Subjektivierung und Gesellschaft/Studies in Subjectivation – serie
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12 produkter
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Häftad, Tyska, 2022
615 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Die Subjektivierungsanalyse verbindet gesellschafts- und sozialtheoretische Reflektionen moderner Selbst- und Weltverhältnisse mit empirischen Analysen zur Wechselwirkung von Subjekten und ihren Subjektivierungsinstanzen. Im Zentrum steht die Frage, wie die von der Gesellschaft hervorgebrachten Subjekte auf das gegenwärtige Subjektivierungsgeschehen einwirken und es bestimmen (können). Der Band führt in theoretische Grundlagen ein, stellt methodische Ansätze vor und diskutiert Potentiale empirisch begründeter Theoriebildung zur Subjektivierung in Gegenwartsgesellschaften.Subjectivation research explores the relationship amongst social theory, reflections of the modern self, and empirical analyses of subject formations. Drawing on these empirical analyses of interactions between subjects and instances of subjectivation, this volume highlights how subjects can ‘talk back’. Readers are introduced to theoretical foundations, methodological approaches as well as empirically based theories on subjectivation in contemporary societies.Die Kapitel "What is Subjectivation? Key Concepts and Proposals for Future Research" werden auf link.springer.com unter der Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz veröffentlicht.
Häftad, Tyska, 2022
817 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Subjektivierungsforschung zielt auf ein Verständnis der subjektkonstitutiven Wirkungen von sozialen, diskursiven und materiellen Ordnungen. Sie untersucht, wie Individuen und Gruppen im Subjektivierungsgeschehen hervorgebracht werden und sich gegenseitig hervorbringen. Wie werden Subjekte positioniert? Wie positionieren sie sich selbst? Zur Untersuchung von Positionen und Positionierungen schließen die Beiträge an subjekttheoretische Ansätze sowie interpretative Verfahren an und erweitern das methodologische Repertoire der Sozial-, Kultur- und Bildungswissenschaften.Subjectivation research aims to understand how subjects are constructed through social, discursive, and material orders, examining how individuals and groups constitute themselves and each other in processes of subjectivation. How are subjects positioned? Why do they position themselves as they do? To uncover diverse positions and positionings, these contributions engage with theories of the subject as well as interpretative approaches to expand the methodological repertoire of the social, cultural and educational sciences.
Häftad, Tyska, 2022
716 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Die Studie widmet sich der Erforschung doppelerwerbstätiger Paare, deren Kind als ‚behindert‘ markiert wurde. Paararrangements werden in ihrer paargeschichtlichen und interaktiven Dynamik rekonstruiert, wobei deutlich wird, gegenüber welchen Widerständen ein solches Modell der doppelten Erwerbstätigkeit behauptet werden muss. Gesellschaftliche Barrieren wirken entlang der Differenzlinien Behinderung und Geschlecht intersektional. Sie werden jedoch unsichtbar durch die Verlagerung in den privaten Raum, innerhalb dessen sie durch partnerschaftliche Arbeitsteilung beantwortet werden. Es steht dabei weniger die vermeintlich ‚besondere’ Gruppe im Fokus der Analyse, als Prozesse der Besonderung, Adressierung und Subjektivation als ‚andere Eltern’. Die Subjektivation eines Paares als ‚Eltern eines Kindes mit Behinderung’ beschränkt zugleich Chancen der (An-)Erkennbarkeit als Paar sowie als Individuum. Sie trägt zudem zur Reproduktion vergeschlechtlichter Sorgearrangements bei und verdeutlichtgesellschaftliche Prozesse der Grenzziehung und Bedingungen von (An-)Erkennbarkeit.
615 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Das Buch zeigt aus einer rassismuskritischen Perspektive die Konstitution von (‚kultursensiblen‘) Altenpflegeheimen sowie darin eingelassene Subjekte und Adressierungen. Durch die Betrachtung von (‚kultursensiblen‘) Altenpflegeeinrichtungen werden diese Organisationen als zentrale Akteure der Subjektivierung thematisiert. In der diskursanalytischen Studie wird insbesondere der ‚Raum‘ als empirisches Konzept entwickelt, welcher das Subjekt durch Ein- und Ausschlüsse ‚kulturalisierend‘ hervorbringt. Damit leistet die Studie einen innovativen Beitrag zum Zusammenhang von Raum, Organisation und Subjektivierung.
