Münchener Texte und Untersuchungen zur deutschen Literatur des Mittelalters – serie
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Geistliches Schauspiel im Zeugnis der Zeit
Zur Aufführung mittelalterlicher religiöser Dramen im deutschen Sprachgebiet
Inbunden, Tyska, 1993
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Die Münchener Texte und Untersuchungen zur deutschen Literatur des Mittelalters (MTU), seit Band 102 beim Max Niemeyer Verlag, machen bisher nicht oder ungenügend erschlossene Texte, Stoffe und Gattungen zugänglich. Neben höfischem und Heldenepos und der Lieddichtung des Hohen und Späten Mittelalters sind vor allem auch Prosaschriften des weltlichen und geistlichen Bereichs, vom theologischen Traktat über die Mystik bis zum Spiel und zur Sachliteratur aus der mittelalterlichen Alltagswelt vertreten.Die Auswahl der publizierten Werke besorgt ein internationales Gremium von Mediävisten verschiedener Disziplinen.
1 733 kr
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No detailed description available for "The Latin and German "Etymachia"".
1 264 kr
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Die Studie unternimmt es, Ritual und Theater als kulturelle Modelle zu beschreiben, die historisch je unterschiedlichen Voraussetzungen, Prägungen und Verständnissen unterliegen. Sie will so zur Historisierung der in den letzten Jahren zu kulturwissenschaftlichen "Grundlagenkategorien" avancierten Begriffe beitragen. Mit der allegorisch-hermeneutischen Liturgiedeutung, mit der in die Liturgie integrierten Osterfeier und mit dem von der Liturgie gelösten Osterspiel werden drei das Mittelalter hindurch verbreitete Grenzphänomene zwischen ritueller Kultpraxis und theatralem Spiel untersucht. An ihnen werden verschiedene Konfigurationen von Ritualität und Theatralität aufgezeigt, die jeweils abhängig sind von anderen, übergreifenden kulturellen Ordnungen: von Gebrauch und Funktion differenter Zeichencodes, von Handlungskontexten und frömmigkeitsgeschichtlichen Faktoren sowie von einem spezifischen Verständnis von Repräsentation und Präsenz im Kontext religiöser Heilssicherung. Die Beschreibung dieser Abhängigkeiten führt nicht nur die besprochenen Textcorpora neuen Deutungen zu, sondern profiliert auch die Kategorien Ritual und Theater als historisch wandelbare kulturelle Modelle menschlichen Handelns.
»Wer mit juden well disputiren«
Deutschsprachige Adversus-Judaeos-Literatur des 14. Jahrhunderts
Inbunden, Tyska, 2005
2 886 kr
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Die Gattung der Adversus-Judaeos-Literatur gehört zu den ältesten und langlebigsten innerhalb der christlichen Literatur. Gegenstand der Untersuchung sind die frühesten erhaltenen Gattungsvertreter in deutscher Sprache, die - von einer Ausnahme abgesehen - bisher nicht ediert waren. Obwohl diese Schriften in einer Zeit dramatisch zunehmender, vielerorts katastrophal eskalierender Judenfeindschaft entstanden, sind sie nur in Ausnahmefällen von aggressiver Polemik geprägt. Überwiegend bestand ihr Zweck nicht in antijüdischer Agitation, sondern in der argumentativen Verteidigung christlicher Glaubensvorstellungen gegen jüdische Einwände. Damit bezeugen diese Texte die Relevanz der jüdischen Vorstellungen für die Christen insbesondere laikaler Schichten und widerlegen die Vorstellung, daß die jüdische Minderheit aufgrund ihrer Diskriminierung keinen nennenswerten Einfluß auf das religiöse Denken in einer ansonsten durch und durch christlichen Gesellschaft ausüben konnte. Im ersten Teil der Arbeit werden die Texte im Hinblick auf Quellen und Bearbeitungstendenz untersucht und nach ihrer möglichen Gebrauchsfunktion innerhalb der christlich-jüdischen Begegnung befragt. Der zweite Teil bietet eine Edition der drei Judentraktate des anonymen Österreichischen Bibelübersetzers.