Oikumene. Studien zur antiken Weltgeschichte - Böcker
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Die Verwaltung des achaimenidischen Perserreiches lag in den Händen von Satrapen. In den einzelnen Reichsteilen waren sie einerseits Statthalter des Großkönigs, andererseits aber auch Interessenvertreter der untertänigen Völker und Gemeinwesen gegenüber dem Oberherrn. Zugleich eröffneten sich ihnen qua Amt auch eigene Handlungsspiel- räume. Das Satrapiensystem garantierte trotz gewisser Schwierigkeiten über 200 Jahre den sicheren Bestand des Großreiches, und es verwundert deshalb nicht, daß Alexander, die Diadochen und die iranischen Dynastien der Parther und Sasaniden ihrer Reichsadministration dieses Amt gleichfalls zugrundelegten.Durch ausführliche Berichte und Stellungnahmen griechischer Autoren ist die Rolle der Satrapen in der Geschichte der griechisch-persischen Beziehungen zwar bekannt, allerdings gleichzeitig stark von der griechischen Sicht geprägt. Orientalische Zeugnisse zeichnen teilweise ein deutlich anderes Bild.
Ägypten unter fremden Herrschern zwischen persischer Satrapie und römischer Provinz
Inbunden, Tyska, 2008
800 kr
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Die Frage nach den Modi der Verbindung fremder und einheimischer Kulturelemente, besonders in Bezug auf Akzeptanz und Ablehnung, lassen sich in Ägypten seit der Spätzeit in wohl einzigartiger Weise beobachten. Da derartige Entwicklungen nur in der longue durée zu erkennen sind, widmen sich die Beiträge des vorliegenden Bandes exemplarisch den kulturellen Kontinuations- und Adaptionsmustern in Ägypten von der Perserzeit bis zur römischen Herrschaft. Ausgehend vom perserzeitlichen Ägypten, dem Bild der Großkönige und den vermuteten Aufständen in dieser Epoche, läßt sich das ägyptische Bemühen um kultische Kontinuität, das in der Herscherrepräsentation der Alexanderzeit eintritt, an den hieroglyphischen Texten verfolgen. Die Selbstwahrnehmung der thebanischen Priester ist im hellenistischen Ägypten treffend an den Tempeltexten nachweisbar, während die innerägyptische Perspektive der ptolemäischen Herrscher verstärkt an den Königsopfern hervortritt. Die Wirkung der militärgeschichtlichen Ereignisse auf Kultur und Gesellschaft spiegelt sich in der ptolemäischen Einquartierungspraxis ebenso wie im Einfall des Seleukiden Antiochos IV. Ein Blick auf die Multikulturalität im römischen Ägypten anhand der Interpretation einschlägiger Dokumente rundet den Band ab.
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Versammelt sind in diesem Band die Beiträge zweier althistorischer Sektionen des Historikertages 2004 in Kiel zu „Kommunikation und Raum“ und einer Tagung in Innsbruck zu „Kulturellen Begegnungsmustern jenseits der Levante“ im Jahre 2005. Alle drei Veranstaltungen widmeten sich den grenzüberschreitenden Kontakten zwischen Orient und Okzident in der Antike sowie Orientbildern in Antike und Gegenwart. Die deutsch- und englischsprachigen Beiträge haben u.a. zum Thema: die Alphabetgeschichte – Kulturkontakte zwischen Griechenland und dem Alten Orient im 2./1. Jahrtausend – Griechen und der ägäische Raum in altorientalischen und ägyptischen Texten – Kulturkontakte zwischen dem spätantiken Rom und dem Sasanidenreich – Aramaisierung, Hellenisierung, Iranisierung Babyloniens – Volksetymologische Umdeutungen iranischer Namen – Sparta und Marathon – Achaimenidische in griechischen Quellen – Achaimenidische Amtsträger in Ägypten – Tempel für den palmyrenischen Bel – der Typus der „orientalischen Despotie“ – Alte Geschichte und Alter Orient – Der Alte Orient in der Altertumswissenschaft des 19. Jahrhunderts.
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Aegyptum imperio populi Romani adieci „Ägypten habe ich dem Herrschaftsgebiet des römischen Volkes hinzugefügt.“ Mit dieser knappen Feststellung behandelt Kaiser Augustus die Eingliederung Ägyptens in das Römische Reich im 27. Kapitel seines Tatenberichtes. Die Studie untersucht erstmals umfassend unter Einbezug sowohl der ägyptischen als auch der griechisch/lateinischen Quellen die kultische Stellung des Augustus in Ägypten. Zum Zeitpunkt der Eroberung Ägyptens im Jahre 30 v.Chr. wurde das Land am Nil von den Ptolemäern beherrscht. Diese Könige übten zum einen die Rolle des Pharaos aus, der durch das tägliche Opfer an die Götter die Welt vor dem Rückfall ins Chaos bewahrte. Zum anderen waren sie basileis und wurden aufgrund ihrer Machtfülle und ihrer herausragenden Taten in denselben Formen wie Götter verehrt. Octavian, der spätere Kaiser Augustus, hätte die Ptolemäer im Königskult ersetzen müssen. Dies widersprach jedoch den Vorstellungen der Römer, denn er war nur ein mit besonderen Vollmachten ausgestatteter Repräsentant der römischen Republik. Der eigentliche Herrscher Ägyptens waren Senat und Volk von Rom. Die Autorin beleuchtet den Kompromiss, der nun gefunden werden musste, und analysiert die Kontinuitäten und Brüche im Vergleich zur Ptolemäerzeit.