Literatur und Öffentlichkeit / Literature and the Public Sphere – serie
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Das vorliegende Open-Access-Buch geht der Frage nach, welchen Ort und welche Rolle zeitgenössische Literaturen in mediatisierten, kommerziell umkämpften und transnational vernetzten Öffentlichkeiten einnehmen. Die Fallstudien in diesem Band adressieren den digitalen Strukturwandel der Öffentlichkeit, die mediale Differenzierung und Pluralisierung öffentlicher Räume und damit verbundene ästhetische, ethische, institutionelle und politische Herausforderungen an die Produktion und Rezeption von Literatur. Anhand aktueller Beispiele werden mediale Vernetzungen von Literatur sowie die ästhetischen Möglichkeiten und kulturellen Funktionen verschiedener Medien im Vergleich und in ihrem Zusammenspiel erkundet. Auch die Bedingungen des Literaturbetriebs werden zum Thema: Regulierungen der Teil-Öffentlichkeiten, die durch technische, organisatorische oder politische Entscheidungen vorgenommen werden und die im Hintergrund des Mediengeschehens die Produktion jedes veröffentlichten Textes oder Bildes bestimmen. Gefragt wird aber vor allem nach der Rolle der Literatur für die Reflexion gesellschaftlich-politischer Fragen, zum Beispiel hinsichtlich der Bewertung unterschiedlicher Diskursformate, der Aufarbeitung historischen Unrechts sowie der Neubestimmung und Neugestaltung gesellschaftlicher Strukturen. Das Interesse des Bandes insgesamt gilt den Rollen literarischer Diskurse und des vielgestaltigen Literaturbetriebs für deliberative demokratische Prozesse.
709 kr
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Der Reiz, die Potentiale, aber zugleich auch die Risiken der Hybridformate bestehen darin, dass die Grenzen zwischen dem Bereich des Fiktionalen und des Faktualen häufig unscharf bzw.
990 kr
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Is literature of political use, and if yes, how might this use be defined? “Reading for Democracy” addresses this question in a series of essays, with topics ranging from ‘reading as a political practice’ to ‘the relational aesthetics of literary engagement’, from ‘the public sphere as a space of appearance’ to ‘public intellectuals and the predicament of popularity’, from ‘Jesmyn Ward’s poetics of breathing while Black’ to ‘the art of the essay in the digital age’. In considering these topics, it engages with a range of philosophical, sociological, media and literary critical works by scholars including Jürgen Habermas, Michael Warner, John Dewey, Hannah Arendt, Jean-Paul Sartre, Theodor Adorno, Nicolas Bourriaud and Pierre Bourdieu. But the baseline of the essays collected in this volume is an understanding of literature as a social practice, a collective doing and making that involves a multiplicity of human and non-human actors (writers, readers, publishers, agents, book covers, prize committees, English departments, literary characters and styles, adaptations for stage and screen). In this framework, literary texts are not stable objects. They are bonding agents in a complex and shifting web of relations, and in this capacity they catalyze and channel the activities necessary to forge these relations (reading, writing, publishing, republishing, citing, reciting, reviewing, recommending). Moving back and forth between two shape-shifting actors—the reading public and a socially engaged literature—the assembled essays show how the political functions and uses of literature are defined from within this constellation; or, more precisely, through the collective and reflective forms of judgment, including aesthetic judgement, that are tried and institutionalized in practicing literature. And that are essential to negotiating the shape of the world. Which is what the political is all about.
Streitbare Texte
Multiperspektivische Artikulationen des Politischen bei Robert Menasse und Juli Zeh
Häftad, Tyska, 2025
817 kr
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Robert Menasse und Juli Zeh sind politische Autor:innen – aber wie politisch sind ihre Texte? Die Studie versteht die Artikulation des Politischen im Text als Streit um Teilhabe, Ordnung und Repräsentation. Politische Literatur wird nicht über ihre Themen definiert, sondern über ihre Offenheit für Konflikt, Widerspruch und Deutungsvielfalt. Wie bestimmen Menasse und Zeh das politische ihrer Literatur poetologisch? Tendieren ihre Essays zu klarer Botschaft? Wie offen sind ihre Romane für kontroverse Positionen? Im Fokus stehen die multiperspektivischen Verfahren, die eine offene Auseinandersetzung garantieren wie auch die textuellen Praxen ideologischer Schließung.
Hemispheric Ecological Citizenship
Sustainable Alternative Societies in Recent Utopian Fiction from the Americas
Häftad, Engelska, 2026
1 163 kr
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In times of global crisis and uncertainty, narrative literary works serve not only as sources of pleasure but also as catalysts for social and political transformation. Across the American hemisphere, spanning languages, cultures, and national borders, recent utopian fiction presents alternative societies that critique historical and contemporary injustices in order to imagine more hopeful presents and futures.This volume examines how such texts articulate a constructive vision through the concept of hemispheric ecological citizenship, proposing a collective understanding of humanity that reaches beyond the nation – traditionally conceived as a site of exclusion and discrimination of the Other – and instead situates dislocated citizens within a convivial, sustainability-oriented framework that prioritizes balanced relationships with nature.
Literarische Gruppen nach 1945
Literatursoziologische und kulturwissenschaftliche Perspektiven
Häftad, Tyska, 2026
1 385 kr
Kommande
Literarische Gruppen sind ein wichtiger Bestandteil der literarischen Öffentlichkeit. Sie sind in ihrer je eigenen Zusammensetzung, Organisation und Hierarchiestruktur eine relevante Größe der Gegenwartskulturen und ihrer öffentlichen Institutionen (Literaturkritik, Buchmarkt, Wissenschaft). Zugleich entfalten sich politische Dimensionen, insofern Anliegen und Gegenstände literarischer Gruppen nicht selten die Einnahme (oppositioneller) Positionen auf dem politischen Feld bedeuten. Obwohl Gruppenformationen den literarischen Betrieb und die Öffentlichkeit seit 1945 geprägt haben, liegt bisher noch keine systematische Erforschung dieser vor. Der Band schließt an diese Beobachtung an und rückt literarische Gruppen aus literatur- und kulturwissenschaftlicher wie auch soziologischer Perspektive in den Fokus.Die Beiträge bleiben nicht bei dem Einzelfall stehen, sondern nehmen exemplarische Studien zum Anlass, das Phänomen ‚Gruppe‘ als literatursoziologischen Gegenstand methodisch und theoretisch zu reflektieren. Fragen zu Gruppeninszenierungen, Autoritätsansprüchen und politischen Positionierungen werden am Beispiel der Gruppe 47, der Wiener Gruppe, der Neuen Frankfurter Schule und dem Orphischen Kreis herausgearbeitet. An unterschiedlichen Gruppenformationen wie etwa dem TURM, der Wiener Schule für Dichtung oder der „Harry Potter“ Fanfiction-Community werden zudem begriffliche Unterscheidungen zwischen Gruppe, Gruppierung, Kollektiv, Bewegung, Kreis, Netzwerk oder Bündnis diskutiert. Da Gruppen oft mit Institutionen verbunden sind, rücken auch räumlich gebundene Schreibpraktiken und Veranstaltungen in den Blick wie im Literarischen Colloquium Berlin. Der Bandliefert somit einen Beitrag zur systematischen Erschließung von literarischen Gruppenformationen, deren Praktiken, Inszenierungformen sowie Publikationsstrategien von 1945 bis zur Gegenwart.