Sprachsensibilität in Bildungsprozessen – serie
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6 produkter
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Sprachsensibler Fachunterricht
Chancen und Herausforderungen aus interdisziplinärer Perspektive
Häftad, Tyska, 2019
780 kr
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Dieser Sammelband widmet sich dem komplexen Zusammenhang zwischen Sprachhandeln und Fachunterricht aus interdisziplinärer Perspektive: Er bringt fachdidaktische sowie bildungs-, sprach- und kulturwissenschaftliche Ansätze miteinander in den Dialog, fragt nach Voraussetzungen und Effekten von sprachlicher Interaktion in Lehr- und Lernprozessen und identifiziert so unterschiedliche Dimensionen von Sprachsensibilität als Chance und Herausforderung im schulischen Kontext. Er beleuchtet zudem die nicht selten impliziten sprachlichen Anforderungen des Fachunterrichts sowie deren normative Referenzen und spricht sich für eine stärkere Berücksichtigung der Sprachlichkeit von Fachunterricht in der Lehrkräftebildung aus.
852 kr
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In der Diskussion über Sprache in Bildungskontexten geht man davon aus, dass diese sogenannte „Bildungssprache“ durch verschiedene grammatische und lexikalische Merkmale charakterisiert wird. Häufig wird außerdem angenommen, dass diese Merkmale für Schüler/-innen – unter anderem und insbesondere solchen, die Deutsch als Zweitsprache erlernen – schwierig und damit eine Hürde für erfolgreiches fachliches Lernen sein könnten. Der Band widmet sich in einer Reihe von Einzelstudien möglichen Zugängen zur empirischen Überprüfung dieser Annahmen.
Zum Einfluss von Konnektoren auf das Textverständnis und die mathematische Leistung in Modellierungsaufgaben
Häftad, Tyska, 2025
802 kr
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Die sprachliche Gestaltung ist auch im Mathematikunterricht von Bedeutung, da Konnektoren etwa Sinnzusammenhänge verdeutlichen und die Bildung eines kohärenten mentalen Modells erleichtern, aus dem schließlich ein mathematisches Modell konstruiert werden kann.
Unterstützung von Verstehen im Fachunterricht
Eine Grounded Theory zum sprach- und fachverbindenden Geschichtsunterricht
Häftad, Tyska, 2026
828 kr
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Wie verläuft der Leseprozess im Geschichtsunterricht für Schüler:innen, die neu in das deutsche Bildungssystem einsteigen – und welche Faktoren beeinflussen ihr Verstehen? Diese Studie untersucht an der Schnittstelle von Deutsch als Zweitsprache und Geschichtsdidaktik die Bedingungen des Lesens im Geschichtsunterricht. Im Fokus stehen die Erfahrungen von Seiteneinsteiger:innen sowie die Perspektiven der Lehrkräfte, die im Rahmen einer qualitativ‑explorativen Untersuchung mithilfe von Unterrichtshospitationen, Interviews und Materialanalysen erhoben wurden. Methodisch ist die Arbeit in der Grounded Theory Methodology nach Strauss und Corbin (1996) verankert, anhand derer die komplexen Einflussfaktoren historischer Leseprozesse systematisch herausgearbeitet werden.Die Ergebnisse zeigen drei zentrale Einflussdimensionen: sprachliche, sozial‑affektive und geschichtsspezifische Faktoren. Zudem wird deutlich, dass Unterstützungsmaßnahmen stets zwischen kurzfristiger Hilfe und dem langfristigen Aufbau von Disciplinary Literacy ausbalanciert werden müssen. Ihre Wirksamkeit hängt wesentlich von der bewussten Auswahl und Zugänglichkeit durch die Lehrkraft sowie von den Möglichkeiten der Lernenden ab, Unterstützung gezielt einzufordern. Lernwirksam wird Geschichtsunterricht besonders dann, wenn hohe fachliche Anforderungen mit reflektierter sprachlicher Unterstützung verbunden werden. Die Studie leistet damit einen Beitrag zur Forschung zu sprachbewusstem Fachunterricht und bietet Impulse für eine kritisch‑reflexive Sprachsensibilität in schulischen Bildungsprozessen.
Einblicke in Begriffsbildungsprozesse zum Haus der Vierecke
Eine Untersuchung zum Philosophieren bei Lehramtsstudierenden im Fach Mathematik
Häftad, Tyska, 2026
1 106 kr
Kommande
„Ist jedes Rechteck ein Trapez?“- In der mathematikdidaktischen Forschung sind Schwierigkeiten von Lehramtsstudierenden mit Fach Mathematik beim Definieren und Klassifizieren von Viereckstypen belegt. Um vertiefte Einblicke in das Begriffslernen von Lehramtsstudierenden im Themenfeld Haus der Vierecke zu gewinnen, wird in der vorliegenden Untersuchung das Philosophieren methodisch und inhaltlich genutzt. Dafür wurden im Rahmen eines digitalen Lernmoduls „Basiswissen Geometrie digital“ theoriegeleitet Aufträge zum Philosophieren entwickelt, die die Studierenden dazu anregen, über die Verwendung und Klassifikation der Viereckstypen im Alltag und in der Mathematik sowie über den Sinn und die Grenzen einer hierarchischen Klassifikation der Viereckstypen nachzudenken. Die Studie folgt einem qualitativen Forschungsdesign, bei dem erdachte Dialoge und ausgewählte Paarbearbeitungsprozesse mithilfe einer qualitativen Inhaltsanalyse und Interaktionsanalysen ausgewertet werden. Die Ergebnisse zeigen, dass das Philosophieren einen produktiven Zugang zur Analyse mathematischer Begriffsbildungsprozesse eröffnet, was auch für weitere Themenfelder und für den schulischen Mathematikunterricht nutzbar erscheint. Dabei werden sowohl fachlich anschlussfähige als auch nicht anschlussfähige Vorstellungen von Viereckstypen bei der Verwendung der Viereckstypen innerhalb der Mathematik und im Alltag sichtbar. Zugleich verdeutlichen die Analysen bestehende Herausforderungen im argumentativen Umgang mit hierarchischen Klassifikationen.
1 325 kr
Kommande
Schreiben kann als ein wichtiger Teil des Fachunterrichts in den meisten Unterrichtsfächern angesehen werden. Dabei kann das Schreiben unterschiedliche Ziele verfolgen: Zum einen steht die Entwicklung von den für gesellschaftliche Teilhabe wichtigen Schreibkompetenzen im Fokus. Zum anderen kann das Schreiben als Werkzeug der Entwicklung kognitiver und konzeptueller Fähigkeiten und zur Strukturierung, Weiterentwicklung und Sicherung von fachlichem Wissen genutzt werden. Nicht immer scheint jedoch im Schulalltag, in der Unterrichtsplanung und den Lehrmaterialien genau geklärt zu sein, welchem Zweck einzelne Schreibanlässe dienen sollen.Die Beitragenden werfen in diesem Sammelband einen kritischen und sortierenden Blick auf das Schreiben in verschiedenen Unterrichtsfächern. Dabei wird insbesondere die Frage nach impliziten und expliziten Zielvorstellungen in Bezug auf das Schreiben im Unterrichtsfach diskutiert. Daran wird gefragt, wie diese Zielvorstellungen im Unterricht thematisiert werden und ob und inwiefern das Schreiben im Unterricht entsprechend eingesetzt und entwickelt wird. Diskrepanzen und Verbesserungsbedarf sowohl in der fachdidaktischen Konzeption als auch in der praktischen Umsetzung werden thematisiert.