oder durch einen einzelnen Akteur des Agenda Prozesses, sondern von allen beteiligten Akteuren zusammen entwickelt wer den, könnten Indikatoren weit mehr als ein Informationsinstrument sein. Wie die Erkenntnisse von Besleme und Mullin vermuten lassen, könnte der Agenda Prozess auf vielfältige Weise unterstützt werden. Diese Anzeichen für Wirkungen, die von Indikatoren ausgehen und auf Agen da-Prozesse wirken können, liefern den Anlass für eine tiefergehende Ausei nandersetzung und somit den Forschungsgegenstand dieser Arbeit: Um Wir kungen zwischen Indikatoren und Agenda-Prozess möglichst umfassend zu untersuchen, fasse ich Indikatoren nicht nur, wie in der gegenwärtigen Fachdis kussion üblich, als Informationsinstrument auf. Wie Besleme und Mullin be trachte ich neben der Anwendung der Indikatoren auch den Prozess ihrer Ent wicklung. Ich nehme an, dass sowohl bei der Entwicklung als auch bei der An wendung Effekte entstehen können, die einem Agenda-Prozess nützlich sein können.
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„Man könnte bilanzieren: Seit Rio (1992) ist nichts so nachhaltig wie das Reden und Schreiben über 'Nachhaltige Entwicklung' oder 'Sustainable Development' und gleichzeitig nichts so aussichtslos wie der Versuch, den Begriff konsensfähig und allgemeinverbindlich zu definieren“ (Jüdes 1997: 1). Mit diesen bitteren Worten beginnt eine kritische Analyse in der Zeitschrift „Politische Ökologie“ über die bisherige Nachhaltigkeitsdebatte in Deutschland. Wird der inflationäre Gebrauch des Wortes „Nachhaltigkeit“ dazu führen, dass wir nur noch mit einer Worthülse alles, was uns edel, hilfreich und gut erscheint, unter einen Begriff fassen wollen? Oder ist der Begriff mehr als eine dehnbare Schablone für Sonntagsreden und folgenlose Absich- erklärungen? Der Begriff der Nachhaltigkeit stammt ursprünglich aus der Forstwirtschaft und - deutet, dass nur soviel Holz geerntet werden darf, wie in dem jeweiligen Anbaugebiet nachwächst. Der sächsische Oberberghauptmann von Carlowitz hat im Jahre 1713 in s- nem Werk "Sylvicultura Oeconomica" zum ersten Male den Begriff der Nachhaltigkeit verwendet, ohne zu ahnen, dass dieser Begriff 274 Jahre nach dem Erscheinen seines W- kes international in aller Munde sein würde (Peters 1984: 4; 261). Eine nachhaltige For- wirtschaft, so der Oberberghauptmann, beruhe auf dem Grundsatz, dass man nur so viel an Holz einschlagen dürfe wie durch Neupflanzung an Bäumen nachwachsen würde. Die Idee hat die sog. Brundtland-Kommission übernommen. Sie definiert nachhaltige Entwicklung als eine „Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können” (Hauff 1987: 46).
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