Häftad, Tyska, 2023
440 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
In diesem Open-Access Buch wird die Transformation von traditionellen zu unternehmerischen Hochschulen unter einer neoliberalen Wissens- und Identitätspolitik untersucht. Vor dem Hintergrund einer Ökonomisierung der Gesellschaft geraten deutsche Hochschulen und ihre Angehörigen ab den 1990er Jahren zunehmend unter Druck, sich unternehmerisch-manageriale Denk- und Handlungsweisen anzueignen, um den wissenschaftspolitischen Forderungen nach einer höheren Wettbewerbs- und Leistungsfähigkeit, einer Qualitätssteigerung sowie nach mehr Transparenz und Effizienz Rechnung zu tragen. Mithilfe der Forschungsperspektive der Soziologie des individuellen Widerstands werden die Subjektivierungsweisen von Wissenschaftler*innen mit den Subjektivierungsformen des Managementdiskurses kontrastiert und (Ent-)Subjektivierungsprozesse in der deutschen Hochschullandschaft rekonstruiert.
Häftad, Tyska, 2024
665 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Die "muslimische Frau" ist in europäischen Gesellschaften Objekt politischer Sorge. Ihre vermeintlichen Lebensumstände werden emotional diskutiert, wobei Sprecher*innen laufend präskriptive Aussagen darüber produzieren, wie eine "muslimische Frau" zu sein hat. Diese Studie fokussiert hingegen die Perspektive von sich als muslimisch verstehenden Akteuren: Am Fall deutschsprachiger YouTube-Videos muslimischer Produzent*innen rekonstruiert sie Subjektmodelle, die Vorschläge unterbreiten, wie ein moralisch und ästhetisch "korrektes" Leben als muslimische Frau im säkularen Kontext geführt werden kann. In dieser digitalen Diskurs-Arena treffen konservative Prediger, muslimische Lifestyle-Influencer*innen und feministische Aktivist*innen aufeinander und bringen widersprüchliche Schablonen eines muslimischen Lebens im Spannungsfeld säkularer und religiöser Geschlechterdiskurse hervor. Dabei bietet die Untersuchung durch die Verschränkung post-strukturalistischer Subjekttheorien und neo-materialistischer Affekttheorien eine innovative konzeptuelle Option für das wachsende Feld der Subjektivierungsforschung an und stellt Werkzeuge für die Analyse von Diskursen in digitalen Medien bereit.
Häftad, Tyska, 2024
767 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Die vorliegende qualitativ-empirische Studie untersucht religiöse Orientierungen von Student:innen der Erziehungswissenschaften und der Lehrämter. Sie geht der noch nicht erforschten Frage nach, wie angehende Pädagog:innen ihre Religiosität mit Wissensinhalten ihres Studiums biographisch vermitteln und inwiefern dabei Subjektivierungseffekte eine Rolle spielen. Anhand einer Verknüpfung von Biographie- und Diskursanalyse werden übergeordnete kollektive Wissensordnungen in den Blick genommen, die im Kontext religionsbezogener und professionalisierungsspezifischer Diskurse zirkulieren und deren Analyse Hinweise darauf gibt, wie sich Student:innen im Spannungsfeld diskursiver Ordnungsstrukturen positionieren. Solcherart gibt die Studie Einblicke in Prozesse, die als Subjektivierungs- bzw. Professionalisierungsmomente gelesen werden können
Häftad, Tyska, 2025
440 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
In diesem Open-Access-Buch wird untersucht, wie Imame in der Schweiz mit den vielfältigen Anrufungen, Adressierungen, Zuschreibungen und Erwartungen in massenmedialen und politischen Debatten umgehen. Anhand einer empirischen Subjektivierungsanalyse wird die Machtwirkungen von Diskursen auf Selbst-Positionierungen von Imamen aufgezeigt. Herausgearbeitet wird, wie sich die spezifischen Debatten als konflikthafte Aushandlungen zur symbolischen Form der Schweizer Gesellschaft, die von einer Abgrenzung zum Fremden und damit einer sozialen Schließung geprägt sind, auf die Selbst-Positionierungen niederschlagen, aber auch in welcher Form Imame dennoch Agency haben.
