Musik in Baden-Württemberg | Quellen und Studien – serie
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Das Kompendium verzeichnet alle nachweisbaren Schiller-Vertonungen, die von den 1780er Jahren bis zur Gegenwart entstanden sind. Dabei wurden sowohl Schillers Gedichte als auch seine Dramen berücksichtigt. Überwiegend handelt es sich um Lieder, Chöre, Kantaten, Schauspielmusiken und Opern, aber auch um Programmmusik und Werke mit einem Schiller-Zitat als Motto oder Titel. Darüber hinaus wurden Parodien und Vertonungen von Schiller unterschobenen Texten sowie die zahlreichen Huldigungsmusiken erfasst, mit denen man den Nationaldichter der Deutschen im 19. Jahrhundert gefeiert hat. Der Katalog dokumentiert ca. 3200 Werke von über 1700 Komponisten und ist nach deren Namen geordnet. Fast alle Nachweise sind mit detaillierten Kommentaren versehen, und der ganze Inhalt wird durch Register der Personen, Titel und Textincipits erschlossen.
Inbunden, Tyska, 2020
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Ignaz Franz von Beecke (1733–1803), von den Zeitgenossen gefeierter Pianist und Komponist, diente zeitlebens dem fürstlichen Haus Oettingen-Wallerstein. Geboren in Wimpfen/Neckar, formierte Beecke als Intendant der Hofmusik die Wallersteiner Hofkapelle zu einem der führenden Klangkörper des 18. Jahrhunderts. Zahlreiche Reisen führten ihn in die musikalischen Zentren Europas (Paris, Wien, Mannheim), wo er seine Singspiele, Sinfonien und Klavierkonzerte zur Aufführung brachte. Spektakulär war ein Klavierduell mit W. A. Mozart in München, aus dem Beecke 1775 als Gewinner hervorging. - Der thematische Katalog (mit aussagekräftigen Notenbeispielen) verzeichnet sämtliche 334 Musikwerke und erfasst erstmals Beeckes Gesamtschaffen. Enthalten ist auch eine biographische Skizze auf Basis von 425 aufgefundenen Briefen und weiteren Schriftstücken.
Häftad, Tyska, 2021
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In Pforzheim bestand zwischen 1776 und 1804 ein am Pädagogium angeschlossener Musikzug, in dem Geige, Flöte und Ensemblespiel gelehrt wurden. Dieser frühe Vorläufer eines instrumentalpraktischen Musikunterrichts an allgemeinbildenden Schulen wird in diesem Buch als Teil von Schulreformen der Spätaufklärung herausgestellt: In Konsequenz der Aufklärung richteten sich die Schulen neu aus und entwickelten eine Pädagogik, welche die Musik und besonders deren praktische Ausübung als wichtigen Teil der schönen Wissenschaften und Künste fest in ihrem Bildungskanon verankerte. Anhand des Pforzheimer Beispiels wird die Legitimation, die strukturelle Integration sowie die methodisch-didaktische Ausgestaltung des damaligen schulischen Instrumentalunterrichts analysiert, woraus sich Impulse und Argumente für den heutigen musikpädagogischen Diskurs ergeben.