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    1. Juridik
    2. Särskilda rättsområden
    3. Civilrätt

    Private Ordnung virtueller Räume

    AvLea Katharina Kumkar

    Inbunden, Tyska, 2026

    Del 291 i serien Jus Privatum

    1 555 kr

    Beställningsvara. Skickas inom 3-6 vardagar. Fri frakt över 249 kr.

    Beskrivning

    Digitale Dienste werden häufig ohne tragfähige vertragliche Grundlage genutzt. Doch können Anbieter das Nutzerverhalten - etwa über „Gemeinschaftsstandards" - auch jenseits vertraglicher Bindungen steuern? Lea Katharina Kumkar entwickelt ein Modell, das Regelsetzungsmacht aus subjektiven Rechten ableitet („Theorie der bedingten Gestattung"): Ein Rechtsinhaber kann Eingriffe Dritter in den Schutzbereich seines Rechts erlauben und diese Erlaubnis an Bedingungen knüpfen. Solche Gestattungsbedingungen partizipieren am Geltungsanspruch des subjektiven Rechts und wirken gegenüber allen, die sich im Schutzbereich dieses Rechts bewegen, als verbindliche Verhaltensregeln. Auf dieser Grundlage vermittelt das subjektive Recht eine gegenständlich begrenzte Regelsetzungsmacht. Für den Digitalsektor identifiziert die Autorin das Eigentumsrecht am Server als geeignete Grundlage einer außervertraglichen Regelsetzung. Der Zugriff auf Serverressourcen stellt eine rivalisierende Sachnutzung und damit einen Eigentumseingriff dar. Eigentümer können daher Bedingungen für diese Nutzung festlegen und so das Verhalten im virtuellen Raum steuern. Diese Regelsetzung unterliegt jedoch Grenzen, die sich insbesondere aus den Grundsätzen zur Grundrechtswirkung zwischen Privaten sowie aus regulatorischen Vorgaben ergeben.

    Produktinformation

    • Utgivningsdatum:2026-05-18
    • Mått:155 x 232 x 40 mm
    • Vikt:952 g
    • Format:Inbunden
    • Språk:Tyska
    • Serie:Jus Privatum
    • Antal sidor:551
    • Upplaga:26001
    • Förlag:Mohr Siebeck
    • ISBN:9783161648373

    Utforska kategorier

    • Civilrätt inom Juridik
    • Handelsrätt inom Juridik

    Mer om författaren

    Geboren 1989; Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Heidelberg und Freiburg i.Br.; 2014 Erste Juristische Prüfung; Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medien- und Informationsrecht (Freiburg i.Br.); 2017 Promotion (Dr. iur.); 2019 Zweite Juristische Prüfung; 2021 Juniorprofessur für Bürgerliches Recht, Wirtschaftsrecht und Rechtsfragen der Digitalisierung an der Universität Trier; 2024 Habilitation; Direktorin des Instituts für Recht und Digitalisierung Trier (IRDT).

    Innehållsförteckning

    • EinleitungA. Gegenstand und Zielsetzung der ArbeitB. Stand der ForschungC. Gang der UntersuchungErster Teil: Vorüberlegungen§ 1 Technische Grundlagen, Entwicklungen und BegriffeA. Daten und DigitalisierungB. Computer, Hard- und SoftwareC. NetzwerkeD. Internetdienste und -anwendungenE. Digitale EinrichtungenF. Virtuelle RäumeG. Dezentralisierung und Internationalität§ 2 Vertragsrechtliche Überformung des DigitalsektorsA. KontraktualisierungB. VertragsverhältnisC. Entwicklungstendenzen im DigitalsektorD. BewertungE. Exkurs: Grenzen der „Digitalregulierung durch Vertragsrecht"§ 3 Zusammenfassung Erster TeilZweiter Teil: Private Regelsetzung§ 4 Begriff und ErscheinungsformenA. „Privatheit" der RegelsetzerB. Erscheinungsformen§ 5 Rechtstheoretische EinordnungA. NormB. RechtC. RechtsnormD. Regelung§ 6 RezeptionsmechanismenA. Integration privater Normen in staatliches RechtB. Anerkennung durch staatlichen Geltungsbefehl§ 7 LegitimationA. Demokratische LegitimationB. Legitimation gegenüber den Normadressaten§ 8 Zusammenfassung Zweiter TeilDritter Teil: Regelsetzung durch subjektive Rechte§ 9 Das subjektive RechtA. Begriff, Wesensmerkmale und KlassifizierungenB. Das subjektive Recht als „Rechtebündel"C. Güterzuordnung durch subjektive Rechte§ 10 Theorieansätze zur Regelsetzung durch subjektive RechteA. Das subjektive Recht als Normsetzungsbefugnis (Bucher)B. Rechtsetzung durch Ausübungsregeln (F. Kirchhof)C. Weiterer MeinungsstandD. Bedeutung für die weitere Untersuchung§ 11 Grundlagen einer Theorie der bedingten GestattungA. Gestattung des RechtsinhabersB. Bedingte GestattungenC. Anforderungen an das subjektive RechtD. Ergebnisse zu § 9§ 12 AnwendungsstudieA. NutzungsordnungenB. Das „private Hausrecht" in Rechtsprechung und LehreC. Eigenständiges Rechtsinstitut oder reiner Ordnungsbegriff?D. Haus- und Nutzungsordnungen als GestattungsbedingungenE. Ergebnisse zu § 10§ 13 Zusammenfassung Dritter TeilVierter Teil: Private Ordnung im virtuellen Raum§ 14 Virtuelles Hausrecht?A. Grundlegung durch das LG Bonn (1999)B. Die weitere Entwicklung in der RechtsprechungC. Breiter Meinungsstand im SchrifttumD. Stellungnahme und Ausblick auf die weitere Untersuchung§ 15 Digitalgüter zwischen Körperlichkeit und ImmaterialitätA. Körperliche Gegenstände und ihre ZuordnungB. Immaterielle Gegenstände und ihre ZuordnungC. Die Zuordnungsregime im VergleichD. Informationsgüter zwischen Körperlichkeit und ImmaterialitätE. Digitale Einrichtungen als ZuweisungsgegenstandF. Ergebnisse zu § 15§ 16 Digitalzugriffe als SchutzbereichseingriffA. Methodische VorüberlegungenB. Immaterialgüterrechte (Urheberrecht)C. EigentumD. Ergebnisse zu § 16§ 17 Ausübung der Regelsetzung durch bedingte GestattungA. GestattungsberechtigungB. Art und Form der Gestattung§ 18 Inhalt und Grenzen der RegelsetzungsbefugnisA. Immanente und äußere GrenzenB. Sachliche KonvergenzC. Der Rechtsrahmen für die digitale Plattform-Kommunikation§ 19 Zusammenfassung Vierter TeilFünfter Teil: Anwendbares Recht§ 20 Anwendbares RechtA. Prüfung des anwendbaren RechtsB. Internationales Sachenrecht im EGBGBC. Digitaldiskurs im Internationalen SachenrechtD. Anwendbares Recht bei bedingter Gestattung§ 21 Zusammenfassung Fünfter TeilSechster Teil: Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse