Freiwilliges Engagement pragt unsere Gesellschaft - ob in Kirchen, Schulen, Sportvereinen oder kommunalen Ehrenamtern. Engagement ist nicht nur Ausdruck von Solidaritat und Gemeinsinn. Es kann auch Schattenseiten haben: etwa wenn Ehrenamt professionalisierte Strukturen ersetzt oder soziale Ungleichheiten reproduziert. Der Autor setzt hier an und prasentiert freiwilliges Engagement als sozialwissenschaftlichen Forschungsgegenstand. Er stellt verschiedene Theorien und Forschungsansatze vor, um in die soziologische Analyse von freiwilligem Engagement einzufuhren. Auf diese Weise eroffnet der Band zugleich eine kritische, differenzierte Sicht auf ein zentrales Element demokratischer Gesellschaften jenseits idealisierender Narrative.