Häftad, Tyska, 2025
716 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Das Manuskript zum vorliegenden Buch wurde im Februar 2020 von Saša Bosančić an der Universität Augsburg als Habilitationsschrift eingereicht. Im Frühsommer desselben Jahres habilitierte ihn die Philosophisch-Sozialwissenschaftliche Fakultät ebendort mit der venia legendi Soziologie. Die Deutsche Gesellschaft für Soziologie zeichnete das Manuskript auf ihrem Bielefelder Kongress im Herbst 2022 posthum mit dem Thomas A. Herz-Preis für qualitative Sozialforschung aus.
Häftad, Tyska, 2026
817 kr
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Subjektivierungsforschung erfährt zunehmend Relevanz in den Sozialwissenschaften und darüber hinaus. Zentral trägt zur insbesondere deutschsprachig geprägten Methodologie-Debatte die Arbeit von Saša Bosančić bei. Er hat gemeinsam mit zahlreichen Kolleg*innen breite Perspektiven, konkrete Werkzeuge und kollegiale Zusammenhänge etabliert, um Subjektivierung als Form gegenwärtiger Vergesellschaftung empirisch zu erfassen. Diese Impulse werden in dem Sammelband gewürdigt, kritisiert und mit der Perspektive Adaptiver Subjekte fortgeführt. Adaption thematisiert, reflektiert und theoretisiert, dass sich Individuen in gesellschaftliche Ordnungen verstricken – das heißt sie ablehnend und annehmend gestalten. Subjekte nehmen soziale Anforderungen an/ein und wehren sie gleichzeitig ab, wobei sie diese in beiden Fällen verschieben und reproduzieren. Die Übergänge zwischen dem hier angesprochenen Mit-Machen und Gegen-Halten werfen auch die Frage nach dem Verhältnis von Kollaboration und Widerspruch auf. Der interdisziplinäre Band versammelt Beiträge, die sich dem Adaptiven Subjekt aus verschiedenen Richtungen nähern, die angesprochenen Spannungsverhältnisse ausloten und dadurch das theoretisch-methodologische Netz der empirischen Subjektivierungsforschung im Gedenken an Saša Bosančić weiterspinnen.
Häftad, Tyska, 2026
868 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Die Anforderungen in der Arbeitsgesellschaft haben sich in den letzten Jahrzehnten tiefgreifend gewandelt – mit weitreichenden Folgen für Menschen mit Behinderungen. Insbesondere Menschen mit psychischen Belastungen finden sich zunehmend in Werkstätten für behinderte Menschen wieder. Diese ethnografische Studie nimmt Werkstätten in Deutschland aus subjektivierungsanalytischer Perspektive in den Blick und zeigt, wie „Werkstattbedürftigkeit“ als soziales Phänomen hergestellt wird. Die Autorin entwickelt das Konzept eines Regulativs der Werkstattbedürftigkeit, das die Grenzen zwischen erstem und zweitem Arbeitsmarkt neu vermisst – und deutlich macht, wie Menschen in Werkstätten in unsichere Subjektpositionen gebracht werden.
Häftad, Engelska, 2026
1 487 kr
Kommande
Diversity characterizes societies of the present. Some fight using the slogans “We’ll come united”, “Leave no one behind,” “Black lives matter”, and “Trans rights”. Others, however, experience diversity as a loss of control, which they counter with defense mechanisms, including an “us” versus “them” mindset. Accordingly, demands for inclusion and integration are often interwoven with diffuse fears of “new identities” (Hall), for example of refugees and migrants, but also of queer persons and non-heteronormative ways of life. In turn, demarcation struggles and identitarian divisions within social groups can arise from emphasizing difference, and can lead to “positional fundamentalism” (Villa Braslavsky) or so-called social "trigger points" (Mau/Lux/Westheuser). The publication takes these points of departure to explore processes of subjectivation, that is, processes of becoming a subject shaped through discourses, power relations, and social practices.The volume includes contributions that offer feminist, post/decolonial, and intersectional perspectives on subjectivation research, alongside critiques of ableism and racism, in order to analyse existing relations of diversity and difference, including the privileges and disadvantages, discriminations, inequalities and racisms embedded in